Aufstehn und Tschüß

Mein März-Beitrag für das Projekt „Tierische Nähe“ :

Aus kleinen Kindern werden  große Kinder. Große Kinder ziehen irgenwann aus.

Dieses Foto ist am Morgen des Auszugtages meines jüngeren Sohnes enstanden.

„He, Du – werd mal langsam wach. Es sieht ja schrecklich hier aus. All die Tüten und Kisten und Kartons. Was soll das eigentlich?

Und warum sind Herrchen und Frauchen heute so traurig? Erklär mir das mal!

Was heißt ausziehen? Du verlässt unser Rudel?

Dann kann ich hier jetzt wohnen? Bekomm ich das Bett?

Du nimmst es mit?

Hier soll ein Esszimmer draus werden? Wozu das denn?

Und wann kommst Du wieder?

Nur zu Besuch?

Dann bringst Du aber immer nen Hundeknochen mit, versprochen?“

Februar 2007   16

 

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7 Antworten zu Aufstehn und Tschüß

  1. mayarosa schreibt:

    🙂
    Liebe Elvira, da sagst du was. Weil kleine Leute groß werden, sollten die Rudelführer ihre Wohnung besser nicht den maximalen Platzansprüchen einer Schulkinder-/Teenagerfamilie anpassen. Denn sonst kann es passieren, dass sie am Ende allein in einem viel zu großen Haus sitzen. Besser haben es die, die für ein paar Jahre etwas enger zusammenrücken. Wenn die kleinen Leute flügge werden und nach und nach ausziehen, passt die Wohnung wieder optimal … und ein Gästezimmer reicht dafür, wenn sie mal zu Besuch kommen.

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    • Ja, da hast Du wohl Recht. Wir sind jetzt zu zweit – Hund lasse ich mal außen vor – und tun uns ausgesprochen schwer, unsere 4-Zimmerwohnung gegen eine kleinere einzutauschen. Zum einen wohne wir 21 Jahre hier, d.h., die Mieten rundherum sind in dieser Zeit für eine 2,5-ZW erheblich gestiegen. Ich möchte auch weiterhin mit dem Rad oder zu Fuß meine Arbeit erreichen können und nicht den evtl. gesparten Mietzins in die öffentlichen Verkehrsbetriebe investieren müssen. Außerdem liebe ich mein eigenes Zimmer. Und auch unsere Wohnlage am Stadtrand ist wirklich angenehm. Aber irgendwann werden wir wohl in den sauren Apfel beißen müssen. Oh je, ich darf gar nicht ans Packen denken :-0

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      • mayarosa schreibt:

        Eine 4-Zimmer-Wohnung kann man zu zweit mit Hund ja noch gut ausfüllen. Und so lange ihr zu Miete wohnt, kann man sich einigermaßen einfach verkleinern.
        Ich dachte an zwei Familien in meinem Umfeld. Die einen haben für eine 5-köpfige Familie und die Schwiegereltern ein großes Haus gebaut. Inzwischen sind die Töchter alle aus dem Haus und ein Elternteil ist verstorben. Die andere Familie (ebenfalls 5) suchte lange vergeblich nach einer größeren Wohnung. Irgendwann haben sich die Eltern ein Schlafsofa zugelegt und schliefen im Wohnzimmer, damit der jüngste ein eigenes Zimmer hat. Die beiden großen sind inzwischen nur noch zu Besuch da und die Enge hat sich in Wohlgefallen aufgelöst.

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  2. Angie schreibt:

    Hihihi, richtig festhalten tut er ihn! Sehr schönes Foto, danke!!
    Liebe Grüße
    Angie

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  3. Barbara xcharix schreibt:

    Die Pfote auf dem Arm spricht ja Bände. Da zeigt jemandf wo es langgeht *smile*
    Schöner Beitrag.
    Liebe Grüße lass ich auch noch hier, Barbara
    TN by http://image-location.blogspot.com/

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