Quilt Expo Berlin

Ihr denkt, Patchwork ist das Zusammensetzen verschiedenfarbiger Stoffreste zu Decken? Nein? Natürlich nicht! Dass Patchwork und Quilten mehr ist, wisst ihr u.a. sicher auch durch mein Blog. Aber was es wirklich sein kann, nämlich sehr große Kunst, in handwerklicher Hinsicht wie auch in unglaublicher kreativer Bandbreite, könnt ihr auf den Fotos von der Quilt Expo Berlin 2014 sehen.  Ich kann mich schwer für einen Favoriten entscheiden. Der Quilt, der mein Herz berührte, trägt die Nr. 032. Es sind die in Stoff gefassten Stolpersteine. Meine Bewunderung gilt der an ein Glasmosaik erinnernden Nr.019. Diese Arbeit spricht mich einfach an. Aber wie erwähnt, es sind alle einfach beeindruckend

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16 Antworten zu Quilt Expo Berlin

  1. Gabi schreibt:

    Es ist unglaublich beeindruckend WAS man alles mit Stoff, Nadel und Faden darstellen kann.
    Meinen allergrößten Respekt vor dieser und deiner Handwerkskunst!
    Liebe Grüße
    Gabi

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    • Elvira schreibt:

      Ich hatte heute Vormittag einige Pläne (Putzen und solche Dinge) und habe mich doch tatsächlich beim Ansehen der vielen Patchworkalben die Zeit vergessen 😉
      Liebe Grüße auch an Dich,
      Elvira

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  2. perlengazelle schreibt:

    Nr 31 ist wunderschön!!!

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    • perlengazelle schreibt:

      Ich meinte natürlich Nr 019. Das kommt davon, wenn man den Kommentar nicht mehr durchliest. 😦

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      • Elvira schreibt:

        Ich habe so einen Effekt, allerdings bunt und in regelmäßigen Mustern, erreicht, als ich die Rückseite eines Tops im Gegenlicht fotografiert habe. Aber das so zu nähen ist wirklich Kunst. Auch die vielen Berliner Motive sind ja nicht nach Vorlagen genäht, sondern den Ideen der Paddlerinnen gedankt. Die haben wirklich meine Hochachtung.
        Liebe Grüße,
        Elvira

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  3. Ulli schreibt:

    ach Menno, das kann ich mir leider nicht anschauen, zwar komme ich jetzt wieder in die Blogs rein, aber wenn ich Links anklicke geht gar nichts, da muss jetzt wohl doch mal ein Fachmann ran, es nervt … sehr schade, ich werde es nachholen …
    liebe Grüsse Ulli

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  4. Hallo Elvira 🙂
    Da fällt es aber sehr schwer, eins schöner, als das andere zu finden. Welch phantasievolle Umsetzung verschiedener Ideen. Nr. 32 läuft dabei fast außer Konkurrenz, weil ich die Stolpersteinidee des Künstlers Gunter Demnig, an sich schon sehr beeindruckend finde.
    Ein Favorit für mich ist Nr. 20; und die verschiedenen Landschaften Nr. 53; und ..und .. und.
    Die Arbeiten sind alle toll, jedes auf seine Weise.
    Was du immer so alles entdeckst.
    Grüßli 🙂

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    • Elvira schreibt:

      Nun, ja, ich schaue eben immer wieder gerne im Netz herum, das es so mein Hobby betreffend zu finden gibt. Und hier bin ich eben ziemlich klein geworden und schwer beeindruckt. Das Ampelmännchen ist auch gut gelungen. Wenn man lange schaut, fällt die Wahl schwerer.
      Liebe Grüße,
      Elvira

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  5. vivilacht schreibt:

    Ich bin vollauf begeistert, soooo viele schoene Quilts, eines schoener als das andere. Das mich Nr. 32 sehr anspricht, das weisst du sicher. Aber auch die 43 mit den als Schattenbilder dargestellten Bauwerken von Berlin, die 45 mit den Gedenksteinen, die ich persoehnlich absolut nicht passend finde fuer das, was sie bedeuten sollen, aber das ist wie gesagt meine persoehnliche Meinung. Als Quilt finde ich es toll. Die Spinnraeder und die Webrahmen, die laden mich direkt ein zur Arbeit. Mein Geldbeutel waere dort um einiges leichter geworden.
    Vielen vielen Dank fuers zeigen.

