Ost-Rock

Am letzten Wochenende wurde viel über die Mauer berichtet, die Deutschland getrennt hat. Von Menschen und ihren Schicksalen wurde geschrieben. Positive, aber auch negative Erfahrungen fanden einen breiten Raum. Eine Aussage war, dass es falsch wäre von Ost-Rock zu sprechen, da ja auch niemand den Begriff West-Rock verwenden würde. Meiner Meinung nach gibt es den auch nicht. Jedenfalls fällt mir spontan keine Band ein. Bei Ost-Rock hingegen purzeln Bands und Titel nur so in meinem Kopf herum. Karat, City, Silly und die Pudhys kennt heute wohl jeder. Solche Bands und solche Musik gab es meines Wissens im Westen nicht. Wildgans hatte letztens das Wort Trance zum Wort des Tages gewählt. Mir fiel eine Begebenheit ein, die viele, viele Jahre zurückliegt. Es gibt in Berlin ein Zentrum für Bewegung, Meditation und Therapie. Das „Zeitlos“ wirbt auch mit dem Slogan „Tanzen, einfach nur Tanzen“. Mit einer Freundin und ein paar anderen Leuten war ich, wie gesagt, vor langer Zeit dort. Es gab zwar keinen Dresscode, aber die Schuhe mussten ausgezogen werden. So stand ich mit meiner Freundin barfuß auf der Tanzfläche, als dieses Stück in seiner ganzen Länge von knapp 18 Minuten gespielt wurde, was mich wahrhaftig in Trance versetzt hat. Es gehört immer noch  zu meinen Lieblingsliedern. Gerade heute erst habe ich es auf dem Heimweg vom Einkaufen  genossen. Allerdings die kürzere Version. Gänsehaut bekomme ich immer noch!

 

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2 Antworten zu Ost-Rock

  1. Ulli schreibt:

    nur vom Titel her dachte ich ja zunächst: kenn ich nicht, aber kaum erklangen die ersten Akkorde erinnerte ich mich, klar, kenn ich … eine schöne Erinnerung, danke dir!
    ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
    herzlichst, Ulli

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  2. wildgans schreibt:

    Eine wahre Wonne – in die reifen Liebmusikergesichter zu sehen.
    Der Geiger sieht aus wie mein Hausarzt.
    DANKE!
    Als der Song ganz neu war, hörte ich ihn in Berlin, zu Besuch bei der noch recht „jungen“ TAZ. Dort arbeitete eine Freundin.

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