Auf schmalem Grat

genießt Nachbars Katze die Aussicht. Oder die ersten Sonnenstrahlen? Vielleicht hat sie auch eine Maus entdeckt? Was auch immer, Probleme mit der Balance hat sie jedenfalls nicht.

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Einsteins Erkenntnis

hat mir klar gemacht, warum nur vier Arbeitstage nötig waren, um die Erholung von drei Wochen Urlaub völlig zunichte zu machen:

Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten

Albert Einstein

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Für Ulli

und natürlich auch für jeden anderen Besucher und jede andere Besucherin dieses Blogs. Vor vielen Sommern während einer Fahrradtour am Rande des Fläming Skates aufgenommen.

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Wackelkontakt im Tierpark Berlin

Am Freitag, meinem letzten Urlaubstag, war ich im Tierpark Berlin. Ich wollte mir ansehen, ob der neue Direktor des Berliner Zoss und des Tierparks wirklich  solche Wunder vollbracht hat, wie es allerorts gesagt und geschrieben wird. Dem alten Direktor schien der Tierpark mehr oder weniger am Allerwertesten vorbeizugehen. Auch von Tierquälerei und frauenfeindlicher Personalmobberei war die Rede. Und ja, der Tierpark hat sich sehr zum Positiven verändert. Viele Kleinigkeiten runden das Bild ab. So etwa wurden viele der niedrigen Zäune, die eher Stolperfallen waren, durch Totholzhecken ersetzt. Andere Absperrungen sind ebenfalls durch Holzmaterialien ersetzt worden. Die Ausschilderungen sind neu und übersichtlich. Für die Kinder gibt es neue Spielplätze. Einen großen Wasserspielplatz und viele kleine Plätze, die halb versteckt hinter Bäumen und Sträuchern zu finden sind. Die beiden Restaurants wurden grunderneuert und mit modernen Möbeln ausgestattet. Für Gemütlichkeit sorgen viele bunte Kissen. Das Restaurant hat nun auch in der Essensausgabe nicht mehr den Flair (und Geruch) einer Großkantine. Das Unternehmen Marché zeigt sich für Speis und Trank verantwortlich. Keine Frage, dass das Angebot und die Aufmachung keine Wünsche offen lassen. Endlich gibt es auch äußerst gepflegte Toiletten! Weiterhin positiv hervorzuheben sind die kommentierten Tierfütterungen. Ich habe immerhin gelernt, dass der älteste Pinguin auf der Anlage eine 25jährige Humboldtpinguindame ist. Und dann ist das derzeitige Highlight die Ausstellung afrikanischer Bildhauerkunst. Über den ganzen Park verstreut finden sich die Statuen verschiedener Künstler aus Simbabwe, die zum Teil auch gekauft werden können. Und das Beste: Frau/Mann darf in Kursen (hier ein Video) selber Hand anlegen.

Nun, da es mir am Freitag so gut gefiel, bin ich am Sonntag mit meiner Kamera noch einmal in den Tierpark gefahren. Ich wollte die Statuen noch einmal fotografieren. besonders hatten es mir aber die Vögel der Flugschau (hier ein Video) angetan. Mit meinem Smartphone bekam ich keine guten Nahaufnahmen hin. Zuerst wollte ich im Alfred-Brehm-Haus die Flughunde und einige der bunten Vögel fotografieren. Auf dem Weg dorthin lief mir aber schon das eine und andere Motiv über den Weg. Nach 27 Fotos zeigte meine Kamera an, dass der interne Speicher voll ist. Ich verstand das nicht, denn ich war mir sicher, dass ich die Speicherkarte beim letzten Mal gelöscht hatte. Alle Versuche, die Speicherkarte zu aktivieren, scheiterten. Ich habe also das kleine Emailformat gewählt, damit ich überhaupt noch knipsen konnte und mich natürlich geärgert. Zu Hause funktionierte die Karte übrigens, nachdem ich sie mehrere Male aus der Kamera heraus- und wieder hineingesteckt habe. Ich vermute einen Wackelkontakt. Tja, da ist dann wohl ein weiterer Besuch fällig.

Hier eine Auswahl der Bildhauerarbeiten:

Und hier mein kurzer, persönlicher Eindruck:

Ich traf die Falknerin mit ihrem auszubildenden Kollegen (diese Stellen hat Herr Knieriem, der Direktor, neu geschaffen) bei einem Rundgang mit zwei sechs Wochen jungen Turmfalken auf dem Arm. Beide Vögel ließen sich ohne Scheu (keine Menschenaufzucht!) fotografieren, während ich den beiden einige Fragen stellen konnte. Sie erzählten mir, dass besonders ältere TierparkbesucherInnen den Neuerungen gegenüber negativ eingestellt sind. Der große Anteil der Besucher hingegen begrüßt die Initiativen von Herrn Knieriem sehr.
So, das war ein langer Text! Definitiv mehr als 500 Wörter. Seis drum!

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Fehler geschehen

Und wenn es solche sind, bei denen wir schmunzeln können, sind sie auch nicht weiter schlimm. Bei uns gibt es heute Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl zum Abendessen. In den Quark gehört eine große Portion Schnittlauch. Mein Mann hatte gestern also auch dieses Kraut auf seinem Einkaufszettel. Nun stellt sich die Frage, was er da gekauft hat. Langblattbasilikum? Oder hat da jemand im Biologieunterricht geschlafen?

Vor unserem Haus haben Kinder mit Kreide ihren Abschiedsschmerz dokumentiert. Hier in Berlin findet der Wechsel von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen in der Regel nach der sechsten Klasse statt.

