Gesang der Wale und Tomaten

Gerne gehört auf CDs zur Entspannung und in spirituellen Zirkeln. Dann plaudert man über dieses überwältigende Gefühl, wenn diese Meeressäuger beim „Whale Watching“ ganz dicht an die Boote heranschwammen und sich in die Augen sehen ließen. Was für ein Erlebnis!  Wie sich wohl der Gesang dieses Wales angehört haben wird?

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Image Credit: Geograph / Richard Humphrey

Was die Tomaten damit zu tun haben? Oh, ziemlich viel! Vollgestopft mit Plastik aus den Ozeanen, meterweise Plastik, das zum Bau der Gewächshäuser für europäische Tomaten verwendet wird, Plastiktüten und andere Plastikabfälle, war der Gesang dieses Wales sicher nicht von Lebensfreude geprägt. Es kotzt mich so an! Dennoch empfehle ich diesen Artikel: http://www.realnews24.com/gray-whale-dies-bringing-us-a-message-with-stomach-full-of-plastic-trash/ Und sei es nur, dass noch mehr Menschen sich darauf besinnen, dass bei all dem Wachstumsgedöns eines nicht vermehrbar ist: Unsere Erde!

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12 Antworten zu Gesang der Wale und Tomaten

  1. leonieloewin schreibt:

    Sehr gut, dass Du immer wieder auf den Plastikmüll und die fatalen Folgen hinweist. Auch ich halte mir das immer wieder vor Augen, wenn ich in Versuchung komme, Plastik zu kaufen oder zu benutzen. Vor einigen Tagen habe ich mich zum Glück ganz bewusst gegen einen Plastikbehälter zum Sammel von Schmutzwäsche und für einen geflochtenen Behälter entschieden. Liebe Grüße Leonie

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    • Elvira schreibt:

      Plastik lässt sich nicht immer vermeiden. Und ich werfe auch nicht meinen ganzen Kunststoffhausrat weg und ersetze ihn durch plastikfreie Produkte. Das, was ich habe, behalte ich, bis es reif für den Müll ist. Aber bei Neuanschaffungen schaue ich genauer hin. Kunststofffrei geht heute leider kaum noch.

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  2. Der Emil schreibt:

    Ja. Irgendwie bin ich noch nie großer Freund von Plastetüten gewesen. Manchmal muß ich aber welche … Obwohl: Ich kann in Zukunft noch besser darauf achten

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    • Elvira schreibt:

      Ich kam heute auch nicht daran vorbei. Mit Hund beim Tierarzt (lange Geschichte), mit Plastiktüte voller Diätfutter wieder gegangen. Auf die Idee, einen Stoffbeutel zum Tierarzt mitzunehmen, bin ich nicht gekommen. Aber es sind ja nicht nur die Plastikbeutel. Kaum ein Produkt wird heute ohne den Einsatz von Kunststoff hergestellt.

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  3. Gudrun schreibt:

    Ich finde so einiges schlimm, liebe Elvira. Neulich habe ich durch Zufall einen Bericht gesehen über Pelztierfarmen in China. Die Tiere werden bei lebendigem Leibe gehäutet, leben danach noch mindestens 10 Minuten und werden einfach auf einen Haufen geworfen. Sie blickten in die Kamera mit einem unglaulich traurigen Blick. Mir liefen die Tränen über das Gesicht, weil ich mir so machtlos vorkam gegen die Profitgier, die wirklich über Leichen geht.

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    • Elvira schreibt:

      Ich habe einen Beitrag darüber heute bei Campogeno gelesen. Ansehen werde ich mir das Video nicht. Ich habe zu viele davon gesehen, Kaninchen, Hunde, Wasserbüffelkälber, männliche Küken, zum Teil noch lebendes Schlachtvieh beim Zerteilen – ich kann das nicht mehr sehen. Es macht mich krank. Was macht einen Menschen heute aus? Welche Werte haben wir? Neulich googelte eine Kollegin nach einem neuen Smartphone, da ihr 2-Jahresvertrag ablaufen würde. Ob ihr altes Phone denn denn nicht mehr genüge. Doch, aber wenn sie schon einen neuen Vertrag abschließen müsse, dann wolle sie auch ein neues Gerät. Ob sie denn wisse, unter welchen Bedingungen Menschen arbeiten würden, die die seltenen Erden ab- und die Geräte zusammenbauten. Seltene Erden? Noch nie gehört. Es interessierte sie einfach nicht. Ich fand früher die Ellenbogengesellschaft schon schlimm, aber es ist noch schlimmer geworden!

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  4. Martin schreibt:

    Danke für’s Teilen!

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    • Elvira schreibt:

      Ich teile hier nicht alles, was ich für teilenswert erachte. Aber das hier fand ich in Bezug auf unseren Plastikkonsum, auch den indirekten (Gewächshausplane), teilenswert. In vielen anderen Dingen fühlen sich die meisten Menschen gleich angegriffen und ergreifen die Verteidigungsposition. Da habe ich mich, jedenfalls an dieser Stelle, zurückgenommen.

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  5. Franka schreibt:

    Tja, wenn ich mich jetzt vor Weihnachten so umschaue … was da alles an Dekokram gekauft wird und auch sonst, tz. Ich schreib jetzt besser nichts weiter, denn ich will nicht beleidigend werden. Schade, das man keine Portionen Gehirn (für Menschen) kaufen kann – aber die wären garantiert auch in Plastik verpackt.

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    • Elvira schreibt:

      Ich habe mal eine Doku gesehen in der es um Nanopartikel ging. Die Frage stand – unbeantwortet – im Raum, ob diese Partikel, die ja heute auch in bestimmten Lebensmitteln zugesetzt werden, die Barriere zum Gehirn durchbrechen können. Ich vermute, das haben sie schon! Darum ist die Idee käuflicher Gehirne keine so gute.
      Ich habe mir gerade die Frage nach menschlicher Intelligenz gestellt, und mir fielen die dementsprechenden Tests ein. Vor ein paar Tagen musste ich mit einem Patienten einen sogenannten Demtect machen. Der Mann war Mitte 80 und hat den Gedächtnistest nicht bestanden. Was er mir aber um diesen Test herum erzählte, ließ mich an diesen Tests (dessen Ergebnis insgesamt dennoch gut für ihn ausfiel) zweifeln. Ich bin davon überzeugt, dass Menschen, die Intelligenztest mit hohen Quoten absolvieren, ohne Zögern diesen Plastikkram kaufen, der dann in der Adventszeit an den Fenstern und zu Weihnachten in den Bäumen hängt. Und da frage ich mich wieder, was ist eigentlich Intelligenz?

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  6. Franka schreibt:

    Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Eloquenz, sowohl schriftlich als auch mündlich, gaukelt oft mehr vor als da ist und z.B. Akademiker zu sein ist noch lange kein Garant für überlegtes verantwortungsbewusstes Handeln. Intelligenz ist wahrscheinlich nur ein Teilbereich des menschlichen Seins, der für sich alleine genommen nicht so viel wert ist wie die Gesellschaft meint. Was nützen hochintelligente Chemiker, die eine neue Möglichkeit erfinden, giftige Abfallprodukte so zu verwerten, dass die Firma keine Kosten mit der Entsorgung hat? Intelligenz ohne Werte ist nichts wert …

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  7. Elvira schreibt:

    Ein wunderbarer Satz!

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