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Ich bedanke mich bei Ulli, die mit diesem Satz das umgesetzt hat, was ich zu formulieren versucht habe.

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Renovieren

Etwas, das uns früher leicht fiel, wie zum Beispiel renovieren,  schaffen wir nicht mehr alleine. Also warten wir. So schlimm sieht es ja noch nicht aus. Und wir warten weiter ab. Mein Mann leidet sehr darunter, dass er so viele Dinge nicht mehr selbständig machen kann. Aber irgendwann kann man nicht mehr warten. Denn man wacht nicht eines Morgens auf und das Wohnzimmer wurde über Nacht von den Heinzelmännchen renoviert. Ich habe eine Freundin mit einem sehr großen Freundeskreis. Irgendjemand kennt immer  jemanden der jemanden kennt. So vermittelte sie uns einen Elektriker, der uns neue Deckenlampen in verschiedenen Zimmern anbrachte. Auf einer Leiter stehen und überkopf Löcher in eine Decke bohren und dann die Elektrik verbinden? Vor 20 Jahren vielleicht noch, aber heute nicht mehr. Meine Freundin kennt auch einen selbständigen Maler. Durch Corona verzögerte sich zwar alles, aber das war das kleinere Übel. Das große Übel war das Ausräumen unserer Schrankwand. Wir können sie zwar nicht mehr auseinandernehmen, da sie bereits 46 Jahre alt ist und mehrere Umzüge und eine Aufarbeitung überstanden hat, aber der Maler wollte „drumherum“ streichen, zwar wollte ich zuerst, dass tapeziert wird, ließ mich aber überzeugen, dass Streichen eine gute Option wäre. Unsere Tapete, die seit 20 Jahren an der Wand hängt, hat eine leichte Struktur, so dass es nach dem Streichen wie eine Rauhputzwand aussieht. Knapp 6000 Schritte bin ich gegangen, bis das letzte Buch, die letzte LP und das letzte Dekoteil im Esszimmer verstaut war. Vorher habe ich jedes Regal fotografiert, damit ich nach der Aktion alles wieder so hätte einräumen können, wie es davor gestanden hatte. Was ich dann aber doch nicht tat. Da der Fernseher und der DVD-Recorder rausflogen – ja, es ist ein TVfreies Wohnzimmer – hatte ich zwei Regale mehr zur Verfügung. Außerdem wollte ich mit Licht spielen und kaufte so eine Lichterbox mit auswechselbaren Buchstaben. Kurz und gut, dass Zimmer war in zwei Tagen perfekt gestrichen. Weiße Decke und Fenstersturz, sehr helle Vanille an den Wänden. Gardinenstange und Gardinen flogen auch raus, denn, obwohl es eher ein Gardinchen war, das aber über die ganze Fensterwandseite, fiel mir das Aufhängen immer schwerer. Zumal die Gardine keinerlei Nutzen hatte, sie verdeckte nur die Wand zwischen Decke und Fensteroberkante. Ich kaufte Plissees. Das war eine sehr gute Entscheidung. Auch sie haben die Farbe von sehr heller Vanille. In den letzten Tagen, als die Sonne heiß in unser Wohnzimmer schien, konnte ich sie runterziehen und hatte dennoch ein taghelles Zimmer. Heute, sehr früh, fielen die ersten Sonnenstrahlen durch die hochgezogenen Plissees und ein Teil der Stollenwand war eingetaucht in goldenes Licht. Nächste Woche wird der Fußboden erneuert. Aber das ist eine andere Geschichte mit einem langen Vorlauf.

 


Bildbeschreibung für sehbehinderte und blinde Menschen: Eine Fotocollage aus einem Raster mit acht Rechtecken und Quadraten in verschiedenen Größen. Auf den Fotos zu sehen sind Ausschnitte eines Wohnzimmers – Sofa, Wandquilt, Stollenwand, Pflanzen, Plissees. Ein Foto zeigt mit Malerplane abgedeckte Möbel. Ein anderes eine Lichtbox mit Worten und Zeichen: We love Musik und Books. Auf einem Foto sind die Plissees vor Balkontür und Fenster runtergezogen, auf einem anderen fallen Sonnenstrahlen auf ein Regal und beleuchten das Foto zweier Kinder, daneben der Schriftzug „Goldener Morgen“.

