Etwas ruhiger

könnte es auf diesem Blog hier werden. Aber so genau weiß ich das nie. Manchmal habe ich eine Pause angekündigt, und dann häuften sich postenswerte Ereignisse und in meinem Kopf schubsten und drängelten sich Ideen. Oder ein Nähprojekt wollte präsentiert werden. Was das Nähen betrifft, ist es hier sowieso schon ruhiger geworden, wenn nicht gar still. Obwohl mich ein Großprojekt in freier Schneidetechnik reizen würde. Auf diese Weise könnte ich meinen doch relativ großen Stoffvorrat etwas abbauen. Auch eine Babydecke möchte ich nähen. Im Juni wird das lang erwartete Enkelkind einer Freundin das Licht der Welt erblicken. Nach vielen fehlgeschlagenen Versuchen wurde ihre nicht mehr ganz so junge Tochter doch noch schwanger.

Und dann schreibe ich ja auch noch kleine Geschichten, die ich hier nicht veröffentliche. Denen möchte ich etwas mehr Zeit widmen. Vielleicht komme ich dann auch mal wieder zum Lesen. Außerdem wird es wärmer und es zieht mich mit aller Macht nach draußen. Ich träume von einem Plätzchen auf einer Wiese. Vielleicht an einem See. Im Tiergarten an einem sonnigen Sonntagnachmittag. Alleine mit einem Buch. Nein, das ist gelogen! Mein Tablet wäre auch dabei. Es ist für mich das, was ein Netz für einen Schmetterlingsjäger ist (nur dass ich den Schmetterling natürlich nur mit der Kamera einfangen würde). Aber ich fange damit Ideen, manchmal nur kleine Schnipsel, manchmal eine ganze Geschichte. Und die muss ich festhalten. Ich weiß, dass viele von euch für solche Zwecke ihr Notizbüchlein dabeihaben. Allerdings kennt ihr meine Schrift nicht! Wenn die Ideenmaschine erst einmal ins Rollen gekommen ist, käme ich per Hand nicht mit dem Schreiben nach. Und wenn doch, würde ich später zu Hause nichts mehr entziffern können. Darum das Tablet. Es geht zwar auch nicht schneller, aber ich kann immerhin lesen, was mir da aus dem Kopf durch die Finger in die Tasten floss.

 

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12 Antworten zu Etwas ruhiger

  1. leonieloewin schreibt:

    Ruhig – wohl eher nicht, oder? 🙂 Liebe Grüße Leonie

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  2. Gudrun schreibt:

    Na, das klingt doch nach einer ganzen Menge Vorhaben. Weißt du, liebe Elvira, immer und zu jeder Zeit muss man auch nicht werkeln auf dem Blog. Tauche nur nicht ganz ab. Bitte. Vielleicht kannst du von den Leseplätzen ab und an ein Foto machen und vielleicht triffst du meinen Sohn, der mit Buch und Kamera und einigen Leuten unterwegs ist, da ganz in der Nähe. Mein Sohn fehlt mir unglaublich, was die Fotoideen anbelangt. Aber so ist das halt im Leben.
    Ich schick dir liebe Grüße.
    Und wenn du mal Lust hast, Leipzig zu besuchen, dann bist du ganz herzlich eingeladen.

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    • Elvira schreibt:

      Noch ist es ja zu kühl für auf Wiesenrumlümmeleien, aber das wird noch. Reisen stehen dieses Jahr nicht an. Ich warte noch auf den Bescheid meines Reha-Antrages. Und dann werde ich in Dinge investieren müssen, die so nicht auf meiner Einkaufswunschliste stehen: Sportsachen und Badeanzug!

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  3. Ingrid schreibt:

    So ist das bei mir auch immer mit den Pausen. Deshalb traue ich mich nicht mehr, eine anzukündigen 😉 Gerade bin ich nicht nur schlimm erkältet, sondern es ist auch nasskalt draußen (und jetzt sonnenfinsterlich dämmerig). Aber wenn es wieder schön wird und ich wieder fit bin, dann hält mich auch nichts mehr drinnen und dann wird das Bloggen automatisch weniger.
    Schön, dass du auch so viele Projekte hast. Da wird es nie langweilig.
    LG Ingrid

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  4. quiltfru schreibt:

    Ach was, wenn wir in dem braunen Schächtelchen liegen, dann haben wir noch genug Ruhe. Gerade jetzt das tun, wozu wir Lust haben und nur das. Und wenn es weniger bloggen ist, dann ist es eben so, sofern man einen guten, befriedigenden Ersatz hat. Gruß Birgitt

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  5. perlengazelle schreibt:

    Bei deinem Beitrag fiel mir dieses Gedicht von Heine ein:

    Der Brief, den du geschrieben,
    Er macht mich gar nicht bang;
    Du willst mich nicht mehr lieben,
    Aber dein Brief ist lang.

    Zwölf Seiten, eng und zierlich!
    Ein kleines Manuskript!
    Man schreibt nicht so ausführlich,
    Wenn man den Abschied gibt.

    Das gibt Hoffnung, dass du nicht verschwindest … fände es schade. 🙂

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  6. JM Volckmann schreibt:

    Das Gute an einer Pause ist, dass sie ein Ende hat und nicht das Ende ist.

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