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Ich bedanke mich bei Ulli, die mit diesem Satz das umgesetzt hat, was ich zu formulieren versucht habe.

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Wärme

Gestern Abend habe ich für Wärme gesorgt. Innerlich mit einem neuen, sehr leckeren Gin: Professor Cornelius Ampleforth’s Bathtub Gin.
„Pur verkostet präsentiert er sich mit einem langen, wärmenden Abgang durch die Aromen von Kardamom, Orange und Zimt in einer weihnachtlichen Würzigkeit.“ Zitat: https://www.gin-liebhaber.de/ampleforths-bathtub-gin-test

Äußerlich sorgten Teelichter in verschiedenen Größen und in diversen Behältnissen für ein angenehm warmes Raumklima.

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Kälte

Als im Sommer die Diskussionen um das Absenken der Raumtemperatur auf 19 Grad begannen, hat mich das nicht sonderlich aufgeregt. Bitte nicht falsch verstehen, ich bezog das nur auf mich und mein Kälteempfinden, das ist also ein absolut persönliches Statement. Mit zunehmendem Alter änderte sich auch mein Wärmebedürfnis. Hatte ich als junge Frau permanent kalte Füße und musste auch nachts Socken im Bett tragen, so ist das heute völlig anders. Meistens lasse ich meine Füße aus dem Bett hängen, benötige nur eine dünne Bettdecke und schlafe bei geöffnetem Fenster. Und doch ist in diesem frühen Winter alles anders. Unsere Wohnungsbaugesellschaft heizt noch nicht, obwohl die nächtlichen Temperaturen seit etlichen Nächten im einstelligen Bereich sind. Langsam aber sicher kühlen die Wohnungen aus. Erste Mieter haben bereits Heizlüfter und Radiatoren in Betrieb genommen. Besonders die Familien mit Babys sind betroffen, auch die behinderte Mieterin, die jetzt am liebsten im Bett bleiben würde. Es ist nicht so, dass wir alle Heizkörper aufdrehen würden, ganz im Gegenteil. Nur das Bad muss für mich warm sein, im Wohnzimmer reicht es mir, wenn es nur leicht warm ist. Meistens kuschle ich mich in einen Quilt ein, das reicht völlig aus. Bis jetzt jedenfalls. Erstmals seit Jahren habe ich meine Bettdecke gegen eine Schafwolldecke getauscht und mein Fenster nachts geschlossen. Ich trage jetzt immer ein langärmeliges Shirt und darüber eine Jacke. Und das allererste Mal seit Jahrzehnten musste ich mir warme Hausschuhe kaufen und bei der Gelegenheit extra warme Socken. Gestern kamen die Schuhe und ich hatte endlich wieder warme Füße.

Ich hoffe sehr, dass Stadt und Land wirklich am 1.10. die Heizsaison eröffnet. Mit 19 Grad Raumtemperatur könnte ich persönlich gut leben. Aber um die 15 Grad, wie jetzt, ist doch ziemlich kalt und mir wird bewusst, wie schlimm es für sehr viele Menschen sein muss, die nicht mehr heizen können oder nicht mal eine Wohnung haben.

Nachtrag: Das Thermometer funktionierte nicht! Es sind 18 Grad! Am Kälteempfinden ändert das allerdings nichts.

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Menschliche Bibliotheken

Vor einigen Tagen hatte mein Bruder dieses Foto in seinem Status:

Ich wurde neugierig, denn ich konnte mir nicht vorstellen, wie das funktionieren sollte. Wäre ich als „Leser“ nicht nur einfach neugierig auf diese „Bücher“ und würde das für die Menschen, die ich kurzfristig ausleihen möchte, nicht peinlich sein? Oder haben diese Gefühle wie Neugier und Peinlichkeit nicht eher etwas mit mir zu tun? Müsste ich mich nicht, wie ein Journalist vor einem Interview, genau vorbereiten und meine Fragen notieren? Aber wäre dann noch Platz für persönliche Begegnungen? Also habe ich im Netz gesucht und einen sehr aufschlussreichen Artikel gefunden, den ich euch, wenn euch das Thema Human Library interessieren sollte, sehr ans Herzen legen möchte:

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/human-library-ronni-abergel-90820

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Gestern Abend

Vom Balkon: Vollmond zwischen den Bäumen
Näher kann mein Zoom leider nicht
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Seeed

Weihnachten 2019 schenkten mir mein jüngerer Sohn und seine Frau Karten für die Band Seeed in der Waldbühne. Der Auftritt war für September 2020 geplant.

