Ein Versuch

ist diese Schutzhülle für meinen E-Reader. Da ich die heute ganz spontan aus Materialien genäht habe, die ich im Hause hatte, gibt es natürlich einige Schönheitsfehler. Ganz gravierend wäre da das weiße Schlüppergummiband zu erwähnen. Schwarz und breiter müsste der Gummi für die Ecken sein. Von dem Hundezeitungsstoff hatte ich auch nur noch einen kleinen Rest, darum konnte der Riegel nicht mittig angebracht werden, da sonst die Motive noch weniger überein gestimmt hätten.
Nun werde ich nach einem Stoff suchen, der etwas mit Büchern zu tun hat (oder ich verarbeite alle meine Webränder, die ich gesammelt habe) und breites, schwarzes Gummiband erwerben. Vielleicht verschließe ich die Hülle dann auch nicht mit einem Riegel, sondern fasse einen langen Streifen des Gummibandes jeweil oben und unten auf der Rückseite beim Verstürzen des Außen- und Innenstoffes mit. Dieses Gummiband kann ich dann einfach über die Vorderseite ziehen und die Hülle ist verschlossen.

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29 Antworten zu Ein Versuch

  1. Frau Momo schreibt:

    Ich hab ja keinen E-Reader, aber die Hülle gefällt mir sehr. Auch mit Schlüppergummiband 🙂 Hätte ich ehrlich gesagt gar nicht gesehen.

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    • Elvira schreibt:

      Na, ja, weißes Gummiband passt nicht wirklich. Der Reader ist übrigens ein ganz einfaches Modell – s.meine Antwort auf Evas Kommentar.
      Liebe Grüße von Elvira
      (Haben denn die Jungs heute etwas besonders Feines in ihren Futterschüsseln vorgefunden?)

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      • Frau Momo schreibt:

        Noch wehre ich mich gegen einen Reader, aber ich habe ja auch inzwischen meinen Widerstand gegen ein Smartphone aufgegeben 🙂
        Den Jungs was Feines zu geben, ist gar nicht so einfach… die sind sehr merkwürdig in ihrem Fressverhalten. Nicht so wie ihre Vorgänger, die auch gerne mal Hack, Fisch oder Huhn gefressen haben.

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        • Elvira schreibt:

          Nicht mal heute zum Weltkatzentag? Spencer konnte ich mit Schlagsahne hinter jedem Ofen vorlocken. Er hat die Verführung schon geahnt, sobald ich den Schrank öffnete, in dem der Mixer steht.

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  2. Silberdistel schreibt:

    Der hat es jetzt aber sehr nett, der Reader 🙂 Meiner hat nur eine einfache Kunstlederhülle. Deiner hat es schön sanft und weich. Die Hülle gefällt mir, auch wenn Du selbst nicht so ganz damit zufrieden bist. Ich finde sie gut – sieht schick aus.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

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  3. Eva schreibt:

    Wenn ich einen E-Reader hätte, wäre ich jetzt (fast) neidisch! Das ist echt ’ne tolle Idee, aber wie ich Dich kenne, wirst Du uns bald noch eine ausgefeiltere Variante vorstellen …
    LG Eva
    PS: Wir haben früher „kilometerweise“ Schlüpfergummiband verarbeitet und damit gummigetwistet. 😉

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    • Elvira schreibt:

      Ja, ich kann die Figuren noch alle – jedenfalls im Kopf 😉 Allerdings habe ich es als Kind höchstens bis kniehoch geschafft.
      Liebe Grüße von Elvira
      Habe eben Stoffe gekauft! Den E-Reader habe ich mir gestern in meiner kleinen Buchhandlung zugelegt, nachdem der Buchhändler ihn per Mail beworben hat. Ich habe lange mit mir gekämpft und mich für diese sehr einfache Variante entschieden. Wenn ich über einen bestimmten Shop die E-Books bestelle, verdient der Händler auch daran. Ich brauche den Reader sicher nicht oft. Aber wenn ich der Enkel Schlaf bewache, muss ich nicht dicke Bücher mitnehmen. Ebenso bei längeren Zugfahrten. Es wird sicher noch genug „echte“ Bücher geben.

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      • Eva schreibt:

        Ha, das ging ja flott mit dem Stoff. Bin gespannt, was Du nun wieder für Feinheiten zauberst.
        Ein gerne bücherlesender Freund hat sich auch einen E-Book-Reader zugelegt und liest seitdem noch mehr und noch begeisterter. Ich denke auch, dass das auf Reisen oder Bus-/Bahnfahrten zur Arbeit eine ganz tolle Sache ist – dann noch in so einer „Verpackung“ … gut geschützt aufbewahrt.

