Rückwärts lesen

Ich bin keine Rückwärtsleserin. Gerate ich zufällig an ein Buch, das das letzte einer Serie ist, dann möchte ich wissen, wie es weiter geht. Mit Filmen ist das auch so. Es hat lange gedauert, bis ich mir den Hobbit angesehen habe. Nicht im Kino, sondern ausgeliehen am Rechner. Nach der letzten Ringe-Folge war ich traurig. Etwas war zu Ende und ging nicht weiter. Was vor der Ring-Trilogie gewesen sein könnte, interessierte mich zunächst nicht.

Nun habe ich vor ein paar Tagen bei Perlengazelle einen winzig kleinen Ausschnitt eines Schwedenkrimis gelesen, anschließend nach Kritiken gesucht und danach das Buch als e-book gekauft. Es heißt: „Denn die Gier wird euch verderben“ von Åsa Larsson. Es ist das fünfte Buch um die Protagonistin Rebecka Martinsson und ich habe es (fast) in einem Rutsch ausgelesen. Dann saß ich da und wollte mehr davon. Aber es gab keine weiteren Folgen, nur vier davor. Ja, und dann machte ich eine Ausnahme und kaufte den ersten Teil der Reihe. Und las auch den, mit kurzen Unterbrechungen, in einem Rutsch  zu Ende. Von da an ging es chronologisch wieder folge-richtig weiter. Vor wenigen Minuten habe ich das letzte Buch ausgelesen. Und nun? Jetzt fühle ich mich irgendwie verlassen, fortgerissen von Menschen (und Hunden), die mir vertraut geworden sind. Ich muss mich wohl auf die Suche nach neuen Landschaften, nach neuer Gesellschaft begeben und hoffen, dass ich dort ebenso willkommen geheißen werde wie bei dieser Autorin.

Ich habe übrigens alle Bände als e-books gekauft. Der Buchhändler meines Vertrauens verkauft diese nämlich auch. Darüber bin ich sehr froh, denn so konnte ich außerhalb der Laden-Öffnungszeiten bei ihm einkaufen.

 

 

 

Advertisements
Galerie | Dieser Beitrag wurde unter allerlei abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Rückwärts lesen

  1. perlengazelle schreibt:

    🙂
    Ich hätte da was … nichts Anspruchvolles, aber auch nicht platt, einfach was zum Schmökern, mit zig Bänden, also hat man lange Gesellschaft von Vertrautem. Anne Perry – zeitgenössische Autorin, deren Kriminalromane im viktorianischen England spielen. Eigentlich mag ich keine historischen Romane, aber die Bücher um Thomas und Charlotte Pitt sowie um William Monk und Hester Latterly lese ich mit Vergnügen. So richtig was für laue träge Sommertage.
    Anne Perry war selbst in einen Mordfall verwickelt … o-)
    http://www.dieterwunderlich.de/Anne_Perry.htm
    Die Londoner Times nannte sie eine der „100 Masters of Crime“.

    Gefällt mir

    • Elvira schreibt:

      Ich glaube, ich habe schon eines der Bücher gelesen, das muss allerdings schon länger her sein. Leider habe ich über die Jahre, ganz besonders den letzten drei, sehr viele meiner Bücher verschenkt. Bis auf die Krimis von Batya Gur. Zwar muss ich gestehen, dass ich mich kaum an deren Inhalt erinnere, sie aber doch so fesselnd gewesen sein müssen, dass ich mich nicht von ihnen trennen mochte. Und dann gab es noch Walter Satterthwait, aber die Bücher besitze ich nicht mehr. Meine Güte, was mir da so alles wieder einfällt. Anne Perry ist ein guter Tipp. Ich werde mal bei meinem Buchhändler sehen, ob er den ersten Teil einer der beiden Serien anbietet.

      Gefällt mir

Ich lese gerne Deine Meinung dazu

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s