Neue Handynummer

Hallo! Aufgrund der neuen Datenschutzverordnung DSGVO, welche am Freitag, 25.05.2018,  in Kraft tritt, habe ich eine neue Handynummer. Ich möchte, dass ihr sie vertraulich behandelt, deshalb sende ich sie euch verschlüsselt. Einfach hier mit dem Schraubenzieher freikratzen 0170/▓▓▓▓▓▓▓

Advertisements
Veröffentlicht unter allerlei | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

Was blüht denn hier?


Seit einigen Jahren habe ich auf einem Balkon in unserer Siedlung beobachtet, wie die Pflanzen dort blühten, Früchte ansetzten und sie bis zur Essreife brachten. In diesem Jahr will ich es nun auch ausprobieren. Drei Pflänzchen habe ich gekauft und sie mit liebevollen Worten in Kasten und Kübel gesetzt. Die erste Blüte ist nun aufgegangen. Wisst ihr, was für Früchtchen dort wachsen werden?
Meine Tomaten haben es dieses Mal auch gut gemeint. Alle Samen, die ich aus einer Tomate des letzten Jahres gewonnen habe, sind gekeimt. Drei Pflanzen habe ich behalten, den Rest verschenkt. Diese Tomaten sind die Nachfahren von Samen, den ich vor Jahren von einer Bloggerin geschenkt bekam. Ich freue mich schon auf eine reiche Ernte. Die meisten Tomaten werden so nebenbei genascht. Sie sind klein und süß und einfach unwiderstehlich.

Veröffentlicht unter Speis&Trank | Verschlagwortet mit , , | 6 Kommentare

EU–Datenschutz in diesem Blog

Ich muss gestehen, dass ich kurz davor bin, dieses Blog zu schließen. Was ich im Netz und in einigen von euch verlinkten Beiträgen lese, nimmt mir noch das letzte bisschen Lust am Posten neuer Beiträge. Wenn ich nun auch noch die Möglichkeit verwerfe, Kommentare zuzulassen, kann ich dieses Blog doch gleich auf Privat setzen. Ich vermute nämlich, dass Kommentare per Mail noch weniger geschrieben werden. Zudem versuche ich seit gut einer Stunde ein Widget von WP (EU–Cookie–Banner) einzufügen. Es wird mir zwar als eingefügt angezeigt, erscheint aber nicht auf der Startseite. Nee, spaßig ist das wirklich nicht!

Veröffentlicht unter allerlei | Verschlagwortet mit , , , , | 9 Kommentare

Die Idee ist umgesetzt

Mein Wandquilt ist fertig! Und wie alle Quilts hat auch er einen Namen: „Gegen die Depression“. Er soll zum Ausdruck bringen, dass, so schwarz und grau die Welt für einen depressiven Menschen auch aussieht, irgendwann die Wand durchbrochen werden kann. Oft genügt ein klitzekleines Fenster in der Mauer und Menschen, die wissen und verstehen, wie es ist, wenn die Depression alle Lebenskraft zu rauben scheint, um diesen ersten Blick durch das Fenster  zu wagen. Und irgendwann  schmerzen  die hellen und bunten und leuchtenden Farben nicht mehr. Das ist der Moment, in dem wir das Leben wieder spüren. Wir können den Frühling genießen und uns an der verschwenderischen Farbenpracht erfreuen. Die Wärme auf der Haut tut uns gut und wir hoffen, dass es dieses Mal bleibt, dieses eins sein mit sich, innen und außen.

Links auf der Collage seht ihr das Label, das ich auf die Rückseite des Quilts genäht habe. Der Quilt ist 95x80cm groß und die Technik nennt sich Attic Window.

