Bio-Tüten und anderes Kompost-Material

Nachdem die nette Zwieback-Werbung niemanden so recht interessierte, dabei dachte ich, hey, poste mal was Nettes, nicht nur so kritischen Kram, kommt heute doch wieder kritischer Kram. Das Thema liegt mir nämlich am Herzen. Und wenn ihr jetzt alle stöhnt, ach, nee, nicht schon wieder die böse Plastiktüte, ich nehme doch sowieso den Jutebeutel, tja, dann lest nicht weiter. Allen anderen empfehle ich den Artikel aus dem enorm-magazin: Das Kompost-Komplott mit der Frage, die ich mir so noch nie so gestellt habe:

„Woher soll ein Joghurtbecher wissen, ob er im Supermarkt oder auf dem Kompost liegt und ab wann er zerfallen darf?“

Und, ja, der Magazinartikel ist etwas länger, nur mal so im Vorfeld.

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10 Antworten zu Bio-Tüten und anderes Kompost-Material

  1. leonieloewin schreibt:

    Liebe Elvira, gut, dass Du immer wieder erinnerst. Ich bemühe mich zwar Plastik zu vermeiden, gelingt aber noch nicht perfekt und so sind Deine „Erinnerungsberichte“ für mich gute Ermahnungen. liebe Grüße nach Berlin Leonie

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  2. Eva schreibt:

    Ach Elvira, Deinen Zwieback hatte ich schon mal irgendwo gesehen … so erklärt sich zumindest mein Desinteresse. 😉

    Danke für den Hinweis auf diesen interessanten, aber wirklich sehr langen Bericht, den ich jetzt auf die Schnelle nur mal angelesen und markiert habe. Ich werde ihn in ruhigen Minuten genauer studieren.

    Lieben Gruß
    Eva

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    • Elvira schreibt:

      Ich finde es so unglaublich anmaßend, wie wir Verbraucher, nicht nur an dieser Stelle, belogen und betrogen werden. Gestern oder vorgestern sah ich eine Karikatur in einer meiner Tageszeitungen mit den TOPs 394 und 395 der TTIP-Verhandlungen. TOP 394: Versanderleichterung durch Verpackungsharmonisierung bei Kunststoffblumenuntersetzern
      TOP 395: Umweltstandards, Arbeitnehmer- und Verbraucherrechte
      Diese Zwiebackwerbung lag mir als Schwester eines schwulen Bruders irgendwie am Herzen. Ich hoffe, sie verschwindet nicht so schnell wieder in der Versenkung.
      Liebe Grüße,
      Elvira

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      • Eva schreibt:

        Traurig aber wahr, man kann sich gar nicht so viel informieren, wie man betrogen wird. Deshalb sind ja Hinweise wie Deiner so hilfreich. Ich hatte mir zu diesem Thema bisher keine Gedanken gemacht, nutze aber auch gerne „eigenes Verpackungsmaterial“.

        Die Werbeindustrie hat einen neuen Markt entdeckt. Ein Stück Normalität. Dass sogar Werbung mal für etwas gut sein kann …! 😉

        Mir gefielen Deine „toleranten“ Spots sehr gut, ertappe ich mich doch immer wieder selbst dabei, wie gut ich (manchmal) meine Vorurteile pflege. Gar nicht so einfach vorurteilsfrei auf jeden zuzugehen … aber Erkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.
        Liebe Grüße
        Eva

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  3. Franka schreibt:

    Ich habe mir das zwar jetzt nicht angeguckt, aber du weißt ja, dass ich ständig versuche, Plastik einzudämmen, mit unterschiedlichem Erfolg. Es ist nicht einfach, aber es scheint doch ‚Schule zu machen‘ und um sich zu greifen. Eben an der Bücherkasse lehnte die Frau vor mir auch die Plastiktüte ab. Das hat mich gefreut.

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    • Elvira schreibt:

      Hier geht es auch besonders um die sogenannten Bio-Kunststoffe, die uns Verbrauchern ein gutes Gewissen bereiten sollen. Leider sind die alles andere als gut.

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      • Franka schreibt:

        Das ist mir sofort klar. Diese ganzen ‚Ersatzstoffe‘ bringen nichts. Surrogate. Man sollte manches einfach sein lassen. Das ist auch nur wieder eine Marktlücke, die ein Findiger entdeckt und ausgenutzt hat.

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  4. Frau Momo schreibt:

    Ich wehre mich jeden Samstag auf dem Wochenmarkt dagegen, das jeder Salat und jede Tomate in eine einzelne Plastiktüte wandert und ernte dafür immer verständnislose Blicke. Manchmal muß ich richtig hartnäckig werden. Aber es sind ja nicht nur die Plastiktüten, in Kosmetik sind Plastikkleinstpartikel und die landen dann im Abwasser und die kriegt kein Filter wieder raus. Zahnpasta, Peelings… da heißt es auch Augen auf.

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