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Ich bedanke mich bei Ulli, die mit diesem Satz das umgesetzt hat, was ich zu formulieren versucht habe.

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Etüde Textwoche 8+9 2020

Die Moral von der Geschichte ist manchmal unmoralisch, jedenfalls in der heutigen Zeit und wenn man, wie ich,  Gegner der Todesstrafe ist  – verdichtete Gedanken in 124 Wörtern – für das Etüdenprojekt von Christiane – dieses Mal mit einem Bild von mir

Lumpenpack

Immer dieses Lumpenpack,

Täglich neuer Schabernack,

Grinsen breit übers Gesicht,

Denn sie werden nie erwischt,

Haben Fersengeld gegeben,

Bevor wir uns vom Stuhl erheben,

Gestern, heute, jederzeit,

Sind zu Streichen sie bereit,

Klingeln, um dann wegzurennen,

Angeln sich gebratne Hennen,

Lassen Pfeifen explodieren,

Ohne sich je zu genieren,

Und bevor wir uns berappeln,

Sehn wir im Bett die Käfer krabbeln,

Während wir noch schimpfend fluchen, 

Werden sie schon das Weite suchen,

Bei Busch, da kamen sie nicht weit,

Sie taten ihm so gar nicht leid,

Waren am Schluss dann mausetot,

Endeten als Futterschrot,

Doch dieses Ende mag ich nicht,

Auch nicht hier in dem Gedicht,

Vielleicht wärn Max und Moritz heute,

Anständige und brave Leute?

Auch Lumpenpack sollte man im Leben,

Eine zweite Chance geben.

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Und jedes Jahr

diese Frühlingsgefühle. Alles scheint leichter von der Hand zu gehen, einfacher und bunter zu werden.

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Rückkehr

Vor zwei Tagen hörte ich die ersten Kraniche, die aus ihren Winterquartieren zurückkehrten, und ich las von einem viel zu frühen Storch in Brandenburg. So traurig mich das Abschiedsschnattern der Gänse im späten Herbst macht, so glücklich macht es mich, sie im Frühjahr wieder zu hören. Dann bleibe ich auf der Straße stehen, suche sie am Himmel und begrüße sie mit einem leisen Jauchzer.

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Neues Museum und lecker Kuchen

Gestern war wieder einmal Museum angesagt. In der Langen Nacht der Museen im letzten Jahr war ich u.a. im Neuen Museum. Natürlich sind die Artefakte interessant. Nofretete sollte das absolute Highlight sein. Das ist sie aber nicht für mich. Ich bin von der Architektur des Museums begeistert und habe mir im Museumsshop auch gleich ein Buch darüber gekauft. Im Anschluss an den Besuch bin ich noch etwas Unter den Linden entlang gebummelt und habe den Ausflug mit einer leckeren Tasse Schokolade und einem Stück Kuchen abgeschlossen.

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2000 Schnipsel

Hier wurde ich vor einiger Zeit angefüttert, den Rest erledigte der Besuch in der Gemäldegalerie und meine Liebe zur Malerei des 16.Jahrhunderts. Wo sonst könnte ich Tintoretto, Tizian und Veronese vereint in einem Orchester erleben? Auf dem Gemälde „Die Hochzeit zu Kana“ hat der Maler Paolo Veronese sich an der Bratsche, seine Zeitgenossen Tizian am Kontrabass und Tintoretto am Violoncello als drei von insgesamt 132 Personen dargestellt. Mitten unter ihnen Jesus. Entfernt erinnert das großformatige Werk (7×10 Meter) an das Letzte Abendmahl und die Verwandlung von Wasser zu Wein. Wer mehr erfahren möchte, sollte bitte im Netz nachschlagen. Denn hier geht es um eine Fleißarbeit. Ich beobachte bei mir, seit ich mit dem Quilten aufgehört habe, eine zunehmende Ungeduld. Wo könnte ich sie besser wieder erlangen, als beim Puzzeln? Als ich dieses Puzzle entdeckte, musste ich es kaufen. 2000 Teile und ein Format von ca. 100×75 cm.

Knapp drei Stunden hat das Vorsortieren und Suchen der Randteile benötigt

Nach einer Pause war der Rand in 1,5 Stunden zusammengesetzt. Allerdings fehlten drei Teile. Ich hatte keine Lust, erneut jedes einzelne Stück in die Hand zu nehmen und vertraue darauf, dass schon kein Teil wirklich fehlen würde. Sicher finde ich sie im Verlauf der weiteren Geduldsprobe.

