Tutorials für die Weihnachtsnäherei

Wie  in jedem Jahr werde ich diesen Beitrag bis zum Jahreswechsel hier an erster Stelle stehen lassen.   Neue Beiträge sind also unter diesem Post zu finden!! Ich würde mich sehr freuen, wenn die Eine oder der Andere mir ein Feedback geben könnte, ob diese Tutorials hilfreich waren.

WeihnachtsbäumeSchnelle Untersetzer, Weihnachtsutensilos:Teil 1, Teil 2, Teil 3

 

 

 

 

Advertisements
Veröffentlicht unter Tutorials | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

Der perfekte Tagesabschluss

Ich hatte heute einen furchtbaren Arbeitstag! Und dann gibt es noch das eine Weh und andere Ach. Bis ich die Kommentare zu meinem letzten Post las und auf diesen Link klickte.

Danach war die Welt wieder in Ordnung! Vielen Dank!

Veröffentlicht unter Musik | Verschlagwortet mit , , | 3 Kommentare

Türkische Hochzeit und Fenchelhonig

Am Freitag hat meine Kollegin ihre Hochzeit gefeiert. Ihre Familie ist vor drei Generationen aus der Türkei nach Deutschland ausgewandert. Weitere Familienangehörige und Freunde suchten und fanden eine neue Heimat in Holland, der Schweiz, in England und Frankreich. Ein großer Familien- und Freundeskreis wollte dem Brautpaar gratulieren und mit ihnen feiern. Mit meinen Kolleginnen und unseren Arbeitgebern waren wir ein kleiner Teil der 600 Gäste. Zwei Freundinnen erzählten mir von solchen Großveranstaltungen, zu denen sie eingeladen waren. Die Berichte waren eher negativ. Ich habe etwas völlig anderes erlebt! Der Saal war erfüllt mit so viel Herzlichkeit und Liebe und Zuwendung, die nicht nur dem Brautpaar entgegengebracht  wurde. Tradition und Moderne trafen sich auf sehr angenehme Art. Irgendwann tanzte fast der ganze Saal nach türkischer Musik. Der Sänger und seine Band waren hervorragend. Das Essen war lecker und wer Alkohol wollte, bekam diesen an der Bar. Meine Kollegin sah einfach atemberaubend aus! Als ich das Fest verließ, fühlte ich mich so lebendig wie schon lange nicht mehr. Diesen Schwung musste ich ausnutzen! Und somit kommen wir zum Fenchelhonig. Ich habe eine gefühlte Ewigkeit kein Weihnachtsgebäck mehr gebacken. Das wollte ich ändern und habe am Samstag für zwei Plätzchensorten die Zutaten gekauft. Leider konnte ich nur eine Sorte heute backen. Frau sollte eben die Zubereitung vor dem Start genau lesen. Den Teig für die Anisplätzchen hatte ich fertig. Dann las ich, dass die Plätzchen vor dem Backen eine Nacht trocknen müssen. Also habe ich die Schüssel mit dem Teig in den Kühlschrank gestellt und werde heute Abend nach einem Familientreffen weitermachen. Dafür sind die anderen Kekse fertig!


Hoppla, das sind nur die Bleche mit dem Backpapier. 150g Butter im Teig haben sichtbare Spuren hinterlassen.

Das sind gefüllte Fenchelkekse. Zusammengeklebt werden die Plätzchen mit einer Masse aus Marzipan und Fenchelhonig. So was von lecker!

Und hier noch das Rezept aus der Brigitte, Dezemberausgabe 1986!!

Veröffentlicht unter Speis&Trank, Tisch und Gastlichkeit, Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , | 7 Kommentare

Raubtierkapitalismus

Dieses Wort hörte ich heute früh in einem Radiokommentar. Einer von vielen Kommentaren, alle haben den selben Tenor. Die Autoindustrie betrügt den Verbraucher! Sicherlich ist das nicht ganz falsch. Aber ist der Verbraucher wirklich das Opfer? Kauft er diese überdimensionierten, tonnenschweren und PS-starken Autos nur deshalb, weil ihm vorher suggeriert wurde, wie abgasarm und umweltfreundlich sie wären? Kein halbwegs intelligenter Mensch kann das doch glauben. Das Gewicht muss bewegt werden, 200-400 PS werden nicht durch Luftantrieb erreicht. Ich wohne am Rande Berlins, kurz vor der Stadtgrenze. Die Straßen sind alle asphaltiert und ich komme mit den öffentlichen Verkehrsmittel überall hin. Die Busse fahren außerhalb der Stoßzeiten im 20-Minuten-Takt, sonst alle 10 Minuten. Die U-Bahn erreiche ich zu Fuß, die S-Bahn nach 12minütiger Busfahrt. Und doch sehe ich jeden Morgen, wie Eltern (natürlich nicht alle) ihre Kinder in SUVs zur Schule fahren. Früher habe ich mich bei politischen Beschlüssen oder Vorhaben der Großindustrie gefragt, ob all die Chefstrategen keine Kinder haben, sie nicht an deren Zukunft denken. Daran, dass sie ihnen eine intakte Umwelt hinterlassen möchten und nicht nur ein Konto auf den Caymans. Heute stelle ich mir die Frage auch bei den Eltern, die ich tagtäglich vor der Schule sehe. Was hinterlassen sie ihren Kindern? Das Schimpfen auf die (Auto-) Industrie ist einfach. Noch einfacher wäre ein Umdenken von uns Verbrauchern.

