DSGVO

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Ich bedanke mich bei Ulli, die mit diesem Satz das umgesetzt hat, was ich zu formulieren versucht habe.

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Unterstützung

Unter dieser Unterschrift bittet Wilhelm in seinem heutigen Blogbeitrag um Unterstützung für folgende Petition, die ich hier gerne teile. Auch wenn bei mir nicht viele Menschen lesen, denke ich doch, dass auch wenige Menschen viel ausrichten können. Denn wenig plus wenig plus wenig sind letztendlich viele.

Mir liegt dieses Thema nicht nur am Herzen, weil es einfach wichtig ist, sondern weil ich im engsten Freundeskreis miterlebt habe, wie das mit der gleichgeschlechtlichen Liebe in der katholischen Kirche nicht funktioniert. Näher möchte ich darauf an dieser Stelle nicht eingehen. Im Namen der 125 Menschen, die öffentlich darüber gesprochen haben, was es heißt, in dieser Kirche quer zu sein, und erst recht im Namen der unzähligen Menschen, die sich aus vielerlei Gründen nicht outen wollen oder können, bitte ich euch, diese Petition ebenfalls zu unterschreiben.

Danke!

https://chng.it/rDjh5JpNwS (leider bekomme ich den Link nicht größer hin)

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Corona Warn App

Mittlerweile stelle ich die App auch etwas in Frage. Da es mir seit Freitag vor einer Woche nicht gut ging, war ich am Dienstag in der Akutsprechstunde meiner Ärztin. Zwar habe ich keine Erkältungssymptome, dafür wiederkehrende Übelkeit und am Dienstag zusätzlich starke Magen- und Rückenschmerzen. Ich hatte noch nie Beschwerden im Bereich der Brustwirbelsäule. Auf dem Weg in die Praxis überraschte mich noch ein Durchfall. GsD war meine Freundin zu Hause und im weiteren Verlauf des Weges – es waren nur noch gute fünf Gehminuten – die Wall-Toilette in Betrieb und nicht besetzt. Jedenfalls meinte meine Ärztin, dass sie vorsichtshalber einen Abstrich machen würde. Corona äußert sich ja auf vielerlei Art. Der Abstrich ging dann mit anderen Materialien am späten Nachmittag ins Labor. Donnerstagmorgen schickte mir meine Kollegin den negativen Befund. Und was sagt heute früh die App?

Genau! Nun weiß ich natürlich, dass die App dafür am wenigsten kann. Es liegt an den Laboren, die Ergebnisse den QR-Codes zuzuordnen. Und da die Labore gerade an ihre Grenzen stoßen, geschieht das eben wohl nicht oder jedenfalls nicht zuverlässig. Wäre es da nicht sinnvoll, die App einmal rundum zu aktualisieren? Bei den Inzidenzen gerade findet doch sowieso keine Kontaktnachverfolgung mehr statt, keine Institution ist dazu noch in der Lage. Vielleicht sollte diese App nur noch als Nachweis für Impfungen herhalten? Dafür gibt es aber auch die App CovPass. Wie es mit den kostenlosen Bürgertests funktioniert, weiß ich allerdings nicht, da ich bisher keinen in Anspruch nehmen musste. Die werden doch aber auch per QR-Code aufs Smartphone geschickt? Jedenfalls bin ich froh, dass ich so schnell über unsere Praxis informiert wurde und nicht alle paar Stunden die App aufrufen musste. Und natürlich bin ich auch froh über das negative Ergebnis, auch wenn immer noch nicht klar ist, warum ich am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen bleiben würde.

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Noch einmal Aquarium

Heute früh schien die Sonne, die ja sehr tief steht, direkt in unser Aquarium.

Ich bin gespannt, wie das aussehen wird, wenn die Fische da herum schwimmen. Schwimmen dann auch Schatten an der Wand? Ich habe jedenfalls mal schnell ein Foto gemacht, bevor ich die Plissees runtergezogen habe. Denn auch das gilt es zu beachten: Keine Sonneneinstrahlung! Denn das fördert das absolut unerwünschte Algenwachstum. Aber die Sonne steht ja Tag für Tag und Stück für Stück höher.

