Wer hat die Bonbons gelutscht?

In einem Magazin fand ich den idealen Quilt um einen Teil meiner Stoffreste zu verarbeiten. Diese Decke hieß „Bonbon Quilt“. Wie aneinander gereihte Bonbons sahen die durch eine spezielle Technik entstandenen Reihen aus. Diagonal wiederholten sie sich in regelmäßigen Abständen.

Das Zuschneiden bedurfte großer Sorgfalt: Benötigt wurden 175 Quadrate 5cm, 140 Rechtecke 5x7cm, 70 Quadrate 11,5cm  und etliche Streifenreste in unterschiedlicher Breite für Block A

Für Block B wurden viele bunte Streifen 2,2cm Breite, 35 Quadrate 4,4cm, 70 Streifen 4,5x19cm benötigt.

Ich schnitt alle Teile für Block A zu und begann mit dem Nähen.  Aus den Streifenresten wurden Quadrate mit 11,5 cm Kantenlänge genäht. Es entstanden ziemlich verrückt aussehde Quadrate. Die wurden einmal diagonal zerschnitten und weiterverarbeitet. Die Anleitung hier wiederzugeben würde den Rahmen sprengen. Nach 20 (von 35) fertigen A-Blöcken wollte ich etwas anderes nähen. Ich schnitt für 8 B-Blöcke die Teile zurecht, nähte sie und wollte sie dann mit den Blöcken A zusammennähen, um zu sehen, ob der gewünschte Effekt erreicht wird.

Die Blöcke passten nicht!!!!

Ich habe nachgemessen, getrennt, wieder zusammengenäht, es half nichts. Die Blöcke passten einfach nicht zusammen. Mein Mann hat alle Maßangaben auf mm-Papier übertragen und ausgeschnitten – passte auch nicht. Offensichtlich war ein Maß verkehrt angegeben. Nun hatte ich keine Lust mehr. Ich wollte aber auch kein UFO im Schrank haben. Also habe ich probiert, wie ich die fertigen Blöcke am besten verwenden kann.

Schaut selbst:

Schließlich ist das Top fertig, als Füllung habe ich zwei Flanellaken genommen. Die Rückseite ist aus dem 10kg-ebay-Paket übrig.

Das Sandwich wurde mit sehr, sehr vielen Sicherheitsnadeln (gibt extra welche für diesen Zweck) zusammengesteckt.

Für alle „Laien“: Nein, ich hatte keine kalten Hände!  Aber Gartenhandschuhe sind ideale Helfer beim Maschinenquilten. Durch die genoppten und gummierten Innenseiten hat man die Stoffmassen gut im Griff

Dank des Oberstofftransporteurs hat selbst meine alte Nähmaschine diese Herausforderung geschafft

So ist eine doch noch eine recht hübsche Kinderdecke entstanden – die Bonbons gibt es eben später in „echt“ – wenn die Eltern es in einigen Jahren erlauben 😉

An beide Ränder habe ich noch je vier Prairie Points (gefaltete Dreiecke) eingenäht.

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