Kuh versteckt Kälbchen

Eine Kuh bringt bringt auf der Weide Zwillinge zur Welt, liefert eines davon im Stall ab und versteckt das zweite im Wald. Wie die Geschichte weitergeht könnt ihr hier lesen

Nachtrag am 9.8.: Auf die kritische Äußerung von Schlafmütze habe ich an die Tierschutzstiftung geschrieben und nach dem Wahrheitsgehalt über die Kuh Dina gefragt. Die Geschichte kann man auch auf der Homepage der Stiftung nachlesen: http://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/tiere_rinder.html

Heute kam schon die Antwort:

Hallo ,
Dinas Geschichte stimmt. Wir fanden sie morgens auf einer unserer Weiden auf der anderen Straßenseite.
Anhand der Ohrmarkenr. haben wir dann herausbekommen, dass sie von einem umliegenden Hof geflüchtet war.

Liebe Grüße
Karin Mück

Gut, wir wissen immer noch nicht, wie sie durch, über oder unter einen Zaun – falls vorhanden – gekommen ist. Aber ich lasse das einfach mal dahingestellt.

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12 Antworten zu Kuh versteckt Kälbchen

  1. Frau Blau schreibt:

    es gefällt mir, dass du diesen Artikel verlinkt hast, der Rest gefällt mir nicht, dabei schaue ich aus dem Fenster und auf die Weiden rundherum, wo Kuh, Stier und Kälber gemeinsam grasen, Weiderind wird das genannt, ob das nun im Endeffekt wirklich korrekter ist, ist eine andere Frage, die Bauern hier verdienen schlichtweg mehr an ihren Rindern und der Weidewirtschaft, als an der Milchwirtschaft – kranke Welt!

    herzliche Grüße
    Ulli

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    • Elvira schreibt:

      Wir haben hier auch einen Bauern, keine 10 Minuten Fußweg entfernt (einer von 3 in Berlin). Den ganzen Sommer grasen die Kühe mit ihren Kälbern gemeinsam auf den sehr großen Weiden. Im Herbst verkünden dann große Schilder den Verkauf frischen Rindfleisches. Ich denke, dass diese Rinder immerhin artgerecht gehalten wurden. Zu der Zeit, als ich noch ab und zu Fleisch gegessen habe, habe ich es dort gekauft.
      Liebe Grüße schickt Dir Elvira

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  2. Franka schreibt:

    Profitdenken und Massentierhaltung, das kommt dann dabei heraus. Kein Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Denn das wäre ja auch möglich.

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    • Elvira schreibt:

      So vieles wäre möglich, wenn es das Wort „Wachstum“ nicht gäbe. Aber das ist ja das Zauberwort schlechthin.
      Liebe Grüße von Elvira

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      • Franka schreibt:

        Und alle fallen drauf rein, wenn mit dem Verlust von Arbeitsplätzen gedroht wird. Mit gesundem Menschenverstand müsste man doch einsehen, dass immer mehr Wachstum gar nicht geht und dass es nur ganz bestimmten Leuten nutzt.

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        • Elvira schreibt:

          Wenn ich durch meine Stadt gehe, die Zeitung lese oder das regionale Abendmagazin sehe, bin ich immer wieder darüber entsetzt, wie, um diese Lobbyisten zu befriedigen, so viele andere wichtigen Dinge vor die Hunde gehen. Sei es der Zustand von Straßen, die marode Bausubstanz von Schulen und Universitäten (in einigen Sporthallen ist Sportunterricht überhaupt nicht mehr möglich), extrem lange Wartezeiten in den Bürgerämtern, fehlende Pflege der Grünanlagen, und, und, und. Ich habe im September bei er Wahl nicht mal die Wahl. Aber das sprengt jetzt hier den Rahmen.
          Liebe Grüße an Dich,
          Elvira

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  3. Hallo Elvira
    Das sind doch wohl Geschichten aus dem Märchenland. Kälbchen verlassen ihre Mutter nicht. Das Kälbchen wäre nie allein im Wald geblieben. So ein Schmarrn.
    Und die Kuh, die sich extra auf eine Wiese vom Kuhaltersheim Hof Butenland zum Kalben gerettet hat, konnte wohl über alle Zäune hinwegfliegen. Vermutlich hatte sie auch ein Navi dabei mit Angaben darüber, welche Wiese zu Butenland gehört und welche nicht.

    Vegan leben wollen ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen kann. Aber Nicht-Veganern mit solchen verlogenen „Rührstücken“ ein schlechtes Gewissen machen zu wollen, halte ich nicht nur für ziemlich daneben, sondern es zeigt sich darin auch eine gewisse Überheblichkeit.
    Was sich die Autoren wohl dabei gedacht hat. Die muß ihre Leser ja für komplett verblödet halten.
    Grüßli 🙂

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    • Frau Momo schreibt:

      Danke, das ist mir aus der Seele geschrieben. Jedem das Seine, ich respektiere das vegane Leben, aber ich möchte nicht dauernd missioniert und bekehrt werden. Und genau diese Überheblichkeit ist es, die mich an jedem Stand vorbeigehen lassen, der mit furchtbaren Tierbildern den Fleischfressern ein schlechtes Gewissen machen sollen, ohne Rücksicht darauf, wie sich ein Fleischfresser ernährt, ob aus Massentierhaltung und mit Demeter-Erzeugnissen.

