Nicht von mir

Ich habe vor kurzem über den Hunger geschrieben, über die Wut, die mich überkam. Ich fühlte mich hilflos, es fehlten mir die richtigen Worte.

Und dann lese ich heute dieses Post, das mich zutiefst berührt hat. Ich weiß nicht, ob es der Bloggerin recht ist, dass ich sie hier verlinke, da ich nicht weiß, wie ich sie das fragen kann. Sie hat für eine wohl begrenzte Zeit die Kommentarfunktion deaktiviert. Bitte melde Dich bei mir, wenn ich diesen Link wieder entfernen soll.

Ich kann diese Gedanken nicht auf einen Satz reduzieren, aber ich kann sagen, dass sie das menschlichste im Menschen ansprechen werden. Ich danke der Bloggerin für diesen Beitrag ihrer Dankbarkeit!

 

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10 Antworten zu Nicht von mir

  1. monisertel schreibt:

    Ein ganz wunderbarer Artikel. Voll mit Liebe, Mitfühlen, Mitdenken, er berührt einen zutiefst!
    Danke und einen lieben Gruß
    moni

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  2. Frau Momo schreibt:

    Ich habe den Artikel auch gelesen und er hat mich berührt. Einen Gedanken hatte ich aber immer beim Lesen. Das alles ist sicherlich richtig, allerdings auch nur dann, wenn man hier nicht von Hartz IV überleben muß.
    Natürlich geht es den Menschen selbst mit Hartz IV besser als den Hungernden in Afrika, aber wir dürfen da, denke ich, auch keine falschen Vergleiche ziehen.
    Hier fließen für ganz viele Menschen nicht Milch und Honig und das Leben ist auch hier ein Überlebenskampf, gemessen an unseren Verhältnissen. Hier hungert keiner oder wenn nur wenig, aber ist auch nicht so, das es hier allen gut geht.
    In einem stimme ich aber mit ganzer Seele zu. Wir sollten etwas demütiger gegenüber dem sein, was wir haben und mal daran zu denken, unter welchen Bedingungen unsere Lebensmittel erzeugt, geerntet werden, das ist etwas, was ich auch immer wieder tue und für mich eben auch ein Grund mit für Bio und fair trade.

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    • So habe ich den Artikel auch gelesen, als Danksagung. Mir fiel beim Lesen auch ein, dass ich (viel) früher oft auf den Unterschied zwischen Lebens- und Nahrungsmittel hingewiesen habe. Und in diesem Artikel wurde mir das wieder so bewusst, ja, ich esse, ich füttere um zu leben und Leben zu erhalten.
      Deinen kritischen Anmerkungen kann ich natürlich nur zustimmen. Viele ernähren sich aus den Mülltonnen unserer Wohlstandsgesellschaft – aber dazu hast Du ja schon ausführlich geschrieben.

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      • Frau Momo schreibt:

        Die wohl größte Dankbarkeit habe ich letztes Jahr Weihnachten erlebt, als ich Heiligabend und am 1. Feiertag ehrenamtlich in einer Obdachlosentagesstätte ausgeholfen habe. Diese Menschen waren unglaublich dankbar für Dinge, die für uns ganz alltäglich sind.
        Ich hatte damals auch was dazu geschrieben: http://www.die-momos.de/blog/?p=1883
        Diese zwei Tage haben mich unglaublich berührt.

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        • Danke für den Link – Post habe ich gelesen. Interessant auch die Kommentare. Erinnert mich an ein Post von April, in dem es um die Kommentarfrage geht. Wie schnell doch Missverständnisse auftreten können!
          Ich habe es trotz all meines Redens über soziales Engagements zu solch einer gemeinnützigen Aktion noch nicht geschafft. Nicht, dass ich Berührungsängste hätte, aber ich muss noch daran arbeiten, die beiden Realitäten, von denen Du geschrieben hast, zu akzeptieren. Mein Problem ist ein Distanzproblem, ich würde alle diese Probleme, mit denen ich dann sozusagen hautnah konfrontiert wäre, zu sehr an mich heranlassen.

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  3. Li Ssi schreibt:

    Liebe Elvira, danke für diesen Link- der Artikel war so aus dem Bauch heraus geschrieben, die Dankbarkeit war/ist spürbar! Ja, für viele Menschen ist das alles, was wir haben, selbstverständlich. Ich finde, dass man gar nicht genug daran erinnern kann, dass es das genau nicht ist! Dankbarkeit aber will auch erst erlernt sein!

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  4. Hallo, Li Ssi, gerade schicke ich den Kommentar für Frau Momo ab, und schon ist Deiner da.
    Dankbarkeit spüren wir vielleicht erst, wenn ein Mangel da war, wir wirklich hungern mussten (nach Nahrung, Zuwendung, Aufmerksamkeit…) und dieser behoben werden konnte. Wir nehmen es als gegeben hin, dass wir essen und trinken können, was wir wollen (nicht jede/r, natürlich), machen uns kaum Gedanken darüber, warum es im Supermarkt ein Überangebot, sagen wir mal, von Joghurt gibt. Eher seufzen wir, weil wir uns nicht entscheiden können zwischen all den links- und rechtsdrehenden Milchprodukten in den exotischsten Geschmacksrichtungen mit oder ohne dies und das, in Light-Version oder ewig haltbar, als Singlebecher oder Familienpack oder, oder, oder.
    Einen schönen Sonntag wünscht Dir
    Elvira

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  5. april schreibt:

    Wir haben eben in all‘ den vielen friedlichen Wohlstandsjahren verlernt, dankbar zu sein für all‘ das, was wir haben und das alles als so selbstverständlich angesehen wird. Aber mit den vielen Anregungen aus dem Internet, die es im Moment dazu gibt, sieht man einiges wieder deutlicher (also ich zumindest).

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