Wie ihr euch denken könnt, ist dieses Konzert, wie so viele andere Veranstaltungen auch, ins Wasser gefallen.

Wortwörtlich ins Wasser gefallen wäre auch fast der Ersatztermin am letzten Donnerstag. Denn der Regen, auf den wir den ganzen Sommer sehnsüchtig gewartet haben, kam nun ab Mittwoch Nachmittag. Es goss wie aus Kübeln. So richtig Lust hatte ich keine mehr. Denn mehrere Stunden im strömenden Regen in der Waldbühne zu stehen (denn wer sitzt schon bei solchen Konzerten?) war kein verlockender Gedanke. Dazu kam die Größenbeschränkung der Tasche, die man mitnehmen kann. Seit Jahren trage ich nur Rucksäcke, aber so einen kleinen besitze ich nicht. Zwar habe ich kleinere selbstgenähte Taschen, aber die wären in wenigen Minuten durchnässt gewesen. Dann fiel mir ein, dass ich eine passende Tasche aus Filz besitze. Da passte sogar mein E-Reader hinein. Da ich eine Stunde mit der U-Bahn unterwegs sein würde, wollte ich etwas lesen und nicht nur Leute gucken. Der kurze Weg bis zur Bushaltestelle war ausreichend, um meine Hosenbeine völlig zu durchnässen. Na ja, ein Taschenschirm ist nicht wirklich ein guter Regenschirm, aber Stockschirme sind nicht erlaubt.

Als ich endlich in Spandau, wo ich mich um 18:00 Uhr mit meinem Sohn traf, ankam, hatte der Regen aufgehört. Wir fuhren zwei Stationen mit der S-Bahn bis nach Pichelsberg und machten uns dort mit vielen, sehr vielen, anderen Menschen auf den Fußweg in die Waldbühne. Kurzfristig bedauerten wir, dass ich keine Gehhilfe, wie ursprünglich geplant, mitgenommen hatte, aber mir war nicht klar, wie ich das hätte händeln sollen. Ich wollte sie mitnehmen, weil ich befürchtete, dass nach dem Konzert meine Knie so schmerzen würden, dass ich Schwierigkeiten beim Gehen bekommen würde. Wir wussten ja auch nicht, ob wir in der Freilichtbühne viele Stufen bewältigen müssten. Ein Vorteil wäre auch gewesen, dass ich, zusammen mit einer Begleitperson, nicht den Haupteingang benutzen müsste, sondern durch den Nebeneingang für Behinderte (an dem es immer fast leer ist) gehen dürfte. Als wir nun die vielen Menschen sahen, dachten wir, dass es vor dem Haupteingang recht voll sein würde. Einlass war ja schon ab 16:00 Uhr und es hätte viel leerer sein müssen. Aber wir hatten Glück! Keine Schlangen vor den Eingängen. Dafür war die Waldbühne rappelvoll. Mit noch mehr Glück fanden wir zwei Plätze in der vorletzten Reihe fast ganz außen. Genau wie wir es erhofft hatten. Neben mir saß nur noch eine ältere Frau, die mich sehr beeindruckte. Sie war ganz alleine dort und hat die ganze Zeit getanzt!! Als wir so saßen und der zweiten Vorband zuhörten – Bilderbuch aus Österreich, die wirklich gut waren! – klarte sogar der Himmel auf. Bis zum Konzertende fiel keine einziger Regentropfen mehr.

Und dann kam Seeed und Schluss war mit dem Sitzen. Während mein Sohn die ganze Zeit stand, musste ich mich doch zweimal hinsetzen, aber nur sehr kurz. Denn bei der Musik, die ganz sicher nicht den Geschmack von jedem meiner Leser:innen trifft, kann man einfach nicht sitzen bleiben. Ich habe auch einige Videos gemacht, die die tolle Stimmung in der Waldbühne zeigen, aber die hätte ich erst bei YouTube hochladen müssen, um sie hier einzufügen. Also müsst ihr mir einfach glauben, dass die Stimmung grandios war. Seeed ist ja eine Berliner Band, in vielen ihrer Texte spielt Berlin eine große Rolle und die Verbundenheit mit ihrem Berliner Publikum, das übrigen bunt gemischt war – von Großeltern bis Enkel war jede Altersgruppe auf den Beinen -, war zu jeder Zeit zu spüren.

