Zwei Lieblingsfotos und Gedanken zur digitalen Fotographie

Dieses Mal fiel es mir nicht schwer, das absolute Lieblingsfoto aus den hunderten von Bildern zu bestimmen. Dieses hat mein Bruder im Palmitos-Park fotographiert:

P1220128

 

Das andere Motiv habe ich vor einem Frisörgeschäft gefunden – es ist ein Stuhl für Kinder:

DSC06677

 

Natürlich gibt es, wie in jedem Urlaub, viele schöne Fotos. Vom Meer sind einige sehr gut gelungen, Blüten in allen Formen und Varianten bringen Farbe und die schrillen Kostüme der Gay Pride runden das ganze ab. Beim Fotographieren habe ich mich immer wieder gefragt, wie wir das in vordigitalen Zeiten gemacht haben. Ein Film wurde in den Fotoapparat eingelegt, auf die Motivklingel gewartet, je nach Geldbörse wurden wenige oder viele Filme verknipst, und daheim erwarteten wir mit Spannung die entwickelten Fotos. Und heute? Halten wir den Auslöser fast immer gedrückt. Am PC verschwindet dann ein Teil im Papierkorb, ein anderer Teil wird aufwändig mit verschiedenen Programmen bearbeitet, ein kleiner Teil wird als so gut befunden, das er nicht bearbeitet werden muss. Anschließend wird alles fein säuberlich in Ordner abgelegt. Nur wenige Fotos schaffen es auf Papier ausgedruckt in einen Rahmen oder ein Album. Ich selbst lege immer noch Fotoalben an. Ich liebe es, Fotos in die Hand zu nehmen, ihnen einen Platz im Album zu geben, es zu beschriften und anderen zu zeigen. Vielleicht ist das altmodisch, aber ich brauche das.

Alle meine Näharbeiten habe ich auf Papier gebannt. In speziellen Alben habe ich zu diesen Fotos nähere Angaben eingetragen: Größe des Projekts, Entstehungszeit, Bezugsquelle der Stoffe. Außerdem werden zu jedem Projekt auch Stoffproben archiviert. Es bereitet einfach Vergnügen durch diese Alben zu blättern.

Nur leider kann ich diese Alben hier nicht veröffentlichen – aber dafür die zwei Lieblingsfotos mit euch teilen.

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5 Antworten zu Zwei Lieblingsfotos und Gedanken zur digitalen Fotographie

  1. mayarosa schreibt:

    Der Stuhl ist der Hit! Der Adler natürlich erhaben. Was sonst. 😉
    Hach. Du schaffst das. Bilder bearbeiten, ordentlich ablegen, dokumentieren … ich bin beeindruckt.
    Und natürlich hast du recht. Papierbilder sind etwas anderes. Analog fotografierte Bilder auch. Habe letztens mit meinem Besuch alte Fotos angeguckt, analog geknipste. Die sehen schon anders aus. Der alten Kamera musste man eben nicht erst erklären, was in dieser Lichtsituation Weiß ist oder welche Farbtemperatur gerade herrscht.

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    • Na,ja, ich habe zwar eine gute Digitalkamera, aber mit den Einstellungen kenne ich mich nicht aus. Ein guter Freund hat versucht, mir die Grundlagen der Fotographie (analog+digital) beizubringen. Aber ich stehe dennoch da wie die berühmte Kuh vorm Scheunentor. Schade um die Möglichkeiten, aber ich knipse fast immer mit der Automatikeinstellung 😦

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    • Nachtrag: Bilder bearbeite ich eher selten. Größe ändern fürs web, ja, vielleicht mal Helligkeit/Kontrast korrigieren oder zu starkes Rauschen rausnehmen. Mein Bruder meinte, ich sollte auf den Fotos ein © einfügen. Habe ich bei diesen beiden gemacht, nachdem wir ein nettes kleines Programm für den MAc gefunden hatten. Aber ob ich das bei allen machen werde, glaube ich eher nicht.

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      • mayarosa schreibt:

        Ich bearbeite bisher ja auch kaum. Werde mich wohl aber halb wollend halb müssend damit auseinandersetzen (müssen). Hab‘ so eine Scheu vor dieser vielen neuen Technik. Neuerdings habe ich Lightroom. Kann aber fast nix damit, bisher. Am besten wäre es, wenn da einer sitzt, den ich immer fragen kann. Hab‘ ich aber nicht. Fotografieren tue ich bisher meistens mit der Programmautomatik. Das ist so halb selbstbestimt und die Blenden-Zeit-Kombination überlasse ich dann der Kamera. Nur bei so ganz stillen Dingen, die sich nicht dauernd bewegen, wie Blüten, da probiere ich mehr rum.

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  2. april schreibt:

    Das mit Automatik macht ja gar nichts. Ich glaube, meine Fotos sind nicht schlecht und die sind alle mit Automatik gemacht. Vielleicht finde ich jetzt mal Zeit, mich mit meiner (kleinen) Kamera zu beschäftigen. Im Grunde genommen kommt es nur auf das Auge an.

    Ich habe angefangen (vor zwei Jahren) am Ende des Jahres ein Jahrbuch zu erstellen, eine Art bebildertes Tagebuch. Das macht viel Arbeit, viel Spaß und ist eine wunderbare Sache. Demnächst 😉 will ich auch noch Themen-Fotobücher machen.

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