Von großen und kleinen Tieren

Die Wohnung, in der ich gerade lebe, ist ganz in der Nähe vom Tierpark. Im Sommer habe ich mir eine Jahreskarte gekauft, damit ich spontan ein Zeitfenster buchen kann, das auch verfallen kann, wenn es doch nicht passt. Gestern passte es gut. Der Wetterbericht sprach von Sonne ab und zu und kein Wasser von oben (anders als heute). Ich hatte mir einige Ausflugsziele für die Katerhütezeit vorgenommen, aber bei Regen mag ich dann doch nicht unterwegs sein. Kalt darf es durchaus sein, am besten mit ein paar Sonnenstrahlen, aber Nässe, ach nö.

Gestern hatte ich vor, den kleinen Tieren meine Aufmerksamkeit zu widmen. Allerdings führte der Weg als erstes bei Hertha und ihrer Mutter vorbei. Und wie sie da so fotogen vor sich hin dösten, musste ich sie doch knipsen.

Das ist Tonja

Ein Bär, den man doch gerne knuddeln würde, oder? Ich würde jedenfalls gerne mal in sein dickes Fell fassen.

Da hier auf Anhieb nicht zu erkennen ist, was da im Wasser schwimmt, habe ich so lange gewartet bis das Tier mal ein Auge öffnete.

Jetzt wird ein Schuh, äh, ein Schwan draus.

Zum Aufwärmen bin ich durch das sehr imposante Alfred-Brehm-Haus gegangen. Allerdings war ich nicht in dee tropischen Freiflughalle, sondern habe nur ein Foto durch die Glaswand geschossen.

Ein Krokodil konnte ich leider nicht sichten.

Eine weitere Ausnahme zu dem Kleingetier habe ich bei den Geiern gemacht. Mittlerweile kann man auch einen kleinen Teil dieser sehr, sehr große Voliere betreten. Selbst die großen Geier mit ihrer beachtlichen Flügelspanne können hier problemlos fliegen. Aber ich komme immer des Gauklers wegen her. Dieses Mal drehte er mir aber den Rücken zu und ich habe viel Geduld aufbringen müssen, bis er dann doch mal wenigstens den Kopf zu mir drehte.

Und nun zu den kleinen unter den großen Tieren. Und wo kann man sie am besten fotografieren? Natürlich im Streichelzoo und in den Anlagen drumherum. Denn egal, wie groß auch ein Elefant oder wie imposant ein Löwe ist, Kinder lieben Kuscheltiere. Ganz besonders in der lebenden Variante. Das Stofftier muss nur als Ersatz herhalten.

Nein, das ist kein Suchbild! Das ist einfach nur Gras. Ein paar schöne Motive liefert der Herbst ja auch. Aber die sind hier heute nicht das Thema.

Die Gänse hier werden ihre Keulen sicher auch noch im nächsten Jahr besitzen.

Bei der Durchsicht der (über 100) Fotos bin ich bei dem folgenden sehr stark ins Grübeln gekommen

Warum fehlt dem Reiher ein Stück Bein? Dann sah ich, dass ich den Vogel auch aus einer anderen Perspektive aufgenommen habe und konnte das Rätsel lösen.

Natürlich habe ich nicht alle Fotos behalten. Und nicht alle dürfen großformatig gerahmt die Wand schmücken. Das durfte bisher nur dieser Kauz aus dem Berliner Zoo

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6 Antworten zu Von großen und kleinen Tieren

  1. Ulli schreibt:

    Sehr feine Bilder, liebe Elvira. Beim Kauz fiel mir wieder ein, dass ich letztens in der Nacht einen kleinen Waldkauz gesehen habe. Er saß neben der Straße auf einer Leitplanke. Gut, dass ich ausnahmsweise mal Beifahrerin gewesen bin. Meine Tochter, die fuhr, hat ihn leider nicht gesehen.
    Liebe Grüße
    Ulli 🍄🍁🦉

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  2. Wunderbare Fotos von Deinem Besuch im Tierpark ! Danke fürs Mitnehmen und Teilen :-). Liebe Grüße, Birthe

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  3. Frau Momo schreibt:

    Das Reiherphoto ist absolut genial. Mittlerweile habe ich ja einen engen Bezug zu diesen Tieren. Wir wohnen schließlich im Reiherstiegviertel und tatsächlich gibt es hier einige davon.

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  4. quiltfru schreibt:

    Meine Heimat sind das tolle Photos. Das erste Photo von dem Meerschweinchen erinnerte mich an unser „Autobahnschwein“, der war während der Studienzeit bei meiner Tochter und fuhr wochenendweis „nach Hause“. Der hieß wegen eines Wirbels auf dem Kopf „Professor“. Er war stubenrein und fing an zu pfeifen, wenn der Schlüssel sich im Schloß drehte oder der Wecker läutete. Dann forderte er seine Karotte ein. Wir haben ihn alle geliebt. Danke für die herrlichen Bilder. Birgitt

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    • Elvira schreibt:

      Unser erstes Schweinchen hieß Poldi und führte ein, aus heutiger Sicht, ein einsames Meerschweinleben. Wir haben das nicht so wahrgenommen, denn er war sehr zutraulich, begrüßte uns auch jeden Morgen pfeifend (allerdings gab er diese Geräusche auch von sich, wenn die Kühlschranktür geöffnet wurde). Er wurde sieben Jahre alt. Fridolin, unser zweites Schweinchen mussten wir leider sehr jung einschläfern lassen. Er hatte sehr qualvolle epileptische Anfälle und durch Milben verursachte Hauterkrankung. Heute würde ich sie natürlich nur in einer Gruppe halten, was in normal großen Wohnungen schlecht machbar ist.
      Liebe Grüße,
      Elvira

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  5. Der Wilhelm schreibt:

    Der Reiher ist tatsächlich etwas mysteriös…. und ich fürchte, es hätte mich um den Schlaf gebracht, wenn ich sowas auf einem meiner Bilder entdeckt hätte.
    Aber gut, dass Du eine Lösung für dieses Phänomen gefunden hast….

    Ansonsten würde ich die Möglichkeit zu häufigen Zoobesuchen wohl auch nutzen, wenn es sowas hier in der Nähe gäbe….

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