Veröffentlicht unter Patchwork, Wandquilts | Verschlagwortet mit , , , , , | 6 Kommentare

Aus der Idee ist ein Sandwich geworden

Nein, dieses Sandwich kann nicht gegessen werden. Es wartes auf seine Weiterverarbeitung. Für alle, die sich fragen, wo auf dem Bild denn nun das Sandwich ist, hier die Antwort. Bei den Quiltern werden das Top (das ist das Motiv als obere Schicht), das Volumenflies o.ä. als mittlere  und der Rückseitenstoff als untere Schicht so bezeichnet, wenn sie aufeinander gelegt und geheftet werden, bevor sie durch das Quilten endgültig miteinander verbunden werden. Ich hefte  allerdings nicht, sondern tackere die drei Lagen zusammen. Es gibt dafür eine spezielle Tackserpistole, die dünne Klammern aus Kunststoff durch die Stoffe schießt. Nach dem Quilten werden die einfach durchgeschnitten. Da sie wirklich sehr dünn sind, hinterlassen sie auch keine Löcher im Stoff.

Veröffentlicht unter Patchwork | Verschlagwortet mit , , , , , | 3 Kommentare

Ich hab da so eine Idee

Ausgerechnet wenn der Frühling seinen Namen verdient, kommt mir eine Idee, die mich ans Haus fesselt. Mal sehen, ob das so klappt, wie ich es mir vorstelle.

Veröffentlicht unter Patchwork | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

Facebook-Hetze gegen einen werdenden Vater

Die Fastenzeit ist vorbei und ich muss gestehen, dass es mir nicht 100%ig möglich war, die digitale Abstinenz einzuhalten. Jetzt bin ich wieder in den sogenannten sozialen Medien unterwegs und beginne fast, das zu bereuen. Das Wort „sozial“ habe ich stets positiv assoziiert. Nun weiß ich natürlich nicht erst seit heute, dass dem nicht so ist. Hasskommentare und braune Soße verbreiten  sich anonym besonders gerne. Aber immer mehr Menschen stehen zu ihren, in meinen Augen, verwerflichen Meinungen. Unsere Meinungsfreiheit lässt das zu, und das möchte ich auch nicht ändern. Meinungen müssen ausgehalten werden und sie können diskutiert werden. Was ich nicht nachvollziehen kann ist, wenn bestimmte Gruppierungen und Parteien Kommentare, die ihnen nicht passen, einfach unter den Teppich kehren. Hasskommentare werden veröffentlicht, kritische Anfragen einfach nicht beantwortet. Wie im aktuellen Fall. Kennt ihr die Werbung der DAK mit dem Pärchen, das ein Ultraschallbild seines ungeborenen Babys in der Hand hält? Ein junges Paar, das sich auf sein Kind freut, sollte doch in jedem Menschen ein gutes Gefühl wecken, nicht wahr? Leider ist dem nicht so. Denn der junge Vater ist dunkelhäutig. Und das weckt in unglaublich vielen Menschen Hassgefühle. Philipp Awounou heißt der Mann, der auf Facebook Opfer einer regelrechten Hetzkampagne wurde. Auf Spiegel online hat er seine Geschichte ins Netz gestellt. Rassismus ist bei uns leider keine Ausnahmeerscheinung mehr, sondern scheint mittlerweile auch Menschen erreicht zu haben, die unlängst noch jeden Anschein brauner Einfärbung weit von sich gewiesen haben. Ein Horst Seehofer schürt dabei fleißig das Feuer.

Veröffentlicht unter allerlei | Verschlagwortet mit , , , | 3 Kommentare

Frohe Ostern

oder einfach ein paar schöne freie Tage wünsche ich euch allen da draußen in den Weiten des weltumspannenden Netzes

Bildschirmfoto 2015-03-30 um 10.59.47

 