Übrigens gibt es in der ARD-Mediathek einen sehr sehenswerten Beitrag: Die Nordreportage – Guppys in der Waschmaschine. Leider bekomme ich den Link zur Mediathek hier nicht rein, nur den hier. https://youtu.be/UGd2C9v9ZuQ

Der Beitrag lohnt sich wirklich, auch für an Aquarien nicht Interessierte. Was die Leute da auf die Beine stellen, ist schon beachtlich. Guppys schwimmen nicht nur in Waschmaschinen, sondern auch in allen anderen möglichen Behältnissen.

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Aquarium – Update

Ja, ihr seht richtig! Es tummeln sich immer noch keine Fische in dem Becken. Gerade eben habe ich die Wurzel wieder eingesetzt. Ihr fragt euch jetzt, wieso wieder eingesetzt? Sie war doch schon im Becken, beschwert mit diesen Obstnetzen?! Stimmt! Aber wir mussten sie wieder rausnehmen, da sie einfach zu viel braunen Farbstoff abgegeben hatte. Der Kies, alle Scheiben, selbst der Filter waren braun. Die Fische hätte das nicht gestört, sind ihre Gewässer doch eher dunkel und nicht so glasklar, wie die meisten Aquarianer ihr Wasser gerne hätten. Dummerweise wären aber auch die Pflanzen, die noch gekauft werden müssen, braun geworden. Daher lag die Wurzel die letzten Wochen in einer Babywanne, die wiederum in der großen Badewanne stand. Das Wasser wurde täglich gewechselt, da wir die große Wanne selbst benutzen mussten – ich weiß, absolute Wasserverschwendung (dafür haben wir keinen saisonalen Pool). Die Wurzel liegt noch nicht völlig am Boden, aber schwebt immerhin nicht mehr nach oben. Da das Wasser in den letzten Tagen recht klar war, hoffen wir darauf, dass nur noch wenig Farbstoff abgegeben wird. Mit einer leichten Trübung können wir leben, wenn das dem Lebensraum der Labyrinther eher entspricht. Nur möchte ich nicht noch einmal den Aufwand haben, alles wieder reinigen zu müssen. Nachdem die Scheiben sauber waren, der Filter gereinigt und mit neuen Schwämmen bestückt, sowie ein Teil des Wassers gewechselt, befand sich noch Tage später ein brauner Film auf der Wasseroberfläche. Dann fiel meinem Mann ein Trick ein, von dem er vor Jahren mal las. Den setzte ich in die Tat um. Ich habe Küchenpapier auf das Wasser gelegt und es entfernt, sobald es sich vollgesogen hatte. Das Ergebnis war perfekt. Einen nahezu saubere Oberfläche. Nun müssen wir uns weiter gedulden. Aber darin haben wir ja schon Übung!

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Kalender 2022

In diesem Jahr habe ich einen Kalender mit Motiven aus Südtirol gekauft, 52 Blätter mit Fotos aus einer unserer liebsten Urlaubsregionen. Auf jeder Seite wird das Motiv ausführlich erklärt und es gibt ein Zitat eines prominenten Menschen aus der Gegenwart oder der Vergangenheit. Auf der Rückseite stehen ausführlich beschriebene Ereignisse, die sich in der Vergangenheit zugetragen haben und eine Auswahl von in der Woche geborener Menschen. Also nach jeder Woche haben wir etwas zu lesen und vielleicht sogar zu vertiefen, das wird sich noch zeigen.

Vermutlich werde ich nicht jede Woche das Zitat zitieren, aber das erste möchte ich mit euch teilen. Es ist von Marc Aurel:

Wenn du am Morgen erwachst, denke daran, was für ein köstlicher Schatz es ist, zu leben, zu atmen und sich freuen zu können.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in die erste Woche des neuen Jahres.

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2022

Warum sollte es dem neuen Jahr anders ergehen,

als dem Kind, das seinen ersten Schrei getan?

Kaum haben die Eltern es angesehen,

schwebt über ihm ein Zukunftsplan.

Die Finger, ach, so zart und fein,

sieh nur, wie sie sich bewegen.

Er wird wohl  mal ein Geiger sein!

Pianist? Na, meinetwegen!

Die Eltern sehen schon das Podium,

darauf ihr Wunderkind,

doch nach dem Musikstudium

sie plötzlich einsam sind

Reisen wird er durch die Welt

der früh verplante Sohn

brav schickt er jede Menge Geld

denn das gehört sich schon.

Stopp! Sagt der Vater, das will ich nicht!

Er nimmt das Baby auf den Arm

streichelt sanft das Sohngesicht,

und ihm wird ganz warm.