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Starkregenereignis

war das heutige Wort des Tages bei https://wildgans.wordpress.com/2020/08/09/wort-des-tages-9-8-20/

Jeder hat so seine Erfahrungen mit Starkregen gemacht, lustige, dramatische, perfekt für die Familienanekdotensammlung. Hatte auch schon mal jemand einen peinlichen Moment, der von Starkregen ausgelöst wurde? Nein? Ich ja! Und das war erst im letzten Monat. Ich hatte einen Arzttermin bei einem Neurologen, da ich unter Fußproblemen leide, die eine Polyneuropathie sein könnten. Diabetes habe ich übrigens nicht! Es ist wohl klar, dass ich mit sehr gepflegten Füßen und sehr sauberen Socken zu diesem Termin unterwegs war. Die Praxis ist fußläufig zu erreichen und so ging ich, mit einem Regenschirm bewaffnet (by the way, warum sagt man bewaffnet?), los. Es goss in Strömen. So ein richtiger, heftiger Starkregen. Mein Schirm ist übergroß und so kam ich relativ trocken in der Praxis an. Dachte ich jedenfalls. Bis ich meine Schuhe ausziehen musste. Meine Socken waren pitschnass und schmutzig, was mir unglaublich peinlich war, denn ich konnte mir das nicht erklären. Für die Ärztin war viel interessanter, dass ich die Nässe nicht bemerkt hatte. Das sagte ihr mehr, als meine anderen Schilderungen. Ich leide unter einem sogenannten Burning-Feet-Syndrom. Benötigte ich früher ab und an Bettsocken wegen kalter Füße – welche Frau kennt das nicht? – so kann ich heute keine Bettdecke über den Füßen ertragen. Nun ja, die Nervenmessung war völlig in Ordnung, keine Neuropathie. Eine weitere Diagnostik folgt im November. Ich habe ja keine Schmerzen, darum ist die Zeitspanne völlig in Ordnung. Nur dieses Brennen ist manchmal schier unerträglich.
Zurück zu den nassen Socken. Beide Schuhsohlen waren über die ganze Breite gebrochen. Das habe ich nicht bemerkt. Und auch nicht erwartet, da die Schuhe nicht mal zwei Jahre alt waren und ich sie im Winter gar nicht getragen habe. Das war also das Starkregenereignis, das mir sofort einfiel. Obwohl es da noch eins von einem Bach gibt, der zum reißenden Fluss wurde. Und unserem Keller, aus dem wirklich alles auf dem Müll landete. Aber nur ein Ereignis, das peinlich war.


Bildbeschreibung für sehbehinderte und blinde Menschen: Ein Foto, auf dem die durchgebrochene Schuhsohle aus dem Artikel zu sehen ist

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Impressionen

Tierisches und Pflanzliches aus dem Britzer Garten

Collage aus 13 Dotos mit Tier- und Pflanzenmotiven in einem Raster aus 12 gleichgroßen und einem größeren, mittleren Quadrat.

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#Lotsen

Selten habe ich eine treffendere Aussage in Wort und Bild gesehen als diese hier von aquas de marco

aquas de marco

Man benötigt gute Lotsen, Professionalität, Mut und ein Ziel, um die Herausforderungen, dieser Zeit zu durchschippern.


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Brotbackfreitag

Auf einem weißen Küchenhandtuch mit blauem Rand und blauen Punkten steht ein Gärkörbchen und ein rundes Brot liegt davor. Die Rillen des Gärkörbchens sind gut auf dem Brot zu erkennen. Die Oberseite des Brotes ist bemehlt . In einem Gärkörbchen liegt ein halbes Brot. Die Anschnittstelle ist auf der linken Seite zu sehen.

