Rhabarberkuchen

Auch wenn mich zur Zeit sehr viele Dinge anstinken, verliere ich die angenehmen Seiten des Lebens nicht aus den Augen. Für mich gehört das leibliche Wohl eindeutig dazu. Nun wird Menschen, die vegan leben, der Genuss häufig abgesprochen. Aber dem ist nicht so. Wer die rbb-Reportage über die vegane Szene in Berlin gesehen haben sollte, wurde dort mit Sicherheit eines Besseren belehrt.

Heute habe ich Rhabarberkuchen gebacken. Da ich, genussbedingt, ein paar Kilo zu viel auf die Wage bringe, habe ich mich gefreut, als ich das Rezept für den Kuchen (low fat) hier fand. Da ich statt einer 20er eine 26er Springform gebacken habe, ist mein Kuchen einen Tick zu dunkel geworden, da ich die Backzeit nicht so gut abschätzen konnte. Zwar habe ich diese nur in 5 Minuten-Schritten verlängert, war aber mit der Holzstäbchenprobe nicht zufrieden. Aber das ist bei Obstkuchen immer so eine Sache. Die letzten fünf Minuten hätte es nicht mehr gebraucht. Dennoch  schmeckt er so gut, dass ich ihn am nächsten Wochenende wieder backen werde. Die Rhabarberzeit muss schließlich ausgenutzt werden. Dann backe ich ihn aber in der 20er Form, die Größe reicht für meinen Mann und mich. Der große Kuchen heute wurde zu meinem Sohn und Familie mitgenommen.

Nun fragt ihr euch bestimmt, woher ich denn weiß, welche Zutaten in welcher Menge ich für die entsprechende Form benötige. Das weiß ich auch erst seit einigen Tagen. Es gibt nämlich eine Umrechnungsformel. Aber keine Sorge! Ihr müsst nicht selber rechnen. Die Bloggerin, der ich dieses Rezept verdanke, hat hier eine komplette Tabelle gepostet. Die sieht so aus:

Bildschirmfoto 2013-05-25 um 14.22.59

Will ich einen Kuchen in einer 26er Form backen, kenne aber nur die Zutatenmenge für eine 20er, dann genügt ein Blick in die Tabelle und ich sehe, dass ich alle Zutaten mit 1,69 multiplizieren muss. Jetzt wäre ein Taschenrechner nicht schlecht. Ich habe jedenfalls einen benutzt.

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10 Antworten zu Rhabarberkuchen

  1. leonieloewin schreibt:

    Das ist ja genial – guten Appetit

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  2. Frau Momo schreibt:

    Danke für die Tabelle. Ich backe ja gerne mal in meiner kleinen Form, da die für uns auch völlig ausreichend ist, die meisten Rezepte sind aber für 26er oder 28er. Meistens nehme ich dann einfach die Hälfte, dafür brauche ich dann wenigstens keinen Taschenrechner 🙂 Vegan werde ich aber nicht backen, davon überzeugt mich so schnell wohl niemand.

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    • Elvira schreibt:

      Schon mal gekostet? Gerade beim Backen sind Unterschiede nicht zu schmecken, allenfalls bei Sahnetorten.

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      • Frau Momo schreibt:

        Mich wirst Du nie davon überzeugen, vegan zu leben. Ich halte schlicht nichts davon. Ich habe heute übrigens das erste Mal seit langem wieder genäht. Meine erste eigene Tasche 🙂

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        • Elvira schreibt:

          Zeigen!!!
          Ich möchte auch niemanden davon überzeugen. Das ist eine Entscheidung, die ich ganz für mich alleine getroffen habe und die meinem Gewissen geschuldet ist. Bis auf Vitamin 12 muss ich nichts beachten. Aber das ist nicht weiter tragisch. Alle unsere Patienten, die B12-Spritzen bekommen – und das sind nicht wenige, sind Fleischesser, so what! Ich vermisse nichts. Habe ich anfangs noch nach Wurst- und Käseersatz gesucht, brauche ich auch die nicht mehr. Wenn ich mich mit Leuten treffe und wir gehen z.B. Kaffee trinken, dann esse ich eben ein Stück nichtveganen Kuchen. Damit habe ich kein Problem.

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  3. scrooge schreibt:

    Der Kuchen sieht sehr gut aus, trotz der „gesunden“ Farbe. Ich krieg schon wieder Hunger. 😉 Demnächst möchte ich auch ein paar vegane Sachen ausprobieren, aber weiter als bis zum Teilzeit-Vegetarier werden mein Mann und ich wohl nicht kommen. Aber zwei halbe sind ja auch ein ganzer uns somit besser als nichts.

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    • Elvira schreibt:

      🙂 Stimmt! Der Rest des Kuchens hat heute noch besser als gestern geschmeckt. Was Kuchen betrifft, ist veganes Leben durchaus möglich. Eier kann man meistens sogar einfach weglassen (oder ersetzen).

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  4. vegan50plus schreibt:

    Hallo Elvira,
    das freut mich aber, dass Euch der Kuchen geschmeckt hat. 🙂 Und mit der angegebenen Backzeit, das ist immer so eine Sache, da ja auch jeder Backofen ein bißchen anders bäckt. Fandest Du die Zuckermenge ausreichend? LG Christiane

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    • Elvira schreibt:

      Auf alle Fälle! Wem die Rhabarberauflage zu sauer erscheint, könnte ja noch nachsüßen. Übrigens hat der Kuchen uns beiden einen Tag später noch besser geschmeckt! Am kommenden Wochenende werde ich daher wieder die 26er Form backen. Ich könnte mir den Teig auch gut als Grundlage für einen Apfelkuchen vorstellen.
      Liebe Grüße von Elvira

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