Keine Pläne, vielleicht hoffen,

geben wir dem Kind die Zeit,

alle Türen stehen offen,

für Liebe und Geborgenheit.

So sollten wir das junge Jahr

nicht heute schon zerteilen,

es formen nur nach dem was war

und jede Kante gleich rund feilen.

Vielleicht mag alles wohl gelingen

ein Häkchen, Tag für Tag,

für alles, was wir ihm abringen,

was wichtig uns erscheinen mag.

Gebt dem Jahr, wie auch dem Kind,

die Chance sich zu entfalten,

so werden wir nicht lebensblind

und keine verhärmten Alten.

Dieses Gedicht habe ich vor einigen Jahren geschrieben und denke, dass es wohl nie seine Gültigkeit verlieren wird.

Obwohl ich zwischen den Versen Absätze gemacht habe, übersieht WP die einfach und setzt alles hintereinander.

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Nicht alles war schlecht!

Auch wenn ich zunächst dachte, dass folgendes Bild, das in meiner Timeline auftauchte, genau das zum Ausdruck bringt, was ich fühle:

Aber so war es nicht! Es gab durchaus schöne Momente. Ich lasse mal die Politik und Corona weg – obwohl, was einen gewissen ehemaligen amerikanischen Präsidenten betrifft, war das durchaus einer der Höhepunkte des jungen alten Jahres. Nein, mir geht es um persönliche Dinge. Da gab es gerade in diesem Monat ein einschneidendes Erlebnis, dessen guter Ausgang mich mit tiefer Dankbarkeit und Demut erfüllt.

Was das neue Jahr bringen wird, wissen wir alle nicht. Wahrscheinlich werden wir es nicht so euphorisch begrüßen, wie wir es früher meistens getan haben. Ein bisschen Skepsis und Sorge wird sicher mitschwingen, wenn es durch die Tür tritt. Die Karikatur, die mir mein Bruder geschickt hat, drückt das sehr gut aus:

Ich hoffe darauf, dass es ein gutes Jahr wird. Wünschen und hoffen wir nicht alle das Selbe? Wir möchten gesund bleiben und wünschen das auch unseren Liebsten. Wir hoffen auf Politiker, die die Klimakrise nicht nur ernst nehmen und entsprechend handeln. Wir möchten in einer friedlichen Welt leben, in der jeder seinem Glauben nachgehen kann, in der es völlig gleichgültig ist, welches Geschlecht oder welche sexuelle Ausrichtung der Mensch hat. Meine Wünsche sind eigentlich sehr klein. Ich wünsche mir mehr Rücksicht, mehr Empathie unter den Menschen und weniger Gewalt. Dabei sollte das auf keiner Wunschliste stehen müssen, es sollte selbstverständlich sein. Mein größter Wunsch aber ist, dass es meiner Familie weiterhin gut geht und wir noch lange beisammen sein dürfen.

In diesem Sinne – bis bald!

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Weihnachten und so

Nun liegt Weihnachten schon ein paar Tage zurück und der Alltag, der kurz unterbrochen wurde, holt uns wieder ein. Ich bemühe mich sehr, das Fest festzuhalten, die Erinnerung nachklingen zu lassen. Es war das erste Mal seit 12 Jahren, dass die Söhne, Schwiegertöchter und vier Enkel bei uns einen Feiertag verbrachten. Seit der Geburt der ersten Enkelin vor 12 Jahren waren wir immer bei den Söhnen zu Gast. In diesem Jahr mussten wir das aus Gründen anders handhaben. So waren wir zwar am Heiligen Abend und dem ersten Feiertag alleine, was aber überhaupt nicht dramatisch war. So konnte ich die Zeit für letzte Vorbereitungen nutzen. Was aber nicht im Plan stand war ein Besuch am zweiten Feiertag in einer Zahnklinik. Am Vorabend verabschiedete sich eine Plombe aus einem Weisheitszahn. Beim Essen von Gnocci! Nun liegt die Zahnklinik ganz in der Nähe und ich stand Punkt 10 Uhr dort auf der Matte. Um zwölf war ich wieder zu Hause. Eine provisorische Füllung sollte bis ins neue Jahr reichen. Leider hat mein Zahnarzt zwischen den Jahren geschlossen. Der Urlaub sei ihm aber gegönnt. Am Morgen haben wir alle einen Schnelltest gemacht, auch die Kinder. Der Nachmittag wurde sehr schön. Wir haben gesungen, mein Sohn und seine Tochter haben gegeigt, wir haben gut, aber maßvoll, gegessen, viel geredet und gespielt. Es war einfach schön, alle hier bei uns zu haben.

