Bildschirmhintergrund

Ich arbeite an drei Schreibtischen,  digitalen Schreibtischen. Jeder dieser Schreibtische hat seinen eigenen Bildschirmhintergrund. Gestern sah ich bei Barbara ein wunderschönes Foto eines meiner Lieblingsvögel und habe sie gefragt, ob sie es mir für diesen Zweck zur Verfügung stellen würde. Keine fünf Minuten später erhielt ich den Vogel per Mail.

Bildschirmfoto 2014-01-22 um 11.00.29

Während ich die obigen Sätze schrieb, ging mir das Wort Lieblingsvogel durch den Kopf und ich überlege gerade, welcher denn mein Lieblingslieblingsvogel ist. Wahrscheinlich darf die Amsel das obere Treppchen besteigen, zu ihr habe ich eine besondere Verbindung. Aber dann? Ich mag Rabenvögel, diese klugen Vögel mit dem Schelm im Nacken. Wenn mein Mann die Mittagsrunde mit unserem Hund dreht, wartet immer eine Krähe auf die beiden. Sie hat schon im Sommer beobachtet, wie mein Mann den Hund ins Sitz schickt, ihn warten lässt, auf die Wiese geht und dann ein Stückchen Hundekeks in das Gras schnippt, das Hund dann suchen muss. Irgendwann war die Krähe schneller. Denn während unser ungeduldiger Hund hin und her rennt, dabei grunzend wie ein Ferkel die Spur sucht, hat die Krähe einfach beobachtet, wo der Keks gelandet ist. Im Laufe der Wochen bekam die Krähe ihre eigenen Kekse. Das hat sich allerdings herumgesprochen. Jetzt warten mehrere schwarze Gesellen auf die Leckereien. Und ich liebe Eulen, vom großen Uhu über die Schleiereule bis zum winzigen Zwergkauz. Früher sammelte ich Eulenminiaturen. Um die 100 standen in alten (originalen) Setzkästen und staubten ein. Heute liegen sie gut verpackt im Keller. Ich kann mich nicht von ihnen trennen. Aber dann wären da auch noch die Meisen und Kehlchen und Nachtigallen und Möwen und Eisvögel und Greifvögel und… Doch, da gibt es noch einen, der sich mit der Amsel das oberste Treppchen teilen muss. Mein ganz spezieller Freund,  der Lachende Hans (Kookaburra). Er ziert ebenfalls einen meiner Schreibtische. Fotografiert habe ich ihn auf Gran Canaria. In Australien ist mir leider keiner dieser wunderbaren Vögel vors Objektiv geflogen.

Bildschirmfoto 2014-01-22 um 11.36.25

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13 Antworten zu Bildschirmhintergrund

  1. leonieloewin schreibt:

    Auf Teneriffa gibt es im Teide Nationalpark viele