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Riesenameisen

und Riesenspinnen sind hier unterwegs. Fische an Land gibt es. Und sehr viel zu lernen. Ich spreche vom Freilandlabor/ Umweltbildungszemtrum im Britzer Garten https://www.britzergarten.de/ 1985 wurde das Gelände als Bundes-Gartenschau eröffnet und blieb nach dem Ende der Schau als große Naherholungsfläche in Betrieb. Das Areal ist eingezäunt, Hunde sind nicht erlaubt und es kostet Eintritt, wenn man ihn genießen möchte (natürlich mit Preisermäßigungen, damit wirklich jeder ihn besuchen kann). Aber der Eintritt ist moderat, eine Kugel Eis im angesagten Café könnte teurer sein. Es gibt große Spielplätze, weit entfernt von den üblichen Spielplätzen in den Parks. Auf ihnen kann wirklich gespielt werden, auch mit viel Wasser. Es gibt jede Menge Liegewiesen, themenbezogene Gärten, einen großen See, Restaurants, Tiere, Kunst, Konzerte und Blumen, Blumen, Blumen. Alles ist sehr gepflegt und immer sauber. Ein Tag im Britzer Garten lässt mich den Dreck und den Lärm der Stadt für ein paar Stunden vergessen. Es ist immer ein bisschen wie Urlaub.
An einem Baum hängt eine Art Nistkasten für Fledermäuse. Auf dem Kasten ist die Silhouette einer Fledermaus abgebildet und darunter das Wort Batman geschrieben

Eine Skulptir aus Holz, die einen Fisch darstellt. Der Fisch ist von der Seite zu sehen, er schaut nach rechts. Er steht auf einer gepflasterten Fläche und ist unbemalt

Auf einer abgerundeten Holzbank sitzt eine Holzente mit braunem Körper, weißen Hals, grünem Kopf und orangefarbenem Schnabel. Die Ente schaut Richtung Kamera und hat den Kopf nach  rechts gewendet.

Riesengroße Ameisen aus unbekanntem Material gebastelt klettern an einem Ast an einer Wand hoch

Um einen Baum herum sind Sitzflächen aus Holz in verschiedenen Höhen angebracht. Auf ihnen sitzen Tierfiguren aus Holz oder Ton.

Vier Riesenameisen aus unbekanntem Material gebastelt klettern an einem Ast und einer Holzwand hoch

Auf der linken Seite sieht man einen kleinen Teil eines Gebäudes, ringsherum ein barrierefreier Zugang und Weg, der von hohen Holzlatten eingefasst wird. Rechts im Bild Wiese und Bäume und eine Bank

Eine gebastelte Riesenspinne sitzt auf einem Baumstumpf

Ein Hinweisschild mit dem Schriftzug Umweltbildungszemtrum vor geünbelaubten Bäumen

Eine Figur aus einem Baumstamm, die ihren Kopf mii zwei Händen stützt. Man erkennt zwei Augen, die nachdenklich in die Ferne sehen. Die Interpretation ist dem Betrachter überlassen, da die Merkmale bereits im Baum vorhanden waren und vom Künstler nur etwas herausgearbeitet wurden

Wie das Bild davor, nur näher fotografiert

Eine Bank aus Naturholz, gehalten von Holzskulpturen, zu denen auch der nachdenkliche Kopf der beiden vorherigen  Bilder  gehört.

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Bye, bye

Peter Green

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Der Bär ist los

Nicht nur einer, nein, 146 Bären stehen, alphabetisch nach Ländernamen geordnet, in Gruppen im Tierpark Berlin. Auf der langen Allee zwischen den beiden Eingängen kann man sie bewundern.
Eigentlich wollte ich einfach mal wieder raus. Weiter weg als nur bis zu den Grünanlagen in meiner Nachbarschaft. Im Tierpark hat nach Umbauarbeiten das unter Denkmalschutz stehende Alfred-Brehm-Haus eröffnet und kann, nach weiteren Lockerungen und den bekannten Hygienemaßnahmen, endlich vom Publikum betreten werden. Das war der Anlass meines Besuches. Ich war gespannt, wie es der, mittlerweile nicht mehr neue Direktor, Dr. Andreas Knieriem, geschafft hat, aus diesem alten, beton- und stahllastigen Haus eine Regenwaldlandschaft zu zaubern. Da das hier nicht mein heutiges Thema ist, nur ganz kurz: Er hat es wunderbar geschafft!
Zurück auf Start! Ich fuhr also zum Tierpark. Mit den Öffentlichen. Eine Stunde, drei U-Bahnlinien, natürlich mit Maske. Ich musste aus Coronagründen meine Reise im Oktober an die Nordsee absagen. Fünf Stunden Bahnfahrt, Fahrt zur Bahn und vom Zielbahnhof mit dem Bus bis zum Haus, also ungefähr sieben Stunden mit Maske. Das hätte ich wohl kaum geschafft, wie es die etwas über eine Stunde gestern gezeigt hat. Interessant war die Beobachtung, dass ausschließlich in der U7 etliche Maskenmuffel unterwegs waren. Überwiegend sehr junge Menschen, so um die 16-20.
Mein gebuchtes Zeitfenster begann um 13 Uhr und endete um 17 Uhr. Vier Stunden Erholung pur. Dachte ich! Da der Tierpark sehr, sehr groß ist, gab es diese Erholung auch an den vielen Stellen, die kaum jemand besucht. Kleine Oasen der absoluten Ruhe also. Doch zunächst eine Überraschung. Ich hatte sie wohl nicht richtig wahrgenommen, diese „United Buddy Bears World Tour – The Art Of Tolerance“, eine Ausstellung zum 65.Geburtstag des Tierparks https://www.buddy-baer.com/de/united-buddy-bears/world-tour/berlin-2020.html

