Mein Sonntagsessen

sah gestern so aus:

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Bratkartoffeln und Frikadellen sind das dort auf dem Teller. Meinem Mann hat es geschmeckt, ich fand es nicht schlecht, würde aber beim nächsten Mal Kleinigkeiten ändern. Zunächst waren die Kartoffeln für die Bratkartoffeln einen Tick zu weich. Dadurch musste ich sie sehr behutsam wenden und schwenken, was leider nicht verhindern konnte, dass sie etwas zerfielen. Da ich gestern Vormittag arbeiten war, hat mein Mann sie gekocht. Seiner Erkältung ist es geschuldet, dass er die Knollen nach Zeit und nicht nach Anstechtest hat kochen lassen. Die Frikadellen hätten etwas mehr Würze vertragen, einen Tupfer Tomatenmark für die Farbe und einen Spritzer Tabasco vielleicht. Es war aber das erste Mal, dass ich mit Sojagranulat gearbeitet habe. Da muss ich erst noch herausfinden, welche Produkte wieviel Würze verlangen.
Gefunden habe ich das Rezept beim Rock´n`Roll-Veganer Jérôme Eckstein.

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15 Antworten zu Mein Sonntagsessen

  1. monisertel schreibt:

    Sieht wirklich lecker aus, liebe Elvira,
    konntest Du nicht etwas Nachwürzen?
    Egal, beim nächsten Mal wird es dann etwas perfekter, gell.
    Schönen Montag,
    moni

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    • Elvira schreibt:

      Nein, ich hätte natürlich nachsalzen oder pfeffern können. Aber die Würze fehlte dem ganzen Produkt. Obwohl ich sagen muss, dass die Frikadellen heute (es blieben einige über und ich musste natürlich vorhin kosten) noch besser schmecken.

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  2. Franka schreibt:

    Oh, ihr seid ja richtig auf dem Vegan- oder Vegetarier-Trip …
    LG, Franka

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    • Elvira schreibt:

      Ich lebe vollständig vegan. Nachdem ich einige Zeit ohne Fleisch sehr gut auskam und dann eine Dokumentation des ZDF über Küken sexen gesehen habe, ist mir erst einmal der Appetit auf Eier absolut vergangen. Ich fand es pervers, auf der einen Seite mit meinen Enkelkindern Bauernhofbilderbücher anzusehen, die eine Welt zeigen, wie sie heute nun einmal nicht mehr ist oder zu Ostern die niedlichen Küken überall zu bewundern, wenn ich weiß, dass Tonnen von männlichen Küken lebendig geschreddert werden. Die werden auf Fließbändern von ArbeiterInnen einfach aussortiert und durch Schächte in die Schredderanlagen geworfen. In anderen Betrieben werden sie vergast. Die Berge toter Küken werden dort mit Schaufeln entsorgt. Dann sah ich einen Film über die dauerentzündeten und ewig mit Antibiotika behandelten Euter der Hochleistungsmilchkühe und fragte mich, ob ich wirklich unter 100 verschiedenen Käse- und Joghurtsorten wählen muss, wenn es auch Alternativen gibt.
      Mein Mann isst weiter wie immer, er liebt Fleisch und Käse. Unser Kompromiss sieht so aus, dass ich an den Wochenenden und Feiertagen koche. Ich habe mir etliche Bücher zugelegt und bin wirklich überrascht, um wieviel abwechslungsreicher mein Essen geworden ist. Diese Küche ist jung und modern, was schon an den Köchen zu sehen ist. Den Mief der Körnerfresser hat sie lange hinter sich gelassen. In Berlin gibt es mittlerweile vegane Lokale der gehobenen Klasse. Björn Moschinski und Attila Hildmann sind wohl gerade die prominentesten Köche.
      Es gibt hier ein Blog, das heißt unverbissen vegetarisch – und so sehe ich das auch.

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      • Franka schreibt:

        Jetzt verstehe ich. Diesen Bericht habe ich nicht gesehen; es klingt grauenhaft. kein Wunder, dass immer mehr Menschen sogar Eier und Milchprodukte ablehnen. Es gibt ja auch eine Menge Kochbücher inzwischen; ich sehe sie immer in den Buchhandlungen liegen.
        Und in diesem Zusammenhang ist natürlich das Internet ein Segen, weil man da eine Menge zum Thema findet.

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        • Elvira schreibt:

          Ich hatte den Beitrag gepostet – da ich es wirklich nicht glauben konnte oder wollte, was ich vorher schon gehört hatte: https://quilttraum.wordpress.com/2013/04/08/wissen/

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          • Franka schreibt:

            Danke für den Hinweis, aber ich kann das nicht ertragen. Ich weiß, dass es noch mal um einiges schlimmer ist, das im Bild zu sehen. Für mich ist die Alternative: weniger Fleisch und das sowie Eier und Milchprodukte von vertrauenswürdigen Lieferanten.

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            • Elvira schreibt:

              Wir haben hier zwar einen Bauern wenige Minuten entfernt – leider hält er keine Hühner. Denn für das Spiegelei zu Bratkartoffeln gibt es keinen Ersatz.

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              • Franka schreibt:

                Das ist ja schade. Und was ist mit einem Biokistenlieferanten?

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              • Elvira schreibt:

                Das hatte ich auch schon überlegt. Da wir am Stadtrand wohnen, will ich recherchieren, ob es nicht in der Nähe eine Möglichkeit zum Eierkauf gibt. Bio wäre schön (was das Futter für die Hühner betrifft), noch wichtiger ist mir aber deren Haltung und woher die Hühner stammen.

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  3. vivilacht schreibt:

    es klingt wirklich grauenhaft, haelt aber niemanden ab, es trotzdem zu essen. Du nicht, aber andere, auch ich, essen immer noch Fleisch.
    andererseits, wir essen auch viel Vegetarisch, also nciht jeden Tag Fleisch und dein Essen, dass du hier gezeigt hast, das wirkt sehr apetitlich.

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  4. Silberdistel schreibt:

    Wenn man ein Problem mit Fruktose hat, verträgt man leider nur begrenzt Obst und Gemüse 😦
    Liebe Grüße von der Silberdistel, die da doch irgendwie in einer Zwickmühle steckt

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    • Elvira schreibt:

      Mit einer Lactoseunverträglichkeit lässt es sich heute ganz gut leben, gibt es doch sehr viele lactosefreie Milchprodukte. Bei Problemen mit Fructose ist das schwieriger, da hast Du Recht.

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  5. Frau Momo schreibt:

    Ich mache ja ab und an Grünkernfrikadellen. Die sind allerdings nicht vegan, da mit Ei. Aber sehr lecker.http://momozept.wordpress.com/2012/01/07/grunkernbratlinge/

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