Bilderrätsel

Was soll uns das sagen?

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Ganz einfach! Betreten der Fläche verboten, bis der Schornsteinfeger den bei Sohn 1 neu eingebauten Kamin abgenommen hat. Ich bin mir sicher, dass mein Enkelsohn (3) das als Spieleinladung verstehen wird.

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Ein besonderer Familienbetrieb

Ich lese meine Zeitung digital. Als e-paper. Das ist sehr bequem und erspart mir schwarze Finger, die ich irgendwann als Fingerabdrücke auf irgendwelchen Türen wiederfinde. Na, ja, es sind eher die Abdrücke meines Mannes, ich benutze den Türgriff. Egal! Seit ich die Zeitung auf diese Art lese, lese ich sie intensiver. Warum das so ist, bleibt ein Rätsel. Vielleicht, weil mich keine Bilder ablenken. Ich lese den reinen Text. Benötige ich zum besseren Verständnis doch mal ein Bild, da eine Grafik das geschriebene Wort besser zu erklären vermag, kann ich mir den bebilderten Artikel aufrufen. Alles sehr praktisch.

Heute stolperte ich über eine Buchankündigung (Wenns ein Junge wird, nennen wir ihn Judith von  Christian Hanne). Herr Hanne ist Akademiker, Mann einer Freundin, Vater und Blogger. Ursprünglich wollte ich nur kurz in dieses Blog hineinschnuppern. Aber dann habe ich mich festgelesen. Seine Gespräche mit dem Tod z.B. sind einfach fesselnd. Sie erinnern mich an Terry Pratchett und an den Tod im Buch Die Bücherdiebin. Der Schreibstil wiederum ähnelt dem meines jüngeren Sohnes. Ein interessanter Mix aus Ernsthaftigkeit und Humor, gewürzt mit einer Prise Ironie. Die Familienbeiträge sind authentisch (ich habe zwei Söhne, zwei Schwiegertöchter und vier Enkelkinder und kann die Wahrhaftigkeit bestätigen).

Unter meinen Lesern sind nur wenige Eltern mit noch jungen Kindern. Dennoch möchte ich die Lektüre dieses Blogs empfehlen. Es macht einfach gute Laune. Und manchmal höre ich mich erleichtert seufzen. Dankbar, dass ich diese Zeiten schadlos überstanden habe. Und meine Kinder auch!

 

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Zwei Begegnungen

Als ich vorgestern meinen Müll entsorgte, stand plötzlich eine Frau, so um die 70, hinter mir. Ich fragte sie, ob ich die Tür des Müllhauses für sie offen lassen soll. Sie verneinte und erklärte mir, dass sie nur nachsehen wollte, ob wieder so viele Enpede-Aufkleber auf der Tür kleben würden. Dann erzählte sie mir, dass sie seit vielen Jahren diese Aufkleber im öffentlichen Straßenland entfernen würde. Für ganz hartnäckige Fälle hat sie eine Klinge dabei, wie man sie zur Reinigung von Ceranfeldern benötigt. Ich entferne auch regelmäßig diese Aufkleber, denn sie sind leicht zu finden. Schon alleine das Trägerpapier, das einfach auf die Straße geworfen wird, verrät sie. Alles, was ich erreichen kann, ziehe ich ab. Das geht besonders leicht, wenn es geregnet hat. Ein Hilfsmittel habe ich allerdings nicht in der Tasche. Diese Frau geht auch gegen Nazischmierereien vor, indem sie die verfremdet oder übersprüht. Dafür wurde ihr jetzt eine Strafe aufgebrummt. Sie konnte wählen zwischen einer Geldbuße oder Gefängnis. Sie hat sich für 15 Tage Knast entschieden. Mit der Bemerkung, dass sie schon lange keinen Urlaub mehr hatte. Die Frau hat mir gefallen.

Als ich gestern Nachmittag mit dem Hund eine Runde ging, begegneten mir zwei Jungen aus der Nachbarschaft. Beide so zwischen 12-14 Jahre jung. Sie unterhielten sich sehr laut. Einer der beiden hoffte, dass die aeffde nicht so viele Stimmen bei der Wahl bekäme. Das freute mich. Bis sein Kumpel antwortete, dass er das auch hoffe. Nur die enpede verdiene einen Sieg, denn die enpede  sei seine Mutter. Da hätte ich kotzen mögen.

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Kleine Foto-Spielerei

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Die Amsel auf dem Dach des Vogelhauses ist ein Foto von mir. Die Pusteblume hat Sohn 2 vor einiger Zeit auf seinem iPad kreiert. Zusammen ergaben sie diese Collage.

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Falsche Naviansage?

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Ich denke, wenn alle falschen Naviansagen solche schönen Ziele anfahren lassen, dann sollte man den Ansagen folgen. Aber dieses rote Fahrzeug hier auf dem Bild kam sicher ohne Navi her. Zwei Kinderbeine wussten ganz genau, wo sie hinfahren wollten. Oder aber der Papa hat das Bobby-Car absichtlich für das Foto so platziert?

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Auf Abwegen

Vor sehr vielen Jahren reizte mich eine besondere Art des Reisens und ich ließ mir regelmäßig den Katalog mit den Reiseangeboten zuschicken. Vielleicht habt ihr schon davon gehört? Rotel Tours nennt sich das. In großen oder kleinen Gruppen ist man in einem Bus unterwegs, der Schlafkabinen für die Nacht bereithält. Es sind Studienreisen in alle Ecken der Welt, die ein bisschen an Camping erinnern. Ob ich je eine der Reisen gebucht habe? Nein, leider nicht. Aber die Idee gefiel mir gut.

