Knoblauch und Zitrone

waren zwei Zutaten meines Wochenendessens. Ein typisch Berliner Essen sind Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl. Da es keinen veganen Quark gibt, habe ich mir dieses Gericht lange verkniffen. Doch dann dachte ich mir, dass es einen Versuch wert wäre, eine der vielen Möglichkeiten auszuprobieren, die in Kochbüchern oder im www. vorgeschlagen werden. Es hat sich gelohnt! Dafür musste ich nur am Vorabend einen ungesüßten Sojajoghurt in ein mit einem feinen Mulltuch ausgelegtes Sieb geben und über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen. Am nächsten Tag hatte der Joghurt eine quarkähnliche Konsistenz. Ich würzte ihn mit Salz, Knoblauch, Dill, Olivenöl, Weißweinessig und einer halben fein gehobelten Salatgurke. Das Ergebnis war? Klar! Tsatsiki wie beim Griechen. Superlecker und nicht die Bohne nach Soja schmeckend.

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Gestern gab es gebackenen Räuchertofu mit Dillkartoffeln. Wenn es Geruchsblogs gäbe, würde ich euch gerne eine Prise meiner Kräuter durchs Netz schicken:
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Zitronenthymian und Salbei aus dem Supermarkt, Rosmarin und Oregano vom Balkon. Hat das gut gerochen! Zusammen mit dünnen Zitronenscheiben würzen die Kräuter den Räuchertofu. Kleingehackte Chili gibt einen Tick Schärfe dazu.
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Anschließend wird der Tofu für rund 20-25 Minuten im Backofen gebacken und mit in Dill geschwenkten Kartoffeln serviert:
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Wieder ein Essen, das in meiner Tabelle fünf Sterne bekommen wird. Nachgekocht habe ich es aus dem Kochbuch „La Veganista“ von Nicole Just. Zu finden ist es auch hier auf ihrem Blog.

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12 Antworten zu Knoblauch und Zitrone

  1. leonieloewin schreibt:

    Ich liebe Tsatsiki – mit veganen Quark habe ich ihn allerdings noch nicht probiert. Liebe Grüße Leonie

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  2. perlengazelle schreibt:

    Als viersiebtel Vegetarierin – mit steigender Tendenz – und dem Räuchertofu eher Gehtsogefühle Entgegenbringende, muss ich sagen, dass obiger Gebackener äußerst appetitlich aussieht. Und Lust macht, das Rezept auszuprobieren.

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    • Elvira schreibt:

      Es gibt so viele Sorten Räuchertofu. Ich musste lange suchen, bis ich den fand, der mir wirklich schmeckt. Nach meiner Erfahrung mit dem lupinenbasierten Eis werde ich demnächst weitere Lupinenprodukte ausprobieren. Ich habe gelesen, dass sie auch die Sojabohne des Nordens genannt wird. Allerdings soll bei ihr die Bohne nicht so durchschmecken – was ich beim eis bestätigen kann.

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      • isa schreibt:

        Lupinenprodukte sind bisher von Alberts wie L-Geschnetzeltes, L-Burger usw. Sie sind als Fertiggerichte leider schon gewürzt. Schmeckt aber gut und lässt sich mit Kräutern noch variieren. Nur beim Mehl schmeckt man die Bohne. Es ist leicht bitter. Ich warte ja darauf, dass es endlich mehr als einen Hersteller und weitere Produkte gibt.

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  3. Homeveganer schreibt:

    Mir läuft gerade das Wasser im Mund zusammen 🙂

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    • Elvira schreibt:

      Es gibt schon sehr viele interessante und abwechslungsreiche Gerichte, gelle? Wer Vegetarier/Veganer immer noch in die muffige, lustfreie Körnerfresserecke schiebt, der hat den Zug der Zeit verpasst.

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  4. vivilacht schreibt:

    als Kind habe ich gerne Knoblauch auf einen frischen Toast gerieben und dann Butter darueber, Tofu esse ich recht gerne, gebacken oder gebraten, anders nicht, und am besten mit viel Gemuese dazu.

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  5. Frau Momo schreibt:

    Mit Tofu kann man mich um alle Ecken jagen….. ich kann dem einfach nichts abgewinnen und mag es auch nicht. Mal ganz abgesehen davon, das die massenweise Sojaerzeugung auch nicht kritiklos zu sehen ist…..Nur ein Beispiel: http://www.oroverde.de/regenwald-wissen/regenwaldprodukte/soja/soja-statt-regenwald.html

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    • Elvira schreibt:

      Ja, ich kenne die Bedenken gegen Sojaprodukte. Aber für die Erzeugnisse, dich im veganen oder Bio-Supermarkt kaufe, werden ausschließlich europäische Bohnen verwendet. Wie es in dem Artikel auch erwähnt wird, landen die Sojabohnen aus Übersee, die auch überwiegend genmanipuliert sind, als Kraftfutter in der Tiermast. Über den Umweg Tier landet dieses Soja auf unseren Tellern.
      Früher mochte ich Tofu auch nicht. Mittlerweile habe ich einige sehr schmackhafte Varianten ausfindig gemacht. Philosophentofu, den kann ich sogar einfach so im Salat essen.

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