Was kann ich schon tun?

Diese Frage wird so oft als Ausrede in den Raum gestellt. Als Ausrede dafür, dass man sich entweder keine weiteren Gedanken machen möchte oder von seinem gewohnten Lebensstil nicht abweichen will. In den 1980er Jahren kauften mein Mann und ich keine Produkte aus Südafrika. Oft mussten wir uns sagen lassen, dass wir damit den kleinen Leuten dort schaden würden. Vielleicht war das so. Aber die Apartheid mit dem Kauf von Produkten aus menschenverachtender Politik zu unterstützen, war uns einfach unmöglich.

Und heute? Heute konsumieren die meisten Menschen wieder und weiter auf den Rücken unterdrückter Mitmenschen. Wobei die Mitmenschlichkeit auf der Strecke bleibt. Ein Lied aus dem letzten Jahrhundert wurde mein Lebensbegleiter. Mit diesem Lied verabschiede ich mich ganz persönlich von einem großen Mann, der in das  kollektive Gedächtnis dieser Welt eingehen wird: Nelson Mandela!

Und doch! Jeder von euch kann etwas tun! Ihr müsst es nur wollen. Und ihr müsst es machen und nicht nur denken! Viele kleine Schritte führen auch ans Ziel!

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5 Antworten zu Was kann ich schon tun?

  1. Ulli schreibt:

    ich habe im Radio eine spannende Sendung zu genau diesem Boykott gehört, ja, an dem Abend, als die Nachricht von Nelson Mandela um die Welt ging- es sprach eine der Initiatorinnen und ja, es hat sich ausgewirkt. Solch ein Boykott ist heute undenkbar geworden, die meisten interessieren sich nicht dafür.
    Südafrika … das ist und bleibt ein Thema, auch wenn die Apartheid offiziell abgeschafft ist, so, wie viele Themen bleiben, auch wenn sich ein bisschen was geändert hat. Ich werde nicht müde werden und bleibe bei dem Satz, dass viele kleine Menschen in vielen kleinen Schritten große Veränderungen herbeiführen können!

    Mit Nelson Mandela hat die Welt wieder einen ganz wunderbaren Menschen verloren, für mich steht er auf einer Stufe mit Ghandi. Große Frauen und Männer, mutige, die sind rar in dieser seltsam globalisierten Welt geworden …

    herzlich grüßt dich
    Ulli

    ich finde es übrigens auch bemerkenswert, dass bei diesem Thema, bei dir, bei mir, bei Ramblingbrother viel Stille herrscht- ich weiß es nicht wirklich zu deuten!

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    • Ulli schreibt:

      P.S. klasse sind das Video und die Mucke!

      ich finde es erschreckend, dass heute wíeder der Nationalstolz wächst (was nicht auf Deutschland beschränkt gemeint ist) und damit auch die Ausgrenzung, der Rassismus, der Antisemitismus, der Sexismus wuchert- es gibt keinen Grund sich gemütlich zurückzulehnen, auch wenn wir alle Atempausen brauchen!

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      • Elvira schreibt:

        Ich fühlte mich lange den Niederlanden sehr verbunden, da ich Ende der 1960er dort eine Freiheit und Toleranz erlebt haben, wie sie in Deutschland undenkbar war. Und heute erschrecken mich die Nachrichten aus diesem Nachbarland. Der Nationalismus ist weiter verbreitet, als es den Anschein hat.

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        • Ulli schreibt:

          ich frage mich, ob der wachsende Nationalismus eine Folge der Globalisierung ist, in der weiten Welt sich heimisch zu fühlen oder sich selbst als WeltenbürgerIn zu begreifen, das überfordert wohl viele und dann zieht man sich auf seine bekannten Zellen zurück, die Familie, das Heimatdorf, das Heimatland- Angst vor dem Fremden scheint dahinter zu stehen …

          als ich die ersten Nachrichten aus den Niederlanden über das Erstarken der NationalistInnen gehört habe, war ich auch schockiert, das passte für mich nicht mit dem Land und seinen Menschen zusammen, die ich kennengelernt habe …

          letzte Woche hörte ich ein feature über Österreich, mir wurde schlecht, es macht mir Angst und nicht erst seit heute, seit letzter Woche- ich empfinde diese Entwicklung als Bedrohung

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    • Elvira schreibt:

      Ja, ich habe mich auch etwas gewundert!
      Dafür freue ich mich um so mehr über Deinen Kommentar!
      Herzliche Grüße von Elvira

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