Aliens?

Oder was hat sich da in unseren vier Wänden eingeschlichen? Sie sehen aus, als lägen sie auf dem Rücken und warteten darauf, dass ihnen der Bauch gekrault wird. Besonders der da rechts oben, der mit seiner Knubbelnase.

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Zahnarzt, Torte und Regio

Vor einigen Wochen bekam ich das erste Mal in meinem Leben Zahnschmerzen. Der Grund war eine Zahnwurzelentzündung. Der Arzt meines langjährigen Vertauens hat das Problem sofort erkannt und in vier Behandlungen behoben. Am letzten Montag war der letzte Termin. Die Praxis meines Zahnarztes liegt in einer meiner Lieblingsstraßen Berlins, der Bölschestraße in Köpenick-Friedrichshagen. Nachdem mein Zahn wieder bissfest war, führte mein erster Weg in das Hofcafé zu Kaffee und Kuchen. Anschließend erstand ich im Regionalladen noch Wurst und Käse. Dieser Laden hat ein interessantes Innenleben. So wie diesen alten Küchenschrank.


Und dann schickte mir Sohn 2 noch ein Foto von der Ostsee, das sofort zu meinem Lieblingsbild wurde. Es erinnert mich an meine Zeit als junge Frau. Damals war ich eine sehr romantische Seele und mir gefielen die Zeichnungen von Sarah Kay sehr. Meine Enkeltochter hat große Ähnlichkeit mit dieser Mädchenfigur.

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Mal wieder genäht

Ja, ihr habt richtig gelesen! Nach monatelanger Nähabstinenz habe ich gestern die Nähmaschine aus der Kammer geholt. Am Freitag besucht mich mein jüngster Enkel. Bei meinem letzten Besuch fiel mir auf, dass er den Eulenbeutel, den ich vor Jahren für seine Schwester genäht habe, als Frühstücksbeutel für die Kita benutzt.

Natürlich freue ich mich, dass die kleine Tasche weiter Verwendung findet. Da in meinem Stoffschrank aber noch ein Stoff, den ich speziell für diesen Enkel gekauft hatte (er liebt diese Autos) auf seine Bestimmung wartete, wollte ich daraus einen Beutel für ihn nähen. Und so sieht er aus:


Da passt seine Obstbox und ein Getränk gut hinein. Mal sehen, ob der Beutel dem Kind gefällt.

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Aquarius

Serie auf Netflix. Spielt in den 1967ern. Die Musik dazu ein Déjà-vu nach dem anderen. Ich weiß noch nicht, wie es weitergehen und ob die Musik mich bei der Stange halten wird. Denn es geht hier auch um Charles Manson. Diesen kriminellen Sektenführer, der die hochschwangere Frau von Roman Polanski, Sharon Tate (die ich so sehr mochte ), umbringen ließ. Was will diese Serie? Keine Ahnung! Aber ich liebe diese Musik! Easy Rider, Woodstock, Peace und Flower Power. Aufbruch in eine neue Zeit. Dachte ich. Dachten viele. Wir lagen falsch. Lagen wir? Wirklich? Nur weil heute so viel den Bach runtergeht? Wenn ich das so dächte, wäre alles, wofür die 60er auf die Straße gegangen sind, umsonst gewesen? Der Tod von Benno Ohnesorg? Wie würde es bei uns aussehen, wäre all das nicht gewesen? Ich würde gerne mal in ein Paralleuniveraum reisen. In ein Universum, das durch eine andere Weichenstellung entstanden ist. Wie wäre ich da? Was wäre ich da? Gäbe es dort Frieden? Oder wäre die Welt, wie wir sie kennen, zerstört? Vielleicht gäbe es dort keine Menschen mehr? Nur Pflanzen und Insekten? Oder dieses Paralleluniversum wäre eine sterile Roboterwelt? Ohne Kriege und Konflikte. Aber auch ohne Individualität. Ohne Farben und Musik. Kaum zu glauben, zu welchen Überlegungen die erste Folge einer Serie mich bringt. Und diese Musik! Diese unvergleichliche Musik. Who und Steppenwolf und Jefferson Airplane, Hair,  Crosby &Co. und und und.

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Zahnschmerzen inklusive?

Und womit gefüllt?