Um 22:00 Uhr war pünktlich Schluss, länger darf wegen der Anwohner kein Konzert dauern. Aber das hat auch gereicht Auch wenn es nur wenige Stufen hoch ging, musste mein Sohn mich doch an die Hand nehmen, da zwei Stufen ohne Geländer waren und ich etwas Gleichgewichtsprobleme bekam.

Da mein Sohn sein Auto in einer überwachten Tiefgarage in der Spandauer Altstadt geparkt hatte, mussten wir noch ein ganzes Stück laufen. Das tat richtig gut nach dem langen Stehen, Wippen, Tänzeln, Klatschen, Arme in die Luft reißen, und Mitsingen. Ich war dann doch froh, als wir im Auto saßen und ich mich gemütlich nach Hause kutschieren lassen konnte. Gestern musste mein Mann mir Blasenpflaster kaufen, denn unter zwei Zehen haben sich schmerzende Blasen gebildet. Für den Dancefloor bin ich eindeutig nicht mehr geeignet!

Ach ja, hier noch ein Tipp für Musikfans. Im Sommer war mein Sohn mit seiner Tochter auf dem Konzert einer Band aus Neuseeland. Auf dem Heimweg von der Waldbühne lief deren Musik im Auto und ich war so begeistert, dass ich mir gestern sofort zwei Alben runtergeladen habe. Sollten sie im kommenden Jahr wieder ein Konzert in Berlin geben, werde ich dabei sein, und wenn ich mit zwei Gehhilfen unterwegs sein müsste! Diese Gruppe heißt Fat Freddys Drop und ist einfach fantastisch!!! https://de.wikipedia.org/wiki/Fat_Freddy%E2%80%99s_Drop

Lieber Sohn, der du ja hier mitliest: Vielen Dank für diesen unvergesslichen Abend ❤️

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Mail von Edeka

Ich hatte an Edeka eine Mail mit der Frage nach Hintergründen zu der Eisaktion (s. Beitrag weiter unten) geschickt. Des Weiteren habe ich gefragt, ob die Einnahmen, oder ein Teil davon, z.B. an Organisationen gespendet wird, die sich um Flüchtlinge – nicht nur aus der Ukraine – kümmern. Heute kam eine Antwort aus der Retorte. Mal sehen ob eine weitere folgt, die auf mein Anliegen eingeht.

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Aus meiner Mailingliste

Ich habe nicht viel abonniert. Die Bundeszentrale für politische Bildung gehört dazu. Die meisten Artikel, häufig mit Links zur weiteren Recherche, sind sehr informativ. So wie der heutige, kannte ich den Bericht des CoR von vor 50 Jahren bisher doch nicht. Allerdings stellt sich mir damit verbunden erneut die Frage, was solche Organisationen letztlich bewirken. Vielleicht dauert es mehrere Generationen, bis sich Erfolge zeigen? Hier nun der heutige Beitrag:

„Guten Morgen,

wie wollen wir in Zukunft leben und wie stellen wir sicher, dass es die Menschheit noch lange gibt? Mit diesen großen Fragen beschäftigt sich der Club of Rome. Im gerade veröffentlichten Bericht beschreiben Wissenschaftler/-innen, wie eine lebenswerte Zukunft möglich wäre.

👩🏾‍🔬 Club of Rome (CoR)

• Der Club ist eine informelle Vereinigung von 100 Wissenschaftler/-innen, Politiker/-innen und Wirtschaftsführer/-innen aus 53 Ländern.

• Ziel ist es, die Probleme der Menschheit (z.B. Rohstoffverbrauch, Umweltzerstörung) durchschaubar zu machen.

• Vor 50 Jahren erschütterte der Bericht „Über die Grenzen des Wachstums“ die Fortschrittsgläubigkeit der Welt – eine kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen und Folgen des wirtschaftlichen Wachstums auf die natürliche Umwelt des Menschen.

📗 Der neue Bericht

• In „Earth for All“ geht der Club of Rome der Frage nach, welche Maßnahmen notwendig, um der Menschheit noch eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

• Für den Bericht rechneten die Expert/-innen in einer Computersimulation (Earth4All) zwei mögliche Szenarien durch.

• „Too Little Too Late“ zeigt, was passieren kann, wenn wir weiter wie bisher agieren. „Giant Leap“ hingegen, was durch gemeinsame Kraftanstrengungen erreicht werden könnte.

