Zwischenzeit am Montag

Am Sonntag musste unser Besuch krankheitshalber absagen. Das war natürlich auf einer Art schade, weil ich so Jens, Alex und Emil-Noah nicht sehen konnte. Mein Enkelsohn macht wohl sehr große Fortschritte – er brabbelt, jauchzt und kullert sich. Aber krank ist krank, da helfen manchmal auch keine Pillen.

Für mich bedeutete es: Esszimmer wird wieder Nähzimmer! Bereits letzten Montag baute ich es zum Nähen wieder um (nach dem Besuch von Björn, Katrin und Laura), räumte für den Sonntag alles wieder weg und am Sonntag alles wieder auf.  Das Zimmer weiß schon gar nicht mehr, was es eigentlich wirklich ist. ICH weiß es schon 😉

Somit hatte ich gestern die Möglichkeit an der Zwischenzeit weiter zu arbeiten. Da mir beim Nähen eine weitere Idee des Zusammensetzens kam, musste ich meinen ursprünglichen Plan – jeden Stoff (bis auf einen) nur ein einziges Mal zu verwenden – wieder aufgeben. Ich musste weitere Rechtecke á drei Streifen nähen, da sonst die Proportionen nicht gestimmt hätten.  Zugeschnittene Streifen hatte ich noch.

Nun habe ich alle Rechtecke mit weißem Stoff verbunden (allerdings stehe ich mit Streifen auf dem Kriegsfuß. Ich kann mich noch so bemühen und stecken und stecken und stecken – irgendwas wird immer schief). Auch der Rand ist aus diesem Stoff. Für die Rückseite musste ich erst neuen Stoff bestellen. Wenn der da ist – müsste eigentlich schon morgen kommen – werde ich Top, Rückseite und Volumenvlies zum Sandwich stecken. Nee, da warte ich doch lieber noch, bis auch mein MicroStitch kommt, den kann ich dann gut ausprobieren. Das ist so eine Art Stofftacker. In den Foren schwärmen alle davon. Mal sehen, ob ich mich den Lobeshymnen anschließen werde.

Anschließend wird dann gequiltet. Allerdings weiß ich noch nicht wirklich, wie. Ich möchte das streng grafische Muster eigentlich aufbrechen und überlege, ob ich mit der Maschine das Sashing (so nennt man die Streifen, die die Blöcke verbinden) mäandere oder mit der Hand runde Formen quilte.

Der Übergang von dunklen zu hellen Farben ist so gewollt. Es soll die Zwischenzeiten symbolisieren. In der Natur wie auch der menschlichen Psyche. Auf Dunkel folgt – fast immer – wieder Hell!

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2 Antworten zu Zwischenzeit am Montag

  1. Jens Volckmann schreibt:

    Sieht super aus! Und das Zimmer wurde ja schon mit meinem Auszug in seine erste Identitätskrise gestürzt.

    Gefällt mir

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