Wollt ihr noch wissen, was ich geschenkt bekam? An anderer Stelle habe ich ja mal erwähnt, dass ich Wimmelbücher geliebt habe. So eine Art Wimmelbild ist auch das Motiv dieses 2000teiligen Puzzles. Allerdings werde ich es nicht so bald anfangen, denn ich kann nicht lange am Tisch sitzen. Mein rechtes Knie macht seit Anfang November sehr massive Beschwerden. Ich war beim MRT und habe nächste Woche einen Termin im Krankenhaus. Mal sehen, was der Arzt sagt.

Und hier nun mein neuestes Puzzle. Wahrscheinlich werde ich daran verzweifeln. Ganz bestimmt!

Wie gut, dass dem Puzzle ein Poster beiliegt. Welche Augen zu welchen Nasen gehören…und so viele schüttere Haarschöpfe… oh, je!

Seit 12 Jahren stand auch wieder ein Weihnachtsbaum im Wohnzimmer. Da wir keine Möglichkeit hatten, einen echten zu erwerben, habe ich einen künstlichen bestellt. Hätte mir vor Jahren jemand so etwas prophezeit, hätte ich das vehement abgestritten. Nun, Zeiten und Umstände ändern sich. Und wie mir eine Freundin letztens aus ihrer Gegend berichtete, ist der Kauf eines echten Baumes nur selten umweltfreundlich.

Draußen sind die ersten Böller zu hören und ich vermute, dass es hier, wie auch im letzten Jahr, lange laut sein wird. Die potentiellen Knaller haben sich vermutlich im Laufe des Jahres gut eingedeckt. Oder fahren schnell noch nach Polen, oder wie vorhin im Radio gehört, über die Grenze nach Holland und Belgien. Ich werde wie üblich mit Ohropax vor dem Jahreswechsel ins Bett gehen und die schlimmste Knallerei verschlafen.

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Weihnachtspost

Aus vielerlei Gründen habe ich in diesem Jahr keine Weihnachtskarten geschrieben, dafür habe ich mit den meisten Menschen, die üblicherweise Post von mir erhalten, telefoniert. Die letzten Wochen waren ziemlich hart für uns und ich habe mich über jedes persönliche Gespräch gefreut.

Gefreut habe ich mich auch sehr über die Post, die ich bekommen habe. Das Gedicht eines Freundes und der überraschende Umschlag gestern im Briefkasten haben mich ganz besonders berührt.

Bei diesem freundlichen Gesicht muss doch jeder mitlächeln, oder? Diese Schokoladenhülle ist, wie die andere, die auch einmal mit der Weihnachtspost kam, selbst gemacht. Das macht die Gabe besonders wertvoll! Vielen herzlichen Dank!

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und, wo immer es möglich ist, im Kreis eurer Liebsten. Leider gibt es keine weiße Weihnacht. Die dicke Schneeschicht von gestern hat der nächtliche Regen wieder fortgespült. Gut, dass meine Enkel gestern rodeln waren und, wie es sich gehört, eine Schneeballschlacht gemacht haben. Alles Liebe für euch aus meiner kleinen Bloggerblase, die ihr mein Leben bereichert mit euren Kommentaren und euren Blogbeiträgen.

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Ein Aquarium muss her – Folge 6

Bilder sagen mehr als 1000 Worte? Nicht immer! Oder wie würdet ihr diese Fotos interpretieren ?

Zunächst hat es sich gezeigt, dass umweltbewusstes Einkaufen auch abseits von Rewe, Edeka o ä. durchaus Vorteile hat. Zwar konnten wir nie verstehen, warum jeder Markt sein eigenes Süppchen kocht, was diese Netze für Obst und Gemüse betrifft, aber das soll nicht das Thema sein.

