Ein Aquarium muss her – Folge 5

Gerade wollte ich schreiben, dass sich die Sache mit dem Aquarium langsam aber sicher entwickelt. Immer, wenn ich höre, dass sich etwas entwickelt, muss ich an Manfred Krug und “Die Kuh im Propeller“ denken, an das Flugwesen, das sich entwickelt. Kennt ihr doch, oder? Ist zwar schon recht alt, aber immer noch köstlich: https://youtu.be/YYIPSkfWPX0

So langsam nimmt das Projekt Aquarium Formen an. Nachdem ich 20 kg Kies gewaschen hatte, stellten wir fest, dass wir die doppelte Menge für das neue Becken benötigen. Mein Sohn besorgte weitere 20 kg dieser Sorte, die es leider nur noch vereinzelt gab. Als auch dieser Kies gewaschen war, mit kaltem (!) Wasser lt. Anweisung, musste ich erstmals nach langer Zeit wieder eine Handcreme benutzen. Dafür hat der Bodengrund jetzt die richtige Höhe. Gestern füllte ich knapp 160l Wasser in das Becken. Mein Mann saß auf dem Wannenrand im Bad und ließ warmes Wasser in eine 5l-Gießkanne ein. Ich pendelte also ca 40 mal zwischen Bad und Wohnzimmer hin und her, denn die Kanne war nie bis zum Rand gefüllt. Vor zwei Woche hatte ich die neue große Moorkienwurzel in eine Wanne mit Wasser gelegt, damit braune Farbstoffe ausschwemmen können und sie sich mit Wasser vollsaugen kann. Bevor wir das Aquarium mit Wasser füllten, platzierten wir die Wurzel im Kies. Obwohl das Holz wirklich richtig schwer war, bekam es, nachdem schon sehr viel Wasser im Becken war, Auftrieb. Das hätten wir nicht für möglich gehalten. Also musste die Wurzel wieder in die Wanne zurück und wir müssen uns in Geduld üben. In den neuen Filter setzte mein Mann Schwämme aus dem eingefahrenen Aquarium ein. Beim nächsten Wasserwechsel wird das Wasser nicht entsorgt, sondern in das neue Becken gefüllt. Das frische Leitungswasser wird sozusagen geimpft. Die Fische sollen beim Umsetzen ja ihre gewohnte Wasserqualität vorfinden. Bis dahin werden aber sicher noch zwei weitere Wochen vergehen.

Gestern gab es einen interessanten Effekt, als der Filter seine Arbeit aufnahm:

Ringsherum an den Scheiben und auch am Filter reihten sich Luftbläschen zu langen Perlenschnüren auf. Heute sind sie fast alle wieder weg.
Für die Elektrikexperten unter euch: Selbstverständlich werden alle mit Strom betriebenen Gerätschaften wie der Filter, die Heizung und die LED-Lichtleiste an eine FI-Steckdosenleiste angeschlossen. Ein Nachbar, der sich damit auskennt, hat die Funktionsfähigkeit getestet.
So, bis Folge 6 wird nun noch eine gewisse Zeit vergehen.

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5 Antworten zu Ein Aquarium muss her – Folge 5

  1. Frau Momo schreibt:

    Das sieht spannend aus. Ich kenne mich mit der Materie so gar nicht aus. Ich muss gestehen, mit Fischen habe ich mich noch nie befasst, jedenfalls nicht als „Haustiere“. Bin gespannt, wie das dann fertig aussieht.

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  2. quiltfru schreibt:

    Oh mei, das klingt nach einem Haufen Arbeit. Aber gut Ding will Weile haben. Freue mich auf den nächsten Bericht. Birgitt

    Gefällt 1 Person

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