Am Samstag kam der neue Katalog. Im Intro fiel mir ein Zitat von Goethe ins Auge:

Das Außergewöhnliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichen Wege.

Genau das trifft auf diese Art des Reisens zu. Ich bin keine Abenteurerin, die sich alleine auf den Weg gemacht hätte. Sei es durch europäische Länder, durch afrikanische Wüsten oder durchs australische Outback. Ein wenig Sicherheit benötige ich. Dieses besagte Unternehmen hätte mir all das geboten. Versierte Reiseführer, die mehr von Land und Leuten wissen, als es üblich ist. Gleichgesinnte Menschen. Und Touren abseits der üblichen Wege. Reisen auf Nebenwegen, Umwegen, Abwegen. Hatte es früher nicht eine negative Bedeutung? Wenn über jemanden gesagt wurde, er sei vom Wege abgekommen, verhieß das nichts gutes. Nur, wer bestimmt unsere Wege? Wer kann beurteilen, ob wir von irgendwelchen imaginären, vorgezeichneten Wegen abgekommen sind?  Der Weg ist das Ziel, heißt es ebenfalls. Wäre es vorstellbar, ziellos seiner Wege zu gehen? Einem inneren Wegweiser zu folgen?

Ich habe mir oft vorgestellt, einfach zu laufen. Ohne Zwänge und Ansprüche. Einfach immer der Nase lang. Da ich das nie konnte, schien mir Rotel  Tours eine kleine Alternative zu sein. Heute weiß ich, dass ich auch das nie umsetzen werde. Mit dem Alter stellen sich neue Fragen: Wie komme ich in die Kabine? Was, wenn in den Kabinen über, unter, neben mir geschnarcht wird (mein Schlaf ist mir heilig). Und wenn ich mal Blähungen habe? Ich kann doch nicht einfach lospupsen. Was, wenn ich nachts mal aufs Klo muss (kommt zwar nur sehr selten vor, aber könnte ja sein). Dann krabbel ich mühsam auf allen Vieren aus meiner Kabine und wecke womöglich die halbe Reisegruppe.  Leute, diese Gedanken wären mir früher nie gekommen. Aber alle diese Überlegungen sind müßig, da mir für solch eine Reise das nötige Großgeld fehlt. Den Katalog durchblättern und Träumen hat aber nichts gekostet.

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Ohne Ecken und Kanten

Es müsste eher heißen „ohne Rillen“. Als sie noch nagelneu waren, hatten diese Ringe Rillen dicht an dicht. Sie waren auch irgendwie dicker. Im Laufe der Jahrzehnte sind die Rillen verschwunden. Abgeschliffen. So wie die Ecken und Kanten einer langen Ehe. Das Weißgold ist dünner und wir sind dünnhäutiger geworden. Vor vierzig Jahren haben wir geheiratet. Eine Dinosurierehe. Obwohl – die Dinosaurier sind ausgestorben. Wir haben sie überlebt, all die großen und kleinen Meteoriteneinschläge. Die Unwetter und Gewitterstürme. Irgendwie ging die Sonne immer wieder auf. Ihre Temperatur ist angenehm geworden. Sie verbrennt uns nicht mehr. Und eine Eiszeit werden wir hoffentlich nicht erleben.

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Morgens im Park

Es gibt ein Buch, das auch verfilmt wurde, und das liegt sehr, sehr lange zurück. Wahrscheinlich kennt das hier kaum jemand. Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung von Eric Malpass. Gestern früh fiel mir der Titel wieder ein, als ich so gegen halb sieben mit dem Hund durch unseren kleinen Park ging. Auf der Wiese gab es kleine Flecken mit Hochnebel. Wenige Minuten später schickte die Sonne ihre ersten Strahlen durch die Baumwipfel. Hund und ich waren ganz alleine, die Luft war rein, angenehm, warm mit einem Rest Nachtkühle, noch weit entfernt von der 30Grad-Marke. Ein perfekter Morgen!

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Die ultimative Flatrate

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Von meinem Sohn bei einem Stadtfest fotografiert.

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Regenbogenbrücke

Die Wohnbereiche eines Pflegeheims haben Blumennamem erhalten. Tulpe, Orchidee, Nelke u.a. Nur ein Wohnbereich wurde umbenannt in Regenbogenbrücke. Ich konnte bisher nicht in Erfahrung bringen, ob dort die Schwerstkranken untergebracht sind. Also die Menschen, die bald sterben werden. Selbst wenn das so ist, halte ich die Namensgebung für nicht glücklich gewählt. Wie seht ihr das?

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Hund an Tomate

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Nein! Ich bin nicht in einem Restaurant mit einer derartigen Speisenauswahl. Dabei fällt mir gerade ein, dass ich vor Jahren auf einer Speisenkarte „Fledermaussuppe“ gelesen hatte und meinen Mann entsetzt darauf hinwies. Natürlich war das ein Lesefehler, im Angebot war … Weiterlesen

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Erinnerungsbaum

Tweet meines Sohnes, der mir am frühen Morgen das Herz aufgehen ließ: Der Sohn sagt, in seinem Kopf wächst seit seiner Geburt ein Baum und jede schöne Erinnerung ist eine neue süße Frucht daran. Mir gefällt diese Idee meines Enkels … Weiterlesen

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