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Gruselig

 


In Christianes Etüde kam auch ein Schädel vor. Ich schrieb in meinem Kommentar von dem Schädel, der bei den Gruselgeburtstagsfeiern meiner Enkel auf dem Klavier stand. Da ich in Kommentaren schlecht Fotos einfügen kann, zeige ich die hier im Blog. Die Kinder und Erwachsenen waren immer originell verkleidet. Ich ging als Spinnenfrau, meine Söhne waren unheimliche Mönche. Mit den Kindern haben wir Spinnen aus Pfeifenreiniger gebastelt, als Mutprobe duften sie in Glibber fassen und sich eine Belohnung aus dem Schleim angeln. Trotz Iieee und Bäh wollten die Kinder doch immer wieder in die Wanne fassen. Die ganz Mutigen tranken sogar „Blut“, wobei der Tomatensaft für die Kids sicher nicht weniger ekelig war. Niemand  trank mehr als einen winzigen Schluck.

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Kultur-Kaufhaus

Vor einer Woche gab es Zeugnisse. Alle vier Enkelkinder hatten hervorragende Beurteilungen. Das wird immer belohnt. Mit meiner ältesten Enkeltochter war ich gestern  im Kulturkaufhaus Dussmann in der Friedrichstraße. Vorgestern Abend kam sie zu uns und gestern Vormittag beschlossen wir, in Hinblick auf Ostern, solche Osterhühner zu basteln:

Gegen Mittag fuhren wir dann zu Dussmann. Wie ich meine Enkeltochter einschätzte, würden wir so 2-3 Stunden Aufenthalt dort einplanen müssen. Wir wären mit Sicherheit noch viel länger geblieben, hatten uns aber zu einer festen Uhrzeit mit ihren Eltern verabredet. Die meiste Zeit verbrachten wir in einer der zahlreichen Leseecken, abgeschirmt vom Rest der Welt:

Im Einkaufskorb waren schließlich drei Bücher und zwei neue Stifte. Mit den Eltern sind wir zum Abschluss zu Ritter-Sport gegangen. Während unsere selbstkreierten Schokoladen fest wurden, setzten wir uns ins Café und ich trank die zweitbeste heiße Schokolade Berlins. Es ist schon sehr verführerisch, was da so alles gegessen und getrunken werden kann:

Ein Spaziergang bis zum Alexanderplatz rundete den Tag ab:

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Hundedecken

Gestern zeigte Ulli in ihrem Blog eine wunderschöne Collage „Winter-Lichter“  aus Winterbildern, die eine gute Vorlage für einen Quilt sein könnte. Ulli meinte, dass man die Fotos sicher  auf Stoff drucken könne. Ja, das wäre durchaus möglich. Ich habe das sogar vor einigen Jahren gemacht. Für den Hund eines meiner beiden besten Freunde habe ich eine Decke aus afrikanischen Stoffen genäht. Sie sollten zu der Rasse , einem Rhodesian Ridgeback, passen. In das Zentrum nähte ich ein auf Stoff gedrucktes Foto von Anaya.


Auch für unseren Hund hatte ich eine Decke genäht.


Und da ich noch viel Stoff übrig hatte, verwendete ich den Rest für zwei Beutel.

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Lebensplan

Er grübelte und überlegte,  für welche Richtung er sich entscheiden sollte. Alle schienen lohnenswert. Mal ging er einen Schritt hierhin, kehrte um, setzte den Fuß dorthin, nur um abermals unschlüssig innezuhalten. So stand er im Zentrum aller Möglichkeiten und drehte sich in endlosen Kreisen. Während die Welt um ihn herum sich veränderte, das Leben lauthals pulsierend ihn lockte, verlangsamte sich sein Schritt. Bis er innehielt, bewegungslos, ungläubig. Grau geworden, versteinert, erinnerten nur noch die blauschimmernden Flügel an den Beginn einer großen Reise.

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Etüde Textwoche 06+07 2020

 

Weiter geht es mit den Etüden bei  Christiane .

Dialog

„Warum grübelst du so? Heute ist dein freier Tag!“

„Du weißt doch, ich habe diese Sache im Internet gefunden. Die mit den drei Wörtern, die in einem Text vorkommen sollen.“

„Wo ist das Problem? Das machst du doch gerne.“

„Ja, aber das erste Wort ist „Grippe“. Und schon bin ich mitten in der Praxis und höre das ganze Niesen und Husten und sehe, wie die Leute sich die Finger anlecken und die Zeitschriften umblättern und mir wird schlecht und ich kann nicht mehr klar denken. Kreativ schon gar nicht mehr.“

„Ich verstehe. Und wenn du einfach einen Tippfehler reinschummelst? Ein e zum Beispiel? Dann wird aus Grippe Gerippe.“

