Alpenglühen

So kommt es mir vor, dieses Ereignis, von dem ich nicht erwartete, das es eintrifft. Es hat noch nie geklappt. Niemals! Dabei habe ich mich immer an das Drehbuch gehalten. Ab wann nicht mehr füttern, wann nichts mehr zu trinken geben. Dann einfach vergessen. Und plötzlich wieder daran erinnern und mit der Pflege beginnen. Dieses Mal habe ich alles anders gemacht! Wie jedes Jahr bekamen wir am Neujahrstag eine Blumenschale von Nachbarn geschenkt. Ihr wisst schon, diese Schalen mit den Minipflanzen. Darunter ist auch immer ein Alpenveichen gewesen. Mein Mann nimmt das Arrangement stets  sofort auseinander und setzt die Pflanzen in größere Blumentöpfe. Der Farn ist leider eingegangen, die Hyazinthe wurde nach dem Verblühen in einen Garten gepflanzt und das Alpenveilchen zu den Orchideen an das Nordfenster  gestellt. Ich habe es fleißig gegossen und regelmäßig gedüngt. Es wuchs und wuchs und bekam ein Blatt nach dem anderen. Und dann, vor ein paar Tagen, ich vermutete einen neuen Schub von Blättern, entdeckte ich, dass es Blütenknospen waren. Aus dem Minipflänzchen ist ein Prachtexemplar geworden. Jeden Tag bewundere ich es und freue mich über jede neue Blüte.

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5 Antworten zu Alpenglühen

  1. Hans-Georg schreibt:

    Und wie kriegt ihr die Orchidee zu üppiger Blüte?
    Wenn meine mal blühen, dann man gerade so eben, trotz Dünger.

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    • Elvira schreibt:

      Mit den Orchideen habe ich selten Probleme. Allerdings gehen sie langsam aus Altersgründen ein. Von 15 sind nur noch zwei übrig. Die Phalaenopsis blüht immer wieder. meistens 2x im Jahr. Beim Frauenschuh habe ich schon mal einige Jahre auf die nächste Blüte warten müssen. Ich hatte bis vor ein paar Wochen ein Orchideenfenster eingerichtet. In entsprechende Schalen wurde der Boden mit Seramis bedeckt, darauf ein Gitter gelegt und darauf standen die Orchideen. Ich habe immer darauf geachtet, dass genug Wasser in den Schalen ist (das Seramis speichert die Feuchtigkeit ja gut) und ich habe die Orchis täglich mit entkalktem Wasser besprüht. Da ich nur noch zwei Orchis besitze, stehen die nun in Übertöpfen auf umgedrehten Topfuntersetzern (damit sie keine nassen Füße bekommen). Wichtig ist, dass du die Orchideen nicht zu üppig gießt. Sie dürfen eher zu trocken sein und dann kräftig Wasser bekommen (in Wasser tauchen, bis keine Luftblasen mehr an die Oberfläche steigen).

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  2. wildgans schreibt:

    Was, dein Mann nimmt diese entzückenden, süßen Miniarrangements auseinander?
    Das muss eine Wohltat für die Pflanzen sein – und die Verschenker müssen es nicht mitkriegen…

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