Veröffentlicht unter allerlei | Verschlagwortet mit , , , , , , | 7 Kommentare

Das Ende vor Augen

Fast 13 Jahre begleitet er uns nun schon. Als er fünf Wochen alt war, lernten wir ihn kennen. Er hatte die Größe eines Meerschweinchens und seine Farbe war überwiegend weiß. Wir konnten es kaum glauben, dass er eines Tages fast nur noch schwarz sein sollte, obwohl seine Mutter der lebende Beweis dafür  war.  Nach reiflicher Überlegung, denn die Adoption eines Hundes gehörte nicht zu unserer Lebensplanung, entschieden wir uns dafür, diesem Welpen ein Zuhause zu geben. Ein Name für den K-Wurf war schnell gefunden: Karlchen. Die Jahre lehrten uns, dass Klette gut gepasst hätte, denn er folgt uns auf Schritt und Tritt. Auch Krümelmonster wäre eine gute Wahl gewesen, denn besser als jeder Staubsauger beseitigt er noch den kleinsten essbaren Krümel, der unter den Tisch fällt. Knuddelmonster trifft es auch gut, einen größeren Schmuser können wir uns kaum vorstellen. Aber er hat unser Leben nicht nur bereichert, er hat es auch ein klein wenig erschwert. Würde man bei einem Kind von schwer erziehbar sprechen, bezeichnen wir seine Resistenz gegenüber diverser Erziehungsversuche gerne als starken Charakter. Was ihn aber ganz besonders auszeichnet, ist sein unglaubliches Vertrauen in uns. Noch nie mussten wir ihm bei einem Tierarzt einen Maulkorb anlegen. Solange er uns nur sieht und meine Hand an seiner Schnauze spürt, lässt er alles mit sich machen.  Er schaut mich dann nur mit seinem so unbeschreiblichen Hundeblick an, in dem alles Vertrauen der Welt liegt und der mir sagt, dass er sein Leben in meine Hand legt. Jetzt  hat er ein Leberkarzinom und einen Schatten auf der Lunge. Noch geht es ihm gut. Er hat keine Schmerzen, frisst gut und schmust wie eh und je. Nur uns ist das Herz unglaublich schwer, denn über kurz oder lang müssen wir uns seines Vertrauens würdig erweisen. Ich wünschte mir, dass ich eines Morgens aufwache und er in der Nacht friedlich gestorben wäre. Unseren Kater mussten wir mit knapp 19 Jahren nach einem Schlaganfall einschläfern lassen. Es waren lange und furchtbare Minuten des Wartens auf den letzten Atemzug.. Fast 13 Jahre begleitet uns dieser Hund. Nach ihm wird es kein Tier mehr in unserem Leben geben!

Veröffentlicht unter allerlei | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 17 Kommentare

Fastenzeit

Ganz kurz für die lieben LeserInnen meines Blogs, die sich nach meinem Befinden erkundigt haben. Es geht mir recht gut, vielen Dank. Ich nutze die Fastenzeit in diesem Jahr für eine digitale Abstinenz. Kein Twittern, keine Blogs.  Nur die E-Mails werde ich abrufen und gegebenenfalls beantworten müssen. Ich wünsche euch allen eine gute Zeit bis wir uns nach Ostern wieder lesen.

Veröffentlicht unter allerlei | Verschlagwortet mit , , | 4 Kommentare

Ost-Rock

Am letzten Wochenende wurde viel über die Mauer berichtet, die Deutschland getrennt hat. Von Menschen und ihren Schicksalen wurde geschrieben. Positive, aber auch negative Erfahrungen fanden einen breiten Raum. Eine Aussage war, dass es falsch wäre von Ost-Rock zu sprechen, da ja auch niemand den Begriff West-Rock verwenden würde. Meiner Meinung nach gibt es den auch nicht. Jedenfalls fällt mir spontan keine Band ein. Bei Ost-Rock hingegen purzeln Bands und Titel nur so in meinem Kopf herum. Karat, City, Silly und die Pudhys kennt heute wohl jeder. Solche Bands und solche Musik gab es meines Wissens im Westen nicht. Wildgans hatte letztens das Wort Trance zum Wort des Tages gewählt. Mir fiel eine Begebenheit ein, die viele, viele Jahre zurückliegt. Es gibt in Berlin ein Zentrum für Bewegung, Meditation und Therapie. Das „Zeitlos“ wirbt auch mit dem Slogan „Tanzen, einfach nur Tanzen“. Mit einer Freundin und ein paar anderen Leuten war ich, wie gesagt, vor langer Zeit dort. Es gab zwar keinen Dresscode, aber die Schuhe mussten ausgezogen werden. So stand ich mit meiner Freundin barfuß auf der Tanzfläche, als dieses Stück in seiner ganzen Länge von knapp 18 Minuten gespielt wurde, was mich wahrhaftig in Trance versetzt hat. Es gehört immer noch  zu meinen Lieblingsliedern. Gerade heute erst habe ich es auf dem Heimweg vom Einkaufen  genossen. Allerdings die kürzere Version. Gänsehaut bekomme ich immer noch!

