Musik kann nicht retten,

aber sie kann etwas bewirken. Genau das beweist Der Wilhelm mit seinem Beitrag: https://wordpress.com/read/feeds/108738414/posts/3380638031

Nachdem ich ihn gelesen habe, die Musik und das Statement der Gruppe Tirnanog gehört hatte, habe ich, musste ich einfach, diesen Beitrag, mit Genehmigung des Autors, bei mir verlinken.
Es geht um die menschenverachtende Flüchtlingspolitik der EU. Da wird von Flüchtlingen und Toten gesprochen, selten von Menschen. Irgendwo hatte ich mal, in einem ganz anderen Zusammenhang, gehört oder gelesen, dass in bestimmten Bereichen gewissen Sondereinsatzkommandos antrainiert wird, nicht von Menschen zu sprechen, sondern von Zielen. Auf der anderen Seite werden Ermittler in Kriminalfällen immer wieder darauf hingewiesen, nicht von Opfern zu sprechen, sondern deren Namen zu verwenden. In den meisten Medien wird genau der erste Ansatz verfolgt. Es gibt da diesen Unterschied, den die meisten Menschen gar nicht wahrnehmen. Bricht irgendwo ein Vulkan aus oder ein Großbrand wütet oder Hochwasser überflutet ganze Landstriche, lesen und hören wir von Menschen, die vor den Flammen, dem Ascheregen, dem Wasser flüchten. Da steht der Mensch in seiner unmittelbaren Not im Mittelpunkt. Aber die Männer, Frauen und Kinder, die ihre Leben auf diesen Booten aufs Spiel setzen, sind eben „nur“ Flüchtlinge. Sie sind im besten Fall lästig, im schlimmsten werden sie alle kriminalisiert. Sie werden wie Vieh in Lager gepfercht und kaum noch jemand denkt über sie nach. Sie sind zu einer Randnotiz verkommen. Und das muss sich ändern! Darum lest bitte den Beitrag, hört die Musik, teilt sie mit anderen Menschen.
Danke!

Und falls ihr den Artikel doch nicht lesen werdet, dann hört euch wenigstens die Musik und das Statement der Gruppe an. Bitte!

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3 Antworten zu Musik kann nicht retten,

  1. Der Wilhelm schreibt:

    Viel Dank fürs Teilen, Elvira!

    Denn ich glaube, dass ist es, was wir alle machen können:
    Immer wieder auf die Menschen draussen auf dem Meer aufmerksam zu machen – und darauf hinweisen, dass es auch unsere Politiker sind, die dafür (gegen den Willen vieler Menschen in unserem Land) die Verantwortung tragen.

    Und ausserdem hilft sicher auch jeder Euro, der da zur weiteren Unterstützung aufs Spendenkonto wandert….

    Gefällt 1 Person

  2. quiltfru schreibt:

    Wenn ich das lese/höre, dann muss ich mir die „Bombe“ von den Prinzen anhören und genau danach handeln. Ich bin zwar nicht in der Kirche, bin es nie gewesen, aber ich kenne diese Gebote: DU SOLLST NICHT TÖTEN und LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST. Wo sind sie denn alle, die ach so christlichen? Ach ich höre lieber auf. Ist ja genug gesagt.Trotzdem einen schönen Abend. Birgitt

    Gefällt 1 Person

  3. quiltfru schreibt:

    Hier ist noch ein kleiner Zusatz zu dem Thema:

    Gefällt 2 Personen

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