Veröffentlicht unter allerlei | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 11 Kommentare

Frage an Knigge

Gehört das Smartphone rechts oder links neben das Besteck? Diese Frage habe ich als zitierten Tweet im Newsletter des Zeit-Magazins gefunden und möchte sie hier mal weitergeben. Obwohl, eure Antworten kann ich mir schon denken!

Veröffentlicht unter Tisch und Gastlichkeit | Verschlagwortet mit , , | 12 Kommentare

Wieder zurück

Dank des Sturmes mussten wir unsere Heimfahrt um einen Tag verschieben. Meine Schwiegertochter hat die Reise zusammen mit ihrem Sohn per Bahn angetreten. Am Sonntag, unserem geplanten Abreisetag, waren alle Zugverbindungen nach Berlin unterbrochen. Auch für meinen Sohn, der kleinen Tochter und mich war die Rückfahrt mit dem Auto nicht möglich, da auch Teile der Autobahn gesperrt waren. Zum Glück war unser Ferienhaus nicht belegt und wir durften einen weiteren Tag in dieser sehr familienfreundlichen Anlage verbringen. Ohne Zusatzkosten! Das Wetter war auch freundlich zu uns. Aber selbst wenn es das nicht gewesen wäre, hätte uns nichts im Haus halten können. Wir waren kleidungsmäßig schließlich perfekt ausgerüstet. Die Anlage liegt direkt hinter dem Deich, also war die Nordsee (oder das Watt) nur einen Katzensprung entfernt. Wir sind im Watt gewesen, haben eine Strandburg gebaut, die allerdings nur so aussah, in Wirklichkeit aber ein Pflanzen- und Eisladen war. Wir sind gewandert, waren lecker Kuchen essen und haben es genossen, uns morgens und abends am Buffet bedienen zu dürfen. Die Kinder haben sich im Schwimmbad köstlich amüsiert und abends wurde gemeinsam gespielt, gelesen und auch mal ein, zwei Folgen Masha und der Bär auf dem Tablet gesehen, die mein Sohn schon in Berlin runtergeladen hatte. Waren die Kleinen im Bett, haben wir Großen gespielt. Obwohl ich gestehen muss, dass solch ein strategisches Spiel wie Dominion nicht meine Stärke ist. Jedenfalls habe ich das Wlan nicht vermisst, das eigentlich hätte vorhanden sein müssen. Mein kleines mobiles Datenvolumen war aber für ein paar Tweets ausreichend. Am Sonntag haben wir uns den Strand angesehen, der nach dem nächtlichen Sturm sein Aussehen drastisch verändert hatte. Allerdings konnten wir erst losgehen, nachdem mein Sohn durch das Fenster nach draußen geklettert war, um die Gartenmöbel, die der Sturm vor unsere Haustür geweht hatte und die die Tür blockierten, weggeräumt hatte. Nachmittags liefen wir noch nach Horumersiel. Nein, besser gesagt, wir ließen uns vom Wind dorthin schieben. Fragt nicht, wie der Rückweg war! Ich lief tapfer auf dem Deich zurück, obwohl ich mehrfach von Böen gestoppt wurde.
Es war eine schöne Woche mit meiner Familie! Ich bin ihr sehr dankbar!

 

Die blauen Wagen auf dem Foto „Blick aus meinem Schlafzimmer“ sind Wattmobile. Sie wurden entworfen, damit auch Behinderte das Watt erleben können. In unserer Anlage wurden sie überwiegend für kleinere Kinder benutzt.

Veröffentlicht unter Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , | 10 Kommentare

An der Nordsee

soll es lt. verschiedener Wetter-Apps in der nächsten Woche fast täglich regnen oder wolkig sein. Die Sonne wird sich wohl nicht zeigen. Aber was solls! Auf Anraten einer Bloggerin habe ich mir auch noch eine Regenhose zugelegt.