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      • Elvira schreibt:

        Liebe Frau Momo,
        wie sollten die Initiativen ihre Fotos denn ausstellen? An aufgeklärte Menschen wie Dich sind die Appelle doch auch nicht gerichtet. Außerdem würde niemand (bis auf die Hardliner, die es, wie überall, natürlich auch gibt) von Fleichfressern sprechen.
        Liebe Grüße von Elvira

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  4. Elvira schreibt:

    Bei dem versteckten Kälbchen stutzte ich auch kurz, allerdings hat Hilal Sezgins Recherche mein vollstes Vertrauen. Was Dina betrifft, gibt es hier noch mehr zu lesen:
    http://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/tiere_rinder.html
    Ich glaube die Geschichte. Wenn, wie Forschungen jetzt ergeben haben, jeder Delfin auf der Welt einen eigenen „Namen“ hat und sich die Tiere die Namen ihrer Gruppenartgenossen, auch über Jahrzehnte, merken und richtig zuordnen können, warum sollte eine Kuh aus ihren Erfahrungen nicht auch logische Konsequenzen ziehen können? Ich werde jedenfalls mal eine Mail an die Tierschutzstiftung schreiben.

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  5. Hallo Elvira 🙂
    Tiere handeln nach Instinkt. Ein Kälbchen würde sich niemals 12 Tage im Wald verstecken und die Mutter gehen lassen. Kühe sind Herdentiere. Übrigens sehr gut auf Kuhweiden zu beobachten. Kommt eine Kuh angerannt, folgen ihr alle anderen.

    Die Delfine geben sich keine „Namen“, sondern sie erkennen sich auch nach vielen Jahren wieder und können ihre Artgenossen richtig zuordnen. Das mit den „Namen“ ist nicht wörtlich gemeint. Das Delfine außerordentlich intelligent sind, ist schon viele Jahre bekannt. Forscher umschreiben gerne mal etwas mit menschlichen Verhaltensweisen, um die „Sache“ besser erklären zu können.
    Elefanten sollen im übrigen auch ein sehr gutes Gedächnis haben. Das tut aber auch nix zur Sache.

    Ich bestreite nicht, das sich die Kuh Dina zufällig zum kalben auf der Wiese von Butenland einfand. Es ist jedoch absolut unglaubwürdig, dass eine Kuh „wissen“ oder vorsätzlich entscheiden kann, dass sie lieber auf Butenland-Wiesen kalben will, um das Kälbchen behalten zu können. Dazu müßte ihr klar sein, das die Wiese zu Butenland gehört UND was Butenland überhaupt ist. Woher soll sie die Erfahrung haben, dass wenn sie auf DER Wiese kalbt, sie das Kälbchen behalten kann?

    Die ganzen Geschichten sind Volksverarschung. Da möchte eine Veganerin gerne mal gegenüber den Fleischessern den moralischen Zeigefinger erheben.
    Leider machen solche moralinsaure Märchen eine gute Absicht (auf das Leid von Tieren aufmerksam machen) zutiefst lächerlich.
    Liebe Grüße zum Wochenende 🙂

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  6. Elvira schreibt:

    Namen hatte ich deshalb auch in “ gesetzt. Jeder Delfin besitzt eine eigene Signatur, einen speziellen Pfeifton, auf den nur er reagiert, und den er gleich nach der Geburt lernt.
    Der Beitrag über das verstecke Kalb wurde ursprünglich von der Veterinärmedizerin Dr. Holly Cheever geschrieben, die das nach ihrer Aussage selbst erlebt hat.
    In einem landwirtschaftlichen Forum (http://www.landtreff.de/verlorenes-kalb-aus-mutterkuhhaltung-t29838.html) wurde die Frage aufgeworfen, wie lange ein Kalb ohne Milch überleben könne. Eine der Antworten war:

    „Christian: das ist gar nicht so selten, grade bei Weiden am Waldrand und bei Mutterkuhherden die keinen Schutz oder nur einen „zu kleinen“ Unterstand haben und sonst keinerlei Deckung auf der Weide. Wenn dann noch eher wenig betreut wird, oder sogar Touris die Gegend unsicher machen, scheinen sich einige Kühe zu überlegen, ihr Kalb lieber anderswo zu parken, und der Folgetrieb ist dann oft degeneriert, weil halt ewige Zeiten auf „getrennte Aufzucht“ selektiert wurde. Ist mir auch schon vorgekommen, daß die Kuh durch den Zaun ist, bloß um nicht „auf dem Präsentierteller“ abzukalben, haben die Halter dann auch erst nach 2 Tagen gemerkt … („kannst Du mal kommen, ich glaub unsere Kuh hat gekalbt, aber wir haben nichts gesehen und es ist auch kein Kalb da.“)
    Ein Fünkchen Wahrheit könnte also durchaus dran sein an der Geschichte.
    Hilal Sezgin ist eigentlich keine Frau, die mit erhobenen Zeigefinger durch die Gegend läuft. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass jemand, der sich das Leid der Tiere mit eigenen Augen angesehen hat, ein Ventil braucht, das über das Zeigen von Fotos dieser unsäglichen Verhältnisse hinaus geht. Denn, wie Frau Momo weiter oben schon schrieb, wollen viele diese Bilder nicht sehen. Schau Dir doch mal auf Hilals Homepage ihre Vita an: http://www.hilalsezgin.de
    Sie hat u.a. bei Jürgen Habermas Philosophie studiert, Soziologie und Germanistik. Sie engagiert sich für die Gleichberechtigung, setzt sich mit dem Islam und der Islamfeindlichkeit auseinander und hat mehrere Bücher veröffentlicht.
    Auch Dir wünsche ich noch einen schönen Wochenendausklang!
    Elvira

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