Was mich manchmal so reitet?

Schlaflose Nächte, unter heißer Sonne, die niemals untergeht, Rinnsale aus Schweiß zwischen den Brüsten sammeln sich in bauchigen Falten, Fontänen pubertierender Phantasien spritzen aus  alternden Gehirnwindungen, Zirkaden vor den Fenstern tanzen Lambada, reiben rhythmisch ihre Körper in ekstatische Höhen, der Jungbrunnen verschlingt sie mit schmatzenden Lippen,  Mühlräderzähne zerreißen die Seele, verwobene Schicksalsteppiche unter stampfenden Füßen, prüfende Blicke in verlogene Spiegel, Maskerade der Eitelkeit, nackte Haut im Ausverkauf und blaue Pillen im Rabatt, Liebesgaukler spinnen trügerische Netze ohne doppelten Boden, ersticken mit klebrigsüßen Schwüren ihre Opfer, gierige Zungen lecken die Tropfen von verdurstenden Lippen, die Wüste öffnet weit den Schlund, heiße Sonne in traumschwerer Nacht

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6 Antworten zu Was mich manchmal so reitet?

  1. Ingrid schreibt:

    Gefällt mir, sehr – und Breton hätte seine Freude daran. Da-da-da 😉

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  2. wildgans schreibt:

    Überraschung! Gern so etwas häufiger lesen hier würde ich…:-)

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