Der Hauptmann von Köpenick

ist sicher jedem ein Begriff. Aber Köpenick hat mehr zu bieten als das beeindruckende Backsteinrathaus mit der Bronzefigur des Hauptmanns m Eingang.Ich musste heute in diesen Bezirk fahren, um meinen neuen Personalausweis abzuholen. Da es unmöglich war, einen Termin in „meinem“ Bürgeramt zu bekommen, hatte ich einen in der Nähe gebucht. Allerdings konnte ich den fertigen Ausweis nicht dort abholen, sondern in einem anderen Bürgeramt des Bezirks. Und das befindet sich in dem wunderschönen Rathaus. Selbst der Wartebereich ist schön!

In der Altstadt gibt es viele alte Häuser, die restauriert wurden. Wenn ich hier spazieren gehe, was ich im Anschluss gemacht habe – das Wetter lud ja förmlich dazu ein – ist das wie ein kleiner Urlaub.

Durch Köpenick fließt die Dahme. Auch hier lohnt sich ein Spaziergang entlang des Ufers. Hausboote, tolle Cafés (wenn sie geöffnet wären) und die Freiheit 15 sind nur einige Highlights.

Auf dem Weg zur Bushaltestelle kam ich einer Sozialstation vorbei, die in einem Schaufenster alte medizinische Gerätschaften und Bücher ausgestellt haben. An die Spritzen und das Blutdruckmessgerät kann ich mich noch gut erinnern.

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6 Antworten zu Der Hauptmann von Köpenick

  1. Klausbernd schreibt:

    Sehr schöne Billder, liebe Elvira. Köpenick scheint echt schön zu sein. Backstein-Gotik sehen wir da auch, die wir lieben.
    Wie kam Zuckmayer gerade darauf, seinen Hauptmann nach Köpenick zu versetzten? Er kam doch ganz woanders her und starb, glauben wir, in der Schweiz.
    Alles Liebe und ein schönes Wochenende
    The Fab Four of Cley
    🙂 🙂 🙂 🙂

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  2. Gudrun schreibt:

    Das sind schöne Bilder, liebe Elvira. Deine Ausschnitte, die du wählst, finde ich so gut, das Motiv und den Schnitt. In Köpenik war ich noch nie. Irgendwie kann ich meinen Jan schon verstehen. Egal, was passiert, er wird immer in Berlin bleiben. „Das ist genau meine Stadt“, hatte er mal gesagt. Dass wir uns nun schon fast zwei Jahre nicht mehr gesehen gaben, ist ein anderes Problem.
    Du hast mich auf eine Idee gebracht. Immer, wenn ich Wege zu erledigen habe, werde ich die Kamera mitnehmen. Irgendetwas gibt es bestimmt zu sehen.
    Liebe Grüße von der Gudrun.

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    • Elvira schreibt:

      Liebe Gudrun,
      mein Fotoapparat hängt gerade wieder am Strom (der einzige Nachteil dieses Apparats ist die Friemelei, den winzigen Stecker in die winzige Öffnung zu bringen). Am Dienstag wollen mein Mann und ich in den Britzer Garten. Mit Aludeckchen, nicht für den Kopf sondern dem Poppes, kann er dann auf einer der vielen Bänken ausruhen. Leider hat die Gastronomie noch geschlossen. So ein Käffchen im Freien wäre schon sehr schön.
      Liebe Grüße,
      Elvira

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  3. quiltfru schreibt:

    Ja, die Spritzen erinnern mit auch an etwas. Mein Elternhaus. Mein Vater war Landarzt und die Dinger wurden in einem Sterilisator ausgekocht. Die dazu gehörenden Spritzen musste ich an der Spitze immer mit den Fingern abstreifen um zu erfühlen, ob da Riefen oder Ähnliches drin waren. Wenn nicht, wurden sie wiederverwendet. Das waren monströse Dinger. Die Anderen wurden zum Nachschleifen weggegeben. Da gab es noch keine Wegwerfgesellschaft und hygienisch war es trotzdem. Und so Weicheierkinder gab es auch nicht. Der Pieks war schon ein richtiger Pieks und man hat trotzdem nicht gleich geplärrt. Die anderen Bilder sind wunderschön. Ich hoffe, ich komme in meinem Leben noch einmal nach Berlin, dann werde ich 100pro auch nach Köpenick gehen.
    Bleib gesund , Deine Birgitt
    PS Zu Deinem Bericht mit Mutter + Kind hätte ich viiiiiiel zu sagen gehabt, (mein reicher Studienkreis-Nachhilfe-Schatz), aber ich habe es mir verkniffen.

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  4. Elvira schreibt:

    Ich war als kleines Kind sehr krank (mit knapp sieben bekam ich Lungen-TBC), sehr viele Spritzen und ebensoviele Tabletten begleiteten mich über die langen Monate der Genesung und Reha. Heute habe ich schon Probleme, eine Paracetamol zu schlucken. Es ist interessant zu lesen, wie es am anderen Ende der Spritzen zuging.
    Liebe Grüße,
    Elvira

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