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        • Elvira schreibt:

          Es gibt aber auch Nachteile: Verborgen ist nicht mehr möglich und leider auch kein Weitergeben der gelesenen Bücher. Ich bin wirklich sehr viele Bücher in unserer Praxis losgeworden. Eine Freundin hat im Büro ein „offenes“ Regal, alle Bücher darauf stehen für alle anderen Kollegen zur Verfügung. So wie die Bücherbäume oder die umgewandelten Telefonzellen. Einige Bücher habe ich in der Seniorentagesstätte abgegeben. Dies nicht mehr in dieser Form zu können, macht mir ein bisschen Bauchweh.

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        • Eva schreibt:

          Daran habe ich gar nicht gedacht. Bücher, Spiele usw. gebe ich – neben Bekleidung – immer im örtlichen Kleiderladen des DRK ab. Die E-Book-Reader werden dann wohl zwangsläufig bei dieser Art Einrichtung auch auf Dauer eine Auswirkung auf deren „Sortiment“ haben!?
          Ich finde die meisten Preise für E-Books bei dieser Form der Einschränkungen (verleihen, verschenken, weiterverkaufen) unverschämt hoch. Die praktische Handhabung wäre also für mich der einzige Grund für eine Kaufentscheidung – aber weil ich wenig reise und einen extremst kurzen Arbeitsweg habe … bleibe ich erst mal bei der haptischen Variante.
          Lieben Gruß
          Eva

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          • Elvira schreibt:

            Für den Weg zur Arbeit lohnt sich der Reader auch bei mir nicht. Zu Fuß bin ich in 15 Minuten da – mit dem Rad ebenso – da kommt dann nämlich noch die Zeit für das Hochtragen aus dem Keller und das Abstellen in der Tiefgarage der Arbeitsstätte hinzu.
            Was die Preise betrifft, habe ich sehr günstige E-Books gefunden. Zwar nicht aus der Top 10, aber dort sind auch nicht immer die Bücher zu finden, die ich gerne lese. Bebilderte werde ich immer in Papierform kaufen (z.Z. lese und schaue ich „Durchs wilde Deutschland“ von A.Kieleing) und Bücher, die mir besonders gut gefallen, wie letztens „Die Bücherdiebin“, lege ich mir extra zu.
            Ich verreise auch höchst selten. Wenn ich allerdings zu meiner Enkeltochter fahre (1,5h – und das in Berlin!), bin ich meistens ziemlich bepackt. Da passt der kleine Reader noch gut in den Rucksack. Und wenn sie dann abends schläft, kann ich in aller Ruhe lesen. Denn schlafen kann ich, wenn die Eltern weg sind, eh nicht. Ich habe dann stets Sorge, dass ich so tief einschlafen könnte (denn wenn ich erst mal schlafe, weckt mich so schnell nichts), dass ich vielleicht das Babyphone überhören könnte.

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      • Eva schreibt:

        1,5 Stunden Fahrt kann man doch schon als „Reisen“ bezeichnen – oder?
        Die Enkelkinder behütet man sicher ganz anders als seinerzeit die eigenen, kommt mir gerade beim Lesen Deines letzten Satzes in den Sinn.

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        • Elvira schreibt:

          Ungewohnt war für mich auch, in einem Haus zu sein. Ich habe immer in Wohnungen gelebt (außer in den meisten Urlauben). Jedes Knacken und Knistern war sofort verdächtig. Ich glaube, meine Ohren sind während der ersten Male um einiges größer geworden ;-). Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Enkel hüten ist anders, auf jeden Fall. Auf der einen Seite bin ich viel gelassener in einigen Dingen, auf der anderen ist die Verantwortung ungleich größer. Meine Enkeltochter muss schon lernen, dass sie bei mir Dinge nicht darf, die ihre Eltern ihr erlauben (und umgekehrt).

