Ordnung ist das halbe Leben?

Nun gut, bei dem Puzzle ist das der Sinn der Sache. Aus einem Wirrwarr von einzelnen Teilen entsteht langsam eine geordnete Fläche.


Mein Puzzle ist fertig. Ich habe es gewendet und die Rückseite mit einer speziellen Puzzleklebefolie beklebt. An die obere Kante habe ich drei Aufhängeösen angeklebt. Die Folie musste nach dem Aufbringen mit einem Nudelholz bearbeitet werden, damit sie sich gut mit den Puzzleteilen verbindet. Damit wirklich alles gut klebt, habe ich die Pressspanplatte, die als Unterlage diente, auf das Puzzle gelegt. Dort, wo die drei Ösen kleben, habe ich zusätzlich unsere alten Brockhäuser zum Beschweren raufgelegt. Bis morgen bleibt das jetzt so liegen. Während des Puzzelns habe ich einmal mehr bedauert, meine Originalsetzkästen aus meiner Verlagszeit entsorgt zu haben. Irgendwann war mir das Entstauben der vielen Kleinigkeiten zu viel. Na, ja, alles hat eben seine Zeit!
Ihr fragt, was es mit der Überschrift auf sich hat? Nun, das folgende Foto hätte es vor ein paar Jahren noch nicht gegeben. Mittlerweile ist mir das nicht mehr wichtig. Ihr seht schon, was ich meine, oder?

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4 Antworten zu Ordnung ist das halbe Leben?

  1. quiltfru schreibt:

    Das gefällt mir besonders gut. 42513. Man sagt nicht umsonst im Alter wird man milder. Bei mir hätte es das früher auch nicht gegeben. Ach Schiet wat drauf. Wichtig ist doch was drin steht. Ach neulich hat mir ein Nachhilfeschüler ein nettes Kompliment gemacht: Sie wissen immer alles, sie sollten in die Quizsendungen gehen.. Lieb nicht. Heute schaut man ja nicht einmal in Wikipedia rein. Brockhaus, das versteh ich gut, kann sich nicht jeder leisten, aber Wikipedia? Aber wenn man dann hört: „Ach Du immer mit Deinen Fragen, dann weiß man doch Bescheid. Hier gießt es, igitt. Birgitt

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    • Elvira schreibt:

      Wir können es von den alten Schwarten nicht trennen. Meine Schwiegereltern haben uns die Brockhäuser vor Jahrzehnten geschenkt. Aber das ist nicht der Grund, warum wir sie aufheben. Zunächst einmal schauen wir tatsächlich ab und an rein, suchen nach Begriffen, die es vor 40 Jahren wahrscheinlich noch nicht gegeben hat (was auch meistens so ist). Und dann gibt es noch den ganz praktischen Zweck, z.B. die Beschwerung bei Klebeprojekten. Oder, als vor einigen Jahren das Bett meines Mannes zusammenbrach, wurden sie als Stütze verwendet.

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