Buchempfehlung

Am 13. Februar war ich mit einer Freundin zur Lesung eines Autors, der sein Erstlingswerk vorstellte. Elke hatte mir zum Geburtstag zwar einen Kinobesuch in Aussicht gestellt, war aber mit meinem Vorschlag auch einverstanden. Die Lesung fand in der Buchhandlung meines Vertrauens in unserem Dörfchen satt. Als die Einladung dazu kam, war ich von dem Thema sofort angetan. Der Autor, Jürgen Volk, beschreibt die acht Wochen, die van Gogh und Gauguin gemeinsam im gelben Haus in Arles verbrachten.

Das Buch heißt „Unbedingt“. Auf der Seite von Jürgen Volk findet man Portraits der beiden Maler und Informationen über Absinth, Handlungsorte u.v.m.

Bei Amazon habe ich u.a. folgende Rezensionen gefunden:

„Den größten Erkenntnisgewinn dürfen sich jene Leser erhoffen, die sich für Kunst und Philosophie im Allgemeinen interessieren, ohne sich schon eingehender mit der dargestellten Epoche befasst zu haben. Sie erwarten viele Details zu den Hauptpersonen, aber auch zahlreiche Hintergrundinformationen zu Malerei, Literatur, französischer Kultur, Zeitgeschichte und vielem mehr.
Und all jenen, denen das Thema womöglich zu speziell erscheint, sei gesagt: Keine Angst! Man kann sich von diesem Roman auch ganz einfach sehr angenehm unterhalten lassen. Trotz der Fülle an Informationen und Denkanstößen ist er sehr unterhaltsam geschrieben, insbesondere die Differenzierung der beiden Charaktere van Gogh und Gauguin ist rundum gelungen.“

„Doch der Roman, den Jürgen Volk hier vorlegt, ist UNBEDINGT lesenswert, da er ein faszinierendes Licht auf die sehr widersprüchlichen Persönlichkeiten Vincent und Paul wirft, die sich in van Goghs gelbem Haus in Arles mit einer Hassliebe und einer Sehnsucht umkreisen, die mich als Leserin sehr berührt.
Wie sie sich auflauern, sich beobachten, sich austricksen, sich streiten, versöhnen und ihre unterschiedlichen Weltbilder bei Absinth und Abendbrot zu verteidigen suchen, das ist in einer so wunderbaren Sprache geschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.“

Dem Buchhändler habe ich vorgeschlagen, ob er nicht eine Lesereise nach Arles anbieten könne. Zwar gibt es das gelbe Haus nicht mehr (wie einige Besucher der Lesung bedauernd anmerkten), aber diese wunderbare Landschaft sieht man dann vielleicht mit ganz anderen Augen. Vielleicht sogar durch die Augen dieser beiden großen Künstler.

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7 Antworten zu Buchempfehlung

  1. perlengazelle schreibt:

    Spannend! Ich habe noch einen interessanten Artikel in der „Welt“ gefunden, geschrieben von dem peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa über einen Besuch in Arles und Vinsent und Paul: http://www.welt.de/print-welt/article467463/Vincent-und-Paul-allein-zu-Haus.html

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  2. leonieloewin schreibt:

    Noch ein Buch für meine Leseliste 🙂 Danke Elvira.

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  3. wildgans schreibt:

    Da ich doch unbedingt mal dieses grüne Getränk probieren will, gehe ich nun mal nach den Informationen darüber gucken. Danke.

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