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  4. april schreibt:

    Wieso Versuch? Die Hülle ist doch gelungen. Das sind so Dinge, wo ich sage; es muss nicht perfekt sein. Hauptsache, die Funktion wird erfüllt. Und ich finde ‚dat Ding‘ auch noch hübsch.
    LG, April

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    • Elvira schreibt:

      Zwei Lagen Stoff, dickes Volumenvlies, und ein extra verstärkter Rücken dürften ihn wirklich schützen. Mir fehlt nur noch eine Displayfolie. Die kann ich nicht selber nähen 😉
      Liebe Grüße,
      Elvira

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  5. Frau Blau schreibt:

    wo April Recht hat, hat sie Recht 😉 herzliche Grüße…

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  6. Himmelhoch schreibt:

    Wenn du auf dem Reader nichts mehr drauf hast, kannst du praktischer WEise auf der Hülle weiterlesen. Toll! Ich brauche zwar keine, aber ich finde sie auch sehr ansehnlich.
    Ich habe gerade mein erstes Bloghalbjahresbuch bestellt – im A5-Format – 420 Seiten – und das will ich dann mit den weiteren auch machen. Da kann ich dann vielleicht auch computerferne Leute begeistern.

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    • Elvira schreibt:

      Liebe Clara,
      was ist ein Bloghabjahresbuch?? Ein Forobuch mit Deinen Beiträgen der ersten sechs Monate? Oder ein Service von WP, den ich nicht kenne? Bitte kläre mich doch auf.
      Liebe Grüße von Elvira

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      • Himmelhoch schreibt:

        Es ist leider kein Service, sondern harte Arbeit, die ich auch noch bezahlen muss.
        Ein Anbieter (ich erzähle später auf dem Blog oder du schaust bei Ute) holt sich ratzfatz den Blog auf den Server, den du veröffentlichen willst. Du kannst die Zeitspanne bestimmen. Ich habe also erst einmal 7. Dez. 2009 bis 30. 6. 2010 ausgewählt. Da es im handlichen A5-Format mit festem Deckel gedruckt wird, waren das schon ca. 400 SEiten (ohne Kommentare.) Lässt man es in schwarz/weiß drucken, liegt der Preis bei ca. 50,00 €, für Farbdruck der Fotoskommt ca. das gleiche noch einmal dazu. Ich habe mich für schwaz/weiß entschieden. Auf dem Rechner habe ich die Version in Farbe als PDF-Datei.
        So werde ich dann alles ausdrucken und vielleicht nach 6 Büchern = 3 Jahren aufhören mit diesem zeitverschlingenden Wahnsinn. Ich mache alle Buchcover ähnlich, gleicher Text, nur andere Farben und andere Vor- und Rückseitenfotos. Da werden mich also 3 Jahre Fleiß und Schweiß 300,00 € kosten und ich habe viel an meine Kinder und Enkel zu vererben und für mich zwischendurch Erinnerungsschmunzeleien.
        Die beiden Zusammenstellungen habe ich in wenigen Stunden fertig gehabt und gleich in Auftrag gegeben.
        Lieben Gruß von mir

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  7. Kim schreibt:

    Ist das ein Reader mit E-Ink? Den kenne ich gar nicht! Ich habe eine Hülle aus dem Handel für meinen Kindle – der ist nur halb so toll wie deiner hier!

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  8. Elvira schreibt:

    Ja, das ist ein Reader mit E-Ink. Allerdings habe ich keine Vergleiche zwischen den einzelnen Fabrikaten ziehen können. TrekStor hat wohl ein eigenes Verfahren entwickelt, das nicht so optimal sein soll wie andere Ink-Reader. Aber da ich keinen Vergleich habe, so what

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  9. isa schreibt:

    Haben E-Reader eigentlich eine Sprachwiedergabemöglichkeit oder sind sie nur optisch zu lesen? Tages-Zeitungsleser sparen sich mit so einem Gerät sicherlich einiges an Abfall. Aber du hast recht: es ist schade, dass man ein e-book nicht mehr weitergeben kann.

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    • Elvira schreibt:

      Es gibt wohl auch Hörbücher für Reader, aber ich bin kein sehr großer Hörbuchfan. Von einigen Nutzern habe ich gehört, dass es recht mühsam wäre, Tageszeitungen zu lesen, da das ziemlich unübersichtlich wäre. Ich selbst mag meine Morgenlektüre nicht missen. Die halbe bis ganze Stunde, je nach Dienstbeginn, gönne ich mir.

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      • isa schreibt:

        ich nutze ein text to speech programm, was auch mehr als mühsam ist und die Vorlesestimme ist nur so gut/schlecht wie ihr Preis. Vielleicht werden ja zukünftige Reader besser ausgestattet und können dann auch von Analphabethen und Blinden benutzt werden. Hab eine schöne Zeit mit deinem Enkelkind 🙂

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  10. freudefinder schreibt:

    da kann aber jeder reader vor Begeisterung in die Hände klatschen, dass er da wohnen kann.

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