Jedenfalls nahmen diese Bären schon eine Stunde meines Zeitfensters in Anspruch. So wunderbar gestaltet von Künstlern aus den jeweiligen Ländern sind sie ein wahrer Augenschmaus. Wenn nur auch die Länder so friedlich nebeneinander existieren könnten, wie die Bären hier beisammen stehen…


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Tintenherz

Nein, eher nicht! Aber Tintlinge könnten das schon sein, oder? Ich habe in diesem Jahr Bioerde als Substrat für meine Blumensamen benutzt. Noch bevor die ersten Pflänzchen keimten, zeigten sich ab und an Minipilze, die ich entfernte. Mittlerweile blühen alle Pflanzen üppig und werden von sehr vielen Insekten und wenigen Schmetterlingen besucht. Obwohl ich täglich prüfe, wie trocken oder nass die Erde ist, also alle Kästen in Augenschein nehme, wurde ich gestern und heute überrascht. Gestern waren zwei Pilze, heute einer in dem selben! Kasten. Wachsen die so schnell? Werden sie über Nacht so groß? Und was für Pilze sind das? Im Netz zeigen sie mit Tintlingen die größte Übereinstimmung. Auch wenn dort steht, dass die essbar sind, habe ich sie doch entsorgt. Drei Pilze wären für eine Mahlzeit doch eher eine magere Ausbeute, für eine Vergiftung aber sicher genug.

 

 

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Gibt es dafür eine Gruppe?

Anonyme Puzzlesüchtige oder so? Nachdem ich jahrzehntelang kein Puzzle angerührt habe, bis auf die, die ich mit den Enkeln gelegt habe, sind nun fünf dieser Teile während der Pandemie entstanden. 1x 1000, 4×2000 Teile. Zwar kommen immer mal wieder die Momente, an denen ich felsenfest davon überzeugt bin, dass ein Teil fehlt, oder an denen es scheinbar gar nicht weitergehen will. Besonders spannend wird es, wenn ich die Platte mit dem Puzzle auf dem Tisch umdrehe und alles überkopf sehe. Das ist eine Herausforderung für die Augen und das Hirn. Ich kann sehr gut überkopf lesen, aber hier ist es doch etwas schwieriger. Dieses Motiv gefiel mir vom Cover sehr gut. Ca. 230 Tiere sind in ihrer natürlichen Umgebung abgebildet. Was das Bild aber besonders macht, sind die Bücher. Es sind Klassiker, deren Titel „tierisch“ abgewandelt wurden. Leider gehen durch die Stanzlinien viele der Kleinigkeiten verloren, die den Reiz des Motivs ausmachten.

Mein erstes Puzzle war ja das 2000er „Hochzeit von Kana“ von Veronese. Jetzt habe ich eins gefunden, das genau an dieses Gemälde angelehnt ist. Nur dass die Menschen jetzt Persönlichkeiten aus Kunst und Politik sind, die zum großen Teil nicht mehr leben


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Ich liebe ihn!

Besser kann man es doch kaum auf den Punkt bringen.

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Natur

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

sucht sich immer einen Weg. Das ist nur ein Ausschnitt von diesem großen Teil. Es liegt in einem Sandkasten, der überdacht in einer Grünanlage steht. Ringsherum stehen Bänke. Sicherlich lädt das Holz die Kinder zum Klettern ein. Ein Foto des … Weiterlesen

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