In der siebten Klasse lernt das Kind dann sicher auch den Unterschied zwischen „seit“ und „seid“. Dieser Fehler unterlief auch häufig einer unserer Auszubildenden. Ich habe ihr dann die Eselsbrücke „seit – Zeit“ mit auf den Weg gegeben. Danach hat es geklappt. Ich kann mich übrigens nur noch an eine Mitschülerin aus der sechsten Klasse erinnern. Alle anderen sind vergessen.

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Wortrauschen

Das Internet schickt einen elektronischen Wortrausch um die Welt, an dem Milliarden Menschen sich besaufen. Die Schreiblust hat sich verhundert­facht – die Leselust nicht: Das Nichtlesen, zumal das Nicht-zu-Ende-Lesen ist das statistische Normalverhalten (schon seit Erfindung des Buchdrucks übrigens: Wer liest denn 1000 Seiten Bibel?). Ein Blog von 500 Wörtern aber hat am Ende ziemlich sicher die Lesequote Null.

So beginnt ein Artikel von Wolf Schneider in der heutigen Ausgabe der Berliner Zeitung. Dieser Anfang gefällt mir. Denn mir geht es ähnlich. Nur hat  auch meine Schreiblust nachgelassen. Warum das so ist, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht ist das ja der Grund, ich habe nicht mehr viel zu sagen. Alles ist schon gesagt. Alles wird täglich wieder und wieder wiederholt. In unzähligen Blogs, Tweets oder auf Facebook. Egal, welches Thema, alles wird wiedergekäut, ausgespuckt, erneut verschlungen, um es anders zusammengesetzt ein weiteres Mal ins Netz zu schicken. Um Leser nicht zu ermüden, empfiehlt Herr Schneider, sich rar zu machen, nur kurze Texte zu schreiben, die immer auch interessant sein  und den Leser überraschen sollen. Und natürlich soll man vor dem Hochladen seinen Text noch einmal lesen, um ihn zu korrigieren und den letzten Schliff zu geben. Was bedeutet das für mich? Nichts! Meine Lust am Schreiben und am Lesen tendiert weiterhin gen Null – gut, dieser Beitrag spricht irgendwie dagegen. Eine gewisse Müdigkeit ist auf alle Fälle vorhanden. Vielleicht sollte ich mir eine neue Herausforderung suchen, etwas völlig Neues beginnen. Ein neues Hobby vielleicht? Über das es sich dann wieder lohnt zu schreiben? Ach, ich weiß nicht so recht. Schließlich stellt sich die Frage, für wen blogge ich denn? Diese Frage wurde in den letzten Jahren von verschiedenen Bloggern gestellt. Die Antworten waren fast immer identisch. Man blogge  für sich selber, war die häufigste Aussage. Das habe ich nie geglaubt. Denn dann gäbe es die Möglichkeit, sein Blog ganz privat zu betreiben, abseits jeder öffentlichen Meinung. Dass nach Meinung, nach Kommentaren gesucht wird, zeigte sich auch deutlich an der sehr oft gestellten Frage, warum das Like dutzende  Male geklickt wurde, im Gegensatz zu den eher spärlichen Kommentaren. Mir ging es eine Zeitlang ähnlich. Ein Beitrag war eben erst eingestellt, die Zeit zum Lesen noch nicht gegeben, da gab es schon das erste Like, ohne nachfolgenden Kommentar. Ich habe das zur Kenntnis genommen und mich dünner gemacht. Andere haben ganz aufgehört. Einige kündigten das Ende ihres Blogs an, andere verschwanden einfach von der Bildfläche. Zwei Bloggerinnen und ihre Texte habe ich lange vermisst. Mir scheint es, als wäre die Oberflächlichkeit des sozialen Lebens im Netz noch viel ausgeprägter als im realen Leben. Vielleicht habe ich auch falsche Vorstellungen. Vielleicht spiegelt sich das Lebensgefühl ja  aus dem Posten von Fotos, Katzenvideos und Zitaten mehr oder weniger berühmter Persönlichkeiten wider. Nun, Herr Schneider hat jedenfalls dafür gesorgt, dass ich mir mal wieder Gedanken über mein Blog und dessen Zukunft mache.

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Berufung

beinhalt Beruf. Im Idealfall kann aus der Berufung ein Beruf werden. Nicht immer gelingt das. Nicht zu bezahlende Kosten einer Ausbildung können im Wege stehen. Besonders kreative Menschen haben es oft schwer, ihrer Berufung zu folgen. Sie müssen Kompromisse eingehen, … Weiterlesen

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Überraschend

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ist für mich immer wieder, was für doch tolle Fotos so eine Kamera im Smartphone macht. Ohne jede Nachbearbeitung (bis auf das ©).

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Orientierung verloren?

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Aliens?

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Oder was hat sich da in unseren vier Wänden eingeschlichen? Sie sehen aus, als lägen sie auf dem Rücken und warteten darauf, dass ihnen der Bauch gekrault wird. Besonders der da rechts oben, der mit seiner Knubbelnase.

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Zahnarzt, Torte und Regio

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Vor einigen Wochen bekam ich das erste Mal in meinem Leben Zahnschmerzen. Der Grund war eine Zahnwurzelentzündung. Der Arzt meines langjährigen Vertauens hat das Problem sofort erkannt und in vier Behandlungen behoben. Am letzten Montag war der letzte Termin. Die … Weiterlesen

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Mal wieder genäht

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Ja, ihr habt richtig gelesen! Nach monatelanger Nähabstinenz habe ich gestern die Nähmaschine aus der Kammer geholt. Am Freitag besucht mich mein jüngster Enkel. Bei meinem letzten Besuch fiel mir auf, dass er den Eulenbeutel, den ich vor Jahren für seine … Weiterlesen

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