☑️ Und was jetzt?

• Laut CoR sei es noch nicht zu spät für eine Kehrtwende, dabei sei aber die Umsetzung von fünf Maßnahmen zentral.

• 1. Beendigung der Armut, 2. Beseitigung der eklatanten Ungleichheit, 3. Ermächtigung der Frauen, 4. Aufbau eines für Menschen und Ökosysteme gesunden Nahrungsmittelsystems, 5. Übergang zum Einsatz sauberer Energie

• Im Bericht herausgestellt wird auch die Rolle der Bildung und der Vermittlung von kritischem Denken: „Das bedeutendste Problem ist unsere kollektive Unfähigkeit, zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden“.

Der eindrückliche Apell: Wir müssen jetzt handeln.

Viele Grüße
Deine bpb Social Media Redaktion“

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Post und so

Vor etlichen Wochen habe ich rein zufällig eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk für meine Söhne entdeckt und gekauft, bevor ich diese Idee eventuell wieder verwerfe. Leider kann ich euch nicht sagen, was es sein wird, da der jüngere Sohn hier mitliest. Also muss ich euch noch um Geduld bitten. Allerdings bin ich fest davon überzeugt, dass ihr begeistert sein werdet. Nun kam mir gestern eine Idee, wie ich dieses Geschenk passend verpacken könnte. Bei eBay gesucht, gefunden und ein Teil bereits heute erhalten. Der Verkäufer hat den Artikel nicht nur liebevoll verpackt – gut, die Bild der Frau, in der das Ding zu seinem Schutz gelegt wurde, landete sofort im Altpapier – aber der Umschlag war schon einen oder zwei weitere Blicke Wert. Findet ihr doch auch, oder?

Der Brief, Din A4, war nicht geknickt. Das wurde schon mal befolgt.

Zwar haben wir nie Rechnungen im Briefkasten und heute auch keine Reklame, aber nett ist dieser Gruß doch auf alle Fälle. Ich würde diesen Verkäufer bei eBay gerne bewerten, habe aber auf den ersten Blick nicht gefunden, wo das möglich sein könnte.

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Heute bei Edeka

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Die Sonne

steht tiefer und scheint in diesem Winkel ins Zimmer, der die fantastischsten Schattenbilder zeichnet, auch in Farbe:

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Comic und Tee

Vor wenigen Wochen sah ich in der Mediathek – mein Mann hatte mir den Link geschickt – die Wiederholung einer Gartensendung, in der es um Gärten, überwiegend um Kräutergärten, aus der Region um Meran und Bozen ging. Dass Südtirol, besonders das Gebirge, unsere große Liebe war, ist ja kein Geheimnis. Eine Kräutermischung aus einem Garten hatte es mir besonders angetan. Also habe ich gleich mal das www durchforstet und tatsächlich den Gute-Laune-Tee gefunden und bestellt.

Gestern jährte sich zum 46.Mal unser Hochzeitstag:

Was waren wir mal jung!

Mein Mann hatte wieder einmal ein Geschenk für mich, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Umso mehr habe ich mich über dieses Buch gefreut:

Ich liebe ja bestimmte Comics (und Wimmelbücher, wie das Hollandbuch im letzten Jahr). Das Marsupilami gehört eindeutig dazu. An meiner Zimmertür klebt so ein Tier, was allerdings dem Umstand geschuldet ist, dass der schier endlos lange Schwanz dieses Wesens sich nicht mehr abziehen lässt. Meine Söhne waren große Fans dieser Abenteuer und ein Sohn verzierte seine Tür mit einem großen Marsupilami-Aufkleber, die im Laufe der Jahre eine schier unzertrennbare Einheit bildeten. Nun ja, dieses Problem wird schon irgendwann, im wahrsten Sinne des Wortes, gelöst werden. Der Tee war mein Geschenk für uns beide.

Am Vormittag kam eine Freundin kurz vorbei und brachte uns ein bisschen Spätsommer mit:

Darüber haben wir uns sehr gefreut, denn in diesem Jahr wollten die Blumen auf dem Balkon nicht so wachsen, wie sie es in den letzten Jahren taten. Selbst die Ringelblumen, die ja absolut anspruchslos sind, entwickelten nur spärliche Blätter und nicht mal eine Handvoll Blüten.
So, ich werde jetzt mal frühstücken gehen. Habt alle einen schönen Tag!

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