Entenkita

Gestern war Enkeltochterabholtag. Als ich in der Kita ankam, waren die Kinder noch nicht von einem Ausflug zurück. Ich setzte mich auf eine Bank der Freifläche und wollte die Sonne genießen (ja, sie schien kurze Zeit, hell und warm). Aus dem Augenwinkel sah ich eine Bewegung, drehte mich um und entdeckte eine Stockente mit sechs Küken. Ihr meint, das wäre nicht ungewöhnlich um diese Zeit? Nun, die Freifläche der Kita ist in der 7.Etage, mitten in der Stadt, auf einem Parkhaus. Es ist eine sehr große Freifläche mit viel Grün und Sand und Wasser – aber auch mit vielen Kindern! Ich bin sofort zu einer Erzieherin und habe erfahren, dass insgesamt neun Küken am letzten Wochenende nebst Entenmutter auftauchten. Drei der Flauschbälle wurden von Krähen getötet. Die Erzieher erkundigten sich im Zoo was sie tun könnten. Sie zäunten einen kleinen Bereich ein, spannten ein Netz darüber, stellten eine Schwimmmöglichkeit auf und versorgen die Enten mit Futter. Die Entenmutter und ihre Kinderschar spaziert munter über das gesamte Kitagelände und zieht sich dann zum Ausruhen in den etwas geschützen Bereich zurück. Es gibt ja Enten, die in Bäumen brüten und deren Küken von den Bäumen springen ohne sich etwas zu tun. Aber was werden diese Enten wohl machen? Der Zoodirektor meinte, die Menschen in der Kita sollten nicht eingreifen sondern abwarten. Ich bin gespannt.

Die Fotos habe ich mit meinem Telefon gemacht, daher sind sie nicht ganz so groß. Aber ihr wisst ja: Raufklicken und schon seht ihr die Entenschar genauer.

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13 Antworten zu Entenkita

  1. Clara Himmelhoch schreibt:

    Das kann ich mir ja auch lustig vorstellen, wenn auf dem Dach die Enten spazieren gehen.

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  2. Gudrun schreibt:

    Ich frag mich jetzt auch, wie die ganze Schar da hinkommt. Die Entenmutti hat sicher da gebrütet. Den Kindergarten auf dem Dach finde ich klasse und um dein Omasein beneide ich dich.
    Gruß von der Gudrun

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  3. minibares schreibt:

    letztens hatten wir ein Entenpaar mitten auf der Straße und einen Graureiher hier gegenüber auf dem Dach.
    Aber mit Kinderlein waren sie nicht da.
    Das ist ja echt ungewöhnlich. hoffen wir, dass sie eines Tages in einem richtigen See oder Teich schwimmen können.
    Danke für die tollen Aufnahmen.
    Sie sind schon was Besonderes.

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  4. vivilacht schreibt:

    schoen, dass die Kita sich darum kuemmern darf, und dass man genaue Verhaltensregeln dafuer bekommt, nicht vorzustellen, was passierte, wenn da niemand waere

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  5. Hallo Elvira 🙂
    Eine schöne Geschichte. Besonders für die Kitakinder finde ich die Entwicklung ganz toll. Hoffentlich werden die Jungen groß.
    Wenn ich mir den Hintergrund anschaue ist schon klar, warum es die Entenfamilie dahin verschlagen hat. Frau Ente wird sich gesagt haben:” Na, wenn die orangenen Verwandten dort überleben können, dann können wir das auch 😉 “.
    Grüßli 🙂

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