Als wir früher mit den Kindern an der Nordsee waren, hatten wir natürlich auch Gummistiefel und Regenjacken. Nasse Hosen hat der Wind im Handumdrehen wieder trocken gepustet. Einmal waren wir in Sankt Peter Ording. Bevor man überhaupt ans Wasser kommt, muss man einen langen Holzsteg entlangwandern, dann, je nach Tide, noch ein ganzes Stück Strand  überqueren. Genau das haben wir damals gemacht. Im Anschluss wollten wir lecker Fisch essen gehen (ja, unsere Kinder mochten auch Fisch, der nicht in Stäbchen  gepresst war). Als wir endlich den Strand erreicht hatten, kam das Wetter zurück, das uns bereits den ganzen Urlaub begleitete. In Form einer großen schwarzen Wolkenwand zog es rasend schnell vom Meer landeinwärts. Noch ehe wir die Seebrücke erreichen konnten, hatte es uns eingeholt. Der Wind peitschte den Regen fast waagerecht übers Land und konnte sich nicht entscheiden, welche Richtung er bevorzugen sollte. Als wir uns endlich ins Auto retten konnten, waren wir bis auf die Unterwäsche durchnässt. Das Wasser mussten wir aus den Stiefeln schütten. Auf das Fischessen mussten wir natürlich verzichten. Aber dieser Ausflug schaffte es immerhin in das Anekdotenbuch der Familie.

Und nun fahre ich mit dem Lütten an die Nordsee. Nur, dass er nicht mehr lütt ist, sondern selber Lütte hat. Wobei, der große Lütte ist ja schon Erstklässler, also schon viel größer als sein Papa damals.

Veröffentlicht unter Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | 7 Kommentare

Über Zebras in Island

oder, besser gesagt, deren Streifen. Im Newsletter des Zeit-Magazines habe ich einen Link gefunden, der mich weiterleitete zu einem Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung. Hier eingebettet war ein Viedeo, das ich euch nicht vorenthalten möchte.

Veröffentlicht unter allerlei, Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , , | 8 Kommentare

Xavier getrotzt

Mit Gummistiefeln und warmer Regenjacke war das Wetter heute für mich kein Problem. Nur der Hund war nicht begeistert. Regen, Schnee und Kälte stören ihn nicht, aber der Sturm war ihm unheimlich.

Veröffentlicht unter Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

Die große Bühne verlassen

Gerade habe ich noch seinen Auftritt in LA gesehen, leider nicht live sondern im Netz, und mir gedacht, dass er als junger Mann nicht so gut aussah wie jetzt als älterer. Seine Stimme hat sich kaum geändert, ich würde sie immer sofort erkennen. Eine Woche nach LA ist er tot. Herzstillstand. Da oben wird er sie wiedertreffen, seine bereits gestorbenen Kollegen von Travelling Wilburys. Vielleicht aber gibt es da oben ja die Super-Super-Group und sie alle rocken den Himmel.


Veröffentlicht unter Musik | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Ich reihe mich ein

in den Reigen derer, die fest an geplante Obsoleszenz glauben. Unsere Waschmaschine (Bosch) wurde im August zwei Jahre alt. Einige Tage später begann das Programm zu spinnen. Es hängte sich beim Waschen auf und ich musste Spülen/Schleudern extra starten. Das erschien mir zunächst als Macke hinnehmbar. Dennoch kontaktierte ich den Kundendienst, der nächsten Donnerstag einen Handwerker vorbeischicken wird. Heute nun hat sich die Elektronik ganz verabschiedet. GsD nicht während des Waschens, sondern bereits beim Starten. Es machte leise Pling und zeitgleich  flog die Sicherung raus. Wie gut, dass mein Sohn, der uns die Maschine gesponsert und der wohl auch den Glauben an eine Haltbarkeit über die normale Garantie hinaus verloren hat, diese für zwei weitere Jahre verlängerte. Im Vorfeld teilten das Schicksal der frühen Vergreisung bereits ein Geschirrspüler (Bauknecht), ein Kaffeemaschine und diverse Drucker. Willkommen in der unfreiwilligen Wegwerfgesellschaft.

Veröffentlicht unter allerlei | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

87%

Mein Sohn hat Recht! Wir sollten uns nicht auf diesen 87% ausruhen. Das ging schon einmal schief.

 

 

Veröffentlicht unter allerlei | Verschlagwortet mit , | 3 Kommentare