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    • Elvira schreibt:

      Ich habe letztens einen Beitrag über die Stolpersteine gelesen, in dem es darum ging, dass diese Steine nicht verlegt werden sollten. Zuerst habe ich mit dem Kopf geschüttelt, weil ich immer sehr für diese Art des Gedenkens war. Aber die Gegner sagen, dass so ein zweites Mal auf die Opfer getreten wird. Sie lägen wieder am Boden, viele liefen völlig gedankenlos über sie hinweg. Man würde auf sie spucken können, Hunde könnten sich auf ihnen erleichtern u.s.w.. Gedenktafeln in Augenhöhe würden den Menschen, denen so unermessliches Leid angetan wurde, mehr Achtung entgegenbringen. Ich denke seither viel darüber nach. Was auf alle Fälle für die Steine spricht, ist ja wirklich, dass man darüber stolpert. Sie unterbrechen den Gehweg, viele Menschen bleiben stehen, lesen und gedenken. Und die Steine werden gepflegt und regelmäßig gesäubert, es wird sich gekümmert.
      Ganz liebe Grüße schickt Dir eine nachdenkliche
      Elvira

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      • vivilacht schreibt:

        im Frankfurter Westend, da gibt es ja einige, und sie sind ziemlich an der Seite des Gehwegs. Da ich ja dort ein halbes Jahr wohnte, da habe ich natuerlich ganz speziell geschaut. Aber was du schreibst, das ist richtig, nur wenn es Schilder sind, die werden auch nciht mehr angesehen. Wer es sehen will, der schaut.

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      • Hallo Elvira,
        so wie ich seine Idee verstanden habe, wurden die Stolpersteine absichtlich in den Boden verlegt. Wenn man sie lesen will, verbeugt man sich quasi vor dem Menschen. Und er wollte, dass die Opfer, die in den Konzentrationslagern nur Nummern waren, ihre Namen zurückbekommen und dahin zurückkehren, von wo sie aus ihrem Leben wegdeportiert wurden.
        Ich finde die Idee und die konsequente Umsetzung sehr gut. Es gibt ja immer jemanden, der eine gute Idee oder Absicht schlecht macht. Aus Neid? Aus Missgunst?
        Grüßli zum Wochenende. 🙂

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        • Elvira schreibt:

          Ja, so habe ich es auch immer gesehen. Und ich fand es gut, die Menschen auf diese Weise an das millionenfache Unrecht zu erinnern. Vivi hat Recht, Tafeln an den Häusern werden schnell übersehen. Die Steine fallen auf, Menschen halten (hoffentlich) inne und denken, gedenken. Dennoch musste ich auch über diese anderen Argumente nachdenken. Ich weiß nur nicht mehr, in welchem Zusammenhang ich das gelesen hatte. Ich glaube es ging um einen Streit in München, bei dem Charlotte Knobloch das Verlegen der Steine ablehnte. Da müsste ich noch einmal recherchieren.

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  6. scrooge schreibt:

    Einfach toll, was es da alles zu sehen gibt. Die nächste Quiltexpo möchte ich gerne live sehen, auf die Gefahr hin, dass ich in den Räumlichkeiten übernachten muss, weil ich vor manchen Quilts stundenlang stehen könnte. 🙂
    Der Stolpersteinquilt hat es mir übrigens auch angetan. Seit ich die Stolpersteine kenne, halte ich immer zumindest innerlich kurz inne, wenn ich einen sehe, und denke kurz über die Bewohner dieses Hauses nach. Und wenn man sie kennt, sieht man sie überall.
    In unserer Stadt werden zwei- oder dreimal im Jahr neue Steine verlegt, und vorher findet eine Zeremonie statt, mit kurzen Ansprachen, Musik und Informationen über das Leben der Menschen, deren Steine gelegt werden. Dieses Frühjahr durfte ich dabei sein. Es war sehr würdevoll und bewegend. Wenn ich mal die nötige Zeit und Ruhe habe, um diesen Thema gerecht zu werden, werde ich einen Post darüber schreiben – das Material liegt schon auf meinem Schriebtisch.

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