Kinder

Drei (3!) Kinder sterben jede Woche in Deutschland an den Folgen körperlicher Misshandlungen. Die Dunkelziffer der behandlungsbedürftigen Kinder ist hoch. Zwei Rechtsmediziner haben ein Buch geschrieben. Im Tagesspiegel gibt es zu diesem Thema viel zu lesen – für Menschen, die nicht mehr wegsehen, nicht mehr weghören wollen. Aber wahrscheinlich werden die Artikel wieder von den Menschen gelesen, die sowieso hinsehen und hinhören und sich einmischen. Mich hat dieser Artikel schockiert! Und wer diesen Kindern, meistens noch sehr kleinen Kindern, helfen möchte, sollte die Beiträge vielleicht weiterleiten. Es muss ja nicht übers Blog sein.

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9 Antworten zu Kinder

  1. TimeBanditsWorld schreibt:

    da kam gestern ein bericht im TV … echt schlimm und es schaudert mich das 3 Kinder in einer Woche sterben müssen… ich frag mich immer wieder wieso das Eltern nur tun können … sehr erschreckend und da darf man wirklich nicht die Augen vor schließen , wenn man einen Verdacht hat… das kann dem Kind schon das Leben retten… in dem Bericht sagten sie auch, das selbst Ärzte nicht immer Verletzungen melden, weil sie ANgst um ihren Patientenstamm haben und Jugendämter hoffnungslos unterbesetzt sind, alles schlimme Vorrausetzungen, kein Wunder das diese Kinder keine Chance haben aus ihrer Lage befreit zu werden, da sollten unsere Politiker mal Maßnahmen schaffen, das diese Situation verbessert wird, Kinder sind doch unsere Zukunft !

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    • Elvira schreibt:

      Wir hatten in unserem Haus einen Fall von Kindesvernachlässigung – nicht Misshandlung. Alle Nachbarn zusammen haben dafür gesorgt, dass das Jugendamt eingeschaltet wurde. Manchmal frage ich mich, was aus den Kindern geworden ist, denn die Familie musste irgendwann ausziehen.

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  2. Gudrun schreibt:

    Ich habe den Fernsehbericht auch gesehen und war entsetzt. Die gezeigten Fälle waren schon unter Beobachtung durch das Jugendamt, verstanden es aber ganz gut, alles zu verschleiern. Ich fasse es nicht, wie man so zu kleinen Kindern sein kann. Wenn man sich nicht berufen fühlt, Kinder haben und lange Zeit versorgen zu müssen, dann sollte man es lassen. Oder sich wenigstens helfen lassen. Die kleinen Geschöpfe müssen den ganzen Frust ihrer Eltern aushalten.
    Ich wünsche mir, dass der Sparzwang nicht die Schutzlosesten trifft, dass das Betreuungssystem wieder besser wird. (Es gab mal eine Mütterberatung durch Kinderarzt und speziell geschultes medizinisches Personal.)
    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Elvira schreibt:

      Ich wundere mich, warum dieses Thema nicht die Titelblätter aller Gazetten füllt. Warum es wieder nur ein Tagesthema ist. Der Sparzwang trifft leider immer die Schutz- und Hilflosen. Das macht mich traurig, aber auch wütend. Ich habe lange überlegt, ein Ehrenamt in diesem Bereich zu übernehmen, glaube mittlerweile aber, dass ich die Distanz, die das erfordert, nicht einhalten kann.

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  3. aquasdemarco schreibt:

    Ich denke es ist wichtig für mehr soziales Miteinander zu sorgen, weniger Neidgsellschaft, siehe neue TUI Werbung.
    Soziale Hilfestellungen ( Familienhilfen/Sozialarbeiter) für überforderte Familien, mehr Anlaufstellen, weniger Aufteilung der Gesellschaft in Sozialgruppen. Da sind wir als Ganzes gefordert, jeder Einzelne von uns, aber nicht einfach in Zeiten, wie diesen.

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    • Elvira schreibt:

      Es ist wirklich nicht ganz einfach, wenn z.B. in Berliner Schulen 20 Sozialarbeiterstellen gestrichen werden und deren Aufgaben von den Lehrern übernommen werden müssen. Das hört sich nicht viel an, ist aber nur ein weiteres Puzzleteil, das aus dem Bild entfernt wird, das soziales Netzwerk heißt. Du hast recht, jeder Einzelne von uns ist gefragt. Aber das geht nur, wenn man das Ego etwas hintenan stellt. Damit haben die meisten leider große Schwierigkeiten.

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  4. Ulli schreibt:

    da wird mir schlecht! und gleichzeitig spüre ich Wut und Hilflosigkeit, denn wie bitte erreicht man diese Eltern? wir hatten mal, als ich noch selbst mehr Kind als Jugendliche war, so einen Fall in der Nachbarschaft, es hat Jahre gedauert bis das Jugendamt einschritt und das misshandelte Mädchen aus der Familie befreite, aber da war es schon zutiefst traumatisiert. die Eltern fühlten sich im Recht und waren auch noch froh die „Zicke“ los zu sein, sie hatten ja noch zehn andere Buben, ihren Hass und ihre Wut bekam nur dieses eine Mädchen ab … da könnte ich k …
    einschreiten, wann immer so etwas möglich ist, aber wie oft passiert dies hinter verschlossenen Türen und niemand ahnt was wirklich dahinter vorgeht!

    danke Elvira!

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