Im Becken liegt nun unsere Moorkienwurzel (https://aquarium-perfekt.de/moorkienwurzel-aquarium/) die seit zwei Wochen in einer bis zum Rand mit Wasser gefüllten Wanne im Badezimmer lag. Und immer noch schwebt sie im Aquarium. Damit nicht weitere wertvolle Stoffe verlorengehen, die z.B. unsere Labyrinthfische benötigen – das Wasser in der Wanne habe ich jeden zweiten Tag ausgewechselt – hat sie die Wanne jetzt mit dem Aquarium getauscht. Damit sie nicht unkontrolliert durchs Wasser treibt, haben wir zwei unserer Netze mit Kies befüllt und zum Beschweren auf die Wurzel gelegt. Die Wurzel ist zwar groß, aber dass das so lange dauert, hätte ich nicht gedacht. Mein Mann erinnert sich schwach, dass die Wurzel unseres 450l-Beckens mehrere Wochen in einer Wanne auf dem Balkon lag (es war Sommer). Ich habe an die Einrichtung dieses Aquariums keinerlei Erinnerung mehr. Aber es war auch immer das Hobby meines Mannes, ich habe nur das Ergebnis genossen. Diesmal bin ich aber involviert, denn ich habe diese Anschaffung angestoßen. Außerdem kann heute mit dem Smartphone jeder Schritt festgehalten werden. Vor 30 Jahren war daran ja noch nicht zu denken. Wer hätte da schon Fotos mit der Kamera gemacht? Oder wäre auf die Idee gekommen, sein Essen zu Hause oder unterwegs zu fotografieren?

Fortsetzung folgt!

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Ein Aquarium muss her – Folge 5

Gerade wollte ich schreiben, dass sich die Sache mit dem Aquarium langsam aber sicher entwickelt. Immer, wenn ich höre, dass sich etwas entwickelt, muss ich an Manfred Krug und “Die Kuh im Propeller“ denken, an das Flugwesen, das sich entwickelt. Kennt ihr doch, oder? Ist zwar schon recht alt, aber immer noch köstlich: https://youtu.be/YYIPSkfWPX0

So langsam nimmt das Projekt Aquarium Formen an. Nachdem ich 20 kg Kies gewaschen hatte, stellten wir fest, dass wir die doppelte Menge für das neue Becken benötigen. Mein Sohn besorgte weitere 20 kg dieser Sorte, die es leider nur noch vereinzelt gab. Als auch dieser Kies gewaschen war, mit kaltem (!) Wasser lt. Anweisung, musste ich erstmals nach langer Zeit wieder eine Handcreme benutzen. Dafür hat der Bodengrund jetzt die richtige Höhe. Gestern füllte ich knapp 160l Wasser in das Becken. Mein Mann saß auf dem Wannenrand im Bad und ließ warmes Wasser in eine 5l-Gießkanne ein. Ich pendelte also ca 40 mal zwischen Bad und Wohnzimmer hin und her, denn die Kanne war nie bis zum Rand gefüllt. Vor zwei Woche hatte ich die neue große Moorkienwurzel in eine Wanne mit Wasser gelegt, damit braune Farbstoffe ausschwemmen können und sie sich mit Wasser vollsaugen kann. Bevor wir das Aquarium mit Wasser füllten, platzierten wir die Wurzel im Kies. Obwohl das Holz wirklich richtig schwer war, bekam es, nachdem schon sehr viel Wasser im Becken war, Auftrieb. Das hätten wir nicht für möglich gehalten. Also musste die Wurzel wieder in die Wanne zurück und wir müssen uns in Geduld üben. In den neuen Filter setzte mein Mann Schwämme aus dem eingefahrenen Aquarium ein. Beim nächsten Wasserwechsel wird das Wasser nicht entsorgt, sondern in das neue Becken gefüllt. Das frische Leitungswasser wird sozusagen geimpft. Die Fische sollen beim Umsetzen ja ihre gewohnte Wasserqualität vorfinden. Bis dahin werden aber sicher noch zwei weitere Wochen vergehen.

Gestern gab es einen interessanten Effekt, als der Filter seine Arbeit aufnahm:

Ringsherum an den Scheiben und auch am Filter reihten sich Luftbläschen zu langen Perlenschnüren auf. Heute sind sie fast alle wieder weg.
Für die Elektrikexperten unter euch: Selbstverständlich werden alle mit Strom betriebenen Gerätschaften wie der Filter, die Heizung und die LED-Lichtleiste an eine FI-Steckdosenleiste angeschlossen. Ein Nachbar, der sich damit auskennt, hat die Funktionsfähigkeit getestet.
So, bis Folge 6 wird nun noch eine gewisse Zeit vergehen.

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Dezember

Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.“

(Erich Kästner)

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