„Du bist genial! Ich könnte dich knuddeln! Dann würde ich auch das nächste Wort unterbringen. Warte mal. Ich könnte so anfangen: Die Knochen sahen nicht aus, als hätte die Sonne sie gebleicht. Sie wurden mit Sicherheit chemisch gereinigt und zu diesem skurrilen Gerippe zusammengesetzt. Die Knochenjägerin…“

„Ist ja gut, hör auf, ich will von deiner morbiden Geschichte nichts weiter hören!“

„Na du bist ja drollig! Wie soll das gehen? Du bist schließlich mein Ideengeber! Wie kann ich mein Unterbewusstsein einfach abschalten? Kannst du mir das sagen? Wäre nämlich manchmal gar nicht so schlecht!“

„Jetzt hast du mich aber verletzt! Ich würde dich auch gerne manchmal loswerden. Wenn du so rumjammerst und über die neueste Schreibblockade lamentierst oder fehlende Ideen für irgendwelche Projekte. Dann kann ich hier unten so laut schreien wie es nur geht, du hörst mich einfach nicht. Dabei habe ich unzählige Vorschläge, die ich dir bewusst machen könnte.“

„Tut mir leid! Lass uns nicht weiter streiten! Sonst überschreite ich noch die maximale Anzahl der erlaubten Wörter. Das sind bis jetzt nämlich genau 283.“

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Der Schirm und die Poesie

Ich erzählte euch letztens von dem Tag mit meinem Enkel. Auch davon, dass ich keine Fotos meiner Enkel im Internet zeige. Das hat viele Gründe. Persönlichkeitsrecht ist einer davon. Sonja fragte, was es noch mal mit dem Schirm auf sich hat. Natürlich hätte ich das Gesicht meines Enkels verfälschen können und den Schirm im Bild weiter oben positionieren können. Aber das wollte ich nicht. Es sollte weitestgehend der Realität entsprechen. Tja, warum ein Schirm? Er bot sich zum Thema Kind behüten einfach an. Und mir fiel ein Spruch ein, den wir unseren Kindern in ihre Poesialben geschrieben haben. Ich habe wirklich intensiv im Netz gesucht, ihn aber nicht gefunden. Sinngemäß geht es darum, dass wir unsere Kinder nicht vor jedem Unheil schützen können. Wir können ihnen aber immer einen Schirm zum Unterstellen anbieten. Sollte einer von euch den ganzen Spruch kennen, bitte Bescheid geben. Natürlich könnte ich auch meine Kinder fragen, aber ich vermute, dass sie nicht wissen, wo ihr Poesialbum ist. Sicherlich liegt es in irgendeinem Karton im Keller oder auf dem Dachboden. Vielleicht existiert es auch nicht mehr. Habt ihr noch die Alben uns eurer Kindheit? Ich meine die echten, die mit den handgeschriebenen Sprüchen und eingeklebten Oblaten, nicht die heute gängigen vorgefertigten. Mein Poesiealbum ist schon sehr alt. Als ich fünf Jahre jung war, schenkten es mir meine norwegischen Pflegeeltern. Wenn ich es heute durchblättere, kann ich mich noch sehr genau an die Familie erinnern, auch an die Nachbarskinder. Meinen Lehrer sehe ich ebenfalls vor mir, aber nicht die Gesichter meiner Mitschüler. Was ist wohl aus ihnen geworden? Welche Wege sind sie gegangen? Sie haben meine nie wieder gekreuzt.

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Fischsuppe

esse ich sehr gerne. Wir waren früher häufig in Prerow und haben fast täglich Fisch gegessen. Ich mag jede Variante der Zubereitung. Gekocht, gebraten, eingelegt, egal, Hauptsache Fisch. Ganz anders mein Mann. Nur gebraten bekommt er ihn runter. Am besten, wenn er überhaupt nicht nach Fisch schmeckt,  aus der Tiefkühlung kommt und dick paniert ist. Den letzten guten Fisch habe ich genossen, als ich meinen Mann nach seiner Herz-OP in Graal-Müritz besuchte. Das liegt aber auch schon ein paar Jährchen zurück. Wie ich auf Fisch komme? Ganz einfach! Die 30minütige Malzeit mit meinem Enkel führte zu dem  Ergebnis hier. Geplant war kein Fisch. Ich zeigte meinem Enkel auf verschiedenen Ebenen, was man alles mit diesem Programm machen kann. Als wir die Ebenen zusammenfügten und etwas hierhin und dorthin verschoben, erschien plötzlich etwas Fischartiges. Ich habe dem Fisch heute den Rest gegeben. Als ich ihn kopierte, den Hintergrund änderte, ihn in eine neue Ebene einfügte und drehte, erschien ein weiterer Fisch. Nun ist der erste nicht mehr alleine. Obwohl, der zweite sieht ja schon etwas gefährlich aus,  oder?

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