Fundstück 2

EPSON scanner image

In meinen Zeugnisköpfen stand, jedenfalls in der Grundschule, dass ich immer freundlich und hilfsbereit gewesen wäre. Nun, dass sich Hilfsbereitschaft und die Möglichkeit, damit „steinreich“ zu werden, nicht ausschließen müssen, muss mir in der vierten Klasse schon klar gewesen sein. Leider habe ich diese Chance mit dem Schlusssatz wieder zunichte gemacht. An den opernzwitschernden Vögeln wäre ich wahrscheinlich sowieso gescheitert.

Advertisements
Galerie | Dieser Beitrag wurde unter allerlei abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Fundstück 2

  1. vivilacht schreibt:

    Tierlieb das bist du ja weiterhin, aber Opernvoegel, das ist doch etwas ganz besonderes in der Phantasie eines Kindes

    Gefällt mir

  2. perlengazelle schreibt:

    „fremderlei Arten“ – eine hübsche Neuwortschöpfung! Die Opernvögel gefallen mir auch – welch ein Singen, Musizier´n, Pfeifen, Zwitschern, Tirilier´n gäbe das. Mein Kopfkino läuft gerade an, der Specht an der Trommel, die Nachtigall hat das Solo, die aufgeregten Meisen verpassen ihren Einsatz und der Kookaburra lacht sich schlapp …
    Steinreich wollte ich in dem Alter auch werden. Deshalb war mein Berufswunsch Kassiererin in der Sparkasse. Da hat man viel Geld in den Fingern. 😉

    Gefällt mir

    • Elvira schreibt:

      Dein Szenario gefällt mir sehr gut – leider weiß ich überhaupt nicht mehr, wie meine Vorstellungen dieser Opernvögel waren, zumal ich in dem Alter noch nie eine Oper von innen gesehen hatte. Allerdings habe ich bei meinen Großeltern Opernmusik im Radio gehört. Irgendwann in dieser Zeit muss auch meine Sympathie diesem Genre gegenüber geweckt worden sein. Die ganz große Liebe wurde es aber nicht, obwohl es einzelne Arien gibt, die ich immer und immer wieder hören kann.
      Steinreich bin ich auch nicht geworden, nicht mal einfach reich.

      Gefällt mir

  3. perlengazelle schreibt:

    Kommt darauf an, wie man „reich“ definiert, liebe Elvira. Muss ja nicht immer die Anzahl der Taler und Kreuzer sein … ob Dagobert Duck wirklich glücklich war?
    Als Kind habe ich die Opernplatten meines Vaters rauf und runter gehört. Daraus ist keine Liebe geworden.

    Gefällt mir

  4. Elvira schreibt:

    Ich bin reich an Erfahrungen, reich an Liebe (doch, auch wenn es sich, was die Elternfamilie betrifft nicht so anhört, hat meine Mutter mich aufrichtig geliebt. Und dann gab es natürlich noch den einen oder anderen Jungen und Mann), reich an vielen kleinen Glücksmomenten, reich an Phantasie. Ich vermute, dass ich im späteren Alter, also dem ganz späten!, auf diesen letzten Reichtum zurückgreifen werden muss, da ich dann wohl ebenso hilflos sein werde wie ich es als Kind war.

    Gefällt mir

  5. Hallo Elvira 🙂
    Immer wieder schön, die Erinnerungen an die Kindheit.
    Dass du es warst, die den Vögeln die schönen Lieder beigebracht hat, wußte ich nicht *zwinker*. Aber das war eine gute Idee von dir. Bei uns vor dem Fenster zwitschern sie im Sommer um die Wette. Danke 😉
    Steinreich ist relativ. Wir haben viele Steine .. 😉
    Grüßli 🙂

    Gefällt mir

Ich lese gerne Deine Meinung dazu

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s