 

Veröffentlicht unter Musik | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Putzen für ein langes und glückliches Leben

Ihr habt richtig gelesen! Wer putzt und seinen Haushalt ordentlich hält, fühlt sich glücklich, ist gesünder und lebt länger. So jedenfalls habe ich es vor ein paar Tagen in einer Zeitung gelesen. Allerdings habe ich vergessen, wer diese Studie in Auftrag gegeben hat (mir fallen da einige Institutionen ein). Das würde auch erklären, warum Frauen länger leben. Denn Putzen ist immer noch eindeutig Frauensache. Ich erinnere mich an weniger als eine Handvoll Werbung, in der ein Mann die Böden wischt, das Klo reinigt oder Wäsche aufhängt und bügelt. Mit den richtigen Produkten ist das ja auch keine richtige Arbeit mehr. Ein paar Sprühstöße in die Wanne, das Klo oder auf den Boden und schon kommt der Glanz fast von allein. Kinderleicht! Apropos Kinder, da fällt mir eine Begebenheit ein, die sich vor fast drei Jahrzehnten zutrug. Meine Schwiegermutter war zu Besuch, als sie miterleben musste, wie ich meinem pubertierenden Sohn einen Lappen in die Hand drückte und ihn aufforderte, den Urin, den er stehenderweise nicht nur in das Toilettenbecken, sondern auch großzügig drumherum verteilte, wegzuwischen. Ich musste mir eine wahre Litanei über das Mutter- und Frausein anhören.  Nun gehörte sie, obwohl in anderen Dingen sehr fortschrittlich, bei diesem Thema einer Generation an, in der Männer mit einem Putzlappen exotische Exemplare waren. Und heute? Meines Erachtens hat sich das zwar etwas gebessert, aber nicht richtig geändert. Meine Söhne putzen ebensoviel wie ihre Frauen. Sie haben die Arbeiten nach Beliebtheitsgrad aufgeteilt. Dinge, die beide nicht mögen, werden abwechselnd abgearbeitet. Eine Sohnfamilie hat für die groben Putzaktionen eine Hilfe eingestellt, was ihnen mehr Zeit für die Kinder und den Garten lässt. Die Mehrheit der Männer aber putzt nur gelegentlich. Manche stellen sich einfach dumm an, was auch eine Art von Intelligenz ist. Es gibt auch Putzlappenallergiker. Ich kenne einen. Besonders feuchte Lappen sind eine Horrorvision für ihn. Nun frage ich mich, ob wir Frauen mit einem besonderen Putzgen geboren werden oder einfach immer noch so dumm sind, diese Angelegenheit als gottgegeben hinzunehmen. Darum empfehle ich Müttern dringend, ihren Söhnen mehr Verantwortung zu übertragen  (Pinkeln im Sitzen dürfte mittlerweile hoffentlich jedes männliche Wesen praktizieren). Nur für den Müll zuständig zu sein, ist eindeutig zu wenig! Vielleicht werden die Männer dann auch glücklicher und leben länger. Wäre doch Stoff für eine neue Studie.

Veröffentlicht unter allerlei | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 4 Kommentare