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So alt wie Methusalem

ist unsere Sanseveria noch nicht. Aber ihre 40 Jahre hat sie schon auf dem Buckel. Vor knapp 20 Jahren haben wir sie von meiner Schwiegermutter mitgenommen. Es war die einzige Pflanze, die sie besaß, und es tat mir leid, sie zusammen mit all den anderen Dingen entsorgen zu lassen, als meine Schwiegermutter starb. Der Bogenhanf bekam allerdings keinen Platz in meinerWohnung, sondern einen schönen Standort im Treppenhaus an einem großen Fenster. Regelmäßig habe ich ihn gegossen, einmal bekam er frische Erde und einen neuen Topf. Er nahm mir mein Desinteresse nicht übel, sondern wuchs weiter und entwickelte wiederkehrend seine unscheinbaren Blütenstände. In diesem Frühjahr war klar, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein würde, bis die Pflanze ihren Topf sprengen würde, den sie mit all ihren Wurzeln ausfüllte und in dem kaum noch Erde zu sein schien. Also haben wir einen großen Kübel gekauft, den Bogenhanf mühsam in unsere Wohnung gewuchtet und ihn noch mühsamer aus seinem alten Topf befreit. Das ging allerdings nur, indem wir ihn aufschneiden mussten. Jetzt steht er in fast 20 Litern frischer Erde, zusätzlich zu der, die er mit seinen dicken Wurzeln festhält. Es scheint, als genösse er es. Und wir überlegen, wo in der Wohnung wir ihn hinstellen könnten. Für das Treppenhaus ist er wohl nicht mehr geeignet. Wir müssten seine Blätter sonst zusammenbinden, damit sich niemand an den Spitzen verletzt. Jetzt steht er erst einmal im Wohnzimmer. Der Fernseher wird sowieso nie eingeschaltet und den Sessel, der sonst dort steht, konnte ich verschieben. Da der Kübel mit der Pflanze auf einem Rollbrett steht, sonst wäre er überhaupt nicht zu transportieren, wird der Umzug zu einem neuen Standort innerhalb der Wohnung  nicht allzu schwer zu bewerkstelligen sein. Und ziehen wir eines Tages um, dann werden wir diese so duldsame Pflanze wohl abgeben müssen.

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Der morbide Charme

verwelkender Tulpen ist irgendwie auch schön

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Neues Blog

Manche Dinge im Leben finden wir, ohne sie gesucht zu haben. So habe ich mich gefragt, warum ein Mensch mir auf Twitter folgt, denn ich twittere ausgesprochen selten. Dieses Medium nutze ich nur, um meinem Sohn und seinem Autorenleben zu folgen. Dieser Mann, der mir jetzt also folgt, hat ein Blog bei WP. Da es mich interessiert, wer hinter dem Follower steckt, habe ich natürlich in sein Blog gesehen. Und dann vergaß ich die Zeit. Und las und las. Dabei wollte ich doch kein neues Blog, wollte mich langsam hier rausschleichen. Wollte nur noch die wenigen Blogs lesen, die ich in meinem Feadreader abonniert habe. Und nun diese Texte. Da ich eine eher schwermütige Seele habe, die aber auch ihre hellen Seiten hat, war schon nach den ersten beiden Artikeln klar, dass Thomas Stieglers Texte mein Leben sicher bereichern würden. Denn er spricht genau diese Seele an.

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Buchbesprechung

Das Buch meines Sohnes, „99 Namen“, wird hier besprochen. Die Präsentation ist gut gelungen. Na, ja, ist ja auch ein tolles Buch!

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Tod und Blumen

Enkel (6,4 Jahre): “ Weinst du, wenn Opa stirbt?“ Ich: „Ja!“ Enkel: „Wie lange denn?“ Ich: „Bis ich nicht mehr traurig bin.“ Enkel: „Das wird dann aber wohl ziemlich lange dauern.“ Ich: „Ja, das glaube ich auch.“ Enkel: „Zur Beerdigung komme ich aber nicht mit!“

Der Uropa ist vor ein paar Tagen gestorben und der Tod nimmt gerade viel Platz in den Gedanken meines Enkelsohnes ein. Nach diesem Gespräch waren wir im Garten und haben mit der kleinen Schwester und der Mama Blumen gepflanzt. Anschließend Verstecken und ein Gesellschaftsspiel gespielt. Der Tod war für heute kein Thema mehr.

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Sonnenglas

Vor einiger Zeit hatte ich dieses Sonnenglas schon einmal vorgestellt. Damals haben wir die Gläser verschenkt, sie bei den Beschenkten allerdings nie wieder gesehen. Mir gefiel nicht nur die Idee, sondern ganz besonders der Hintergrund, der zur Entstehung dieser Lampen führte. Der Grundgedanke war zum einen, in Gebieten ohne Strom, aber mit viel Sonne, eine Lichtquelle anzubieten, die sich die Menschen auch leisten können. Zum zweiten wollten die Initiatoren Arbeitsplätze für bis dahin unqualifizierte Arbeiter schaffen. Das ist ihnen gelungen. 65 Menschen haben so in Südafrika eine Anstellung gefunden. Die Geschichte und viele Anwendungsmöglichkeiten findet ihr hier. Die Solarzelle auf dem Verschluss des Glases ist am Abend nicht mehr störend, so sie denn überhaupt stört.

Nun habe ich vor einer Woche über eine weitere Solarlampe gelesen. Diese wird wie ein Luftballon aufgeblasen. Interessant könnte sie für Camper sein, denn sie nimmt im luftlosen Zustand kaum Platz weg. Auch bei dieser Lampe war die Grundidee die Versorgung mit Licht in Gebieten ohne Strom. Mir fiel nach diesem Artikel das Sonnenglas wieder ein und ich habe es sofort bestellt. Nach der ersten Aufladung auf dem Balkon leuchtete das Glas hell auf meinem Tisch. Nun muss ich nur noch für das Innenleben sorgen. Die Deko darf allerdings nicht zu üppig ausfallen, damit es noch hell genug ist.

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Dick und prall und kurz vorm Platzen

Diese Galerie enthält 1 Foto.

Eine der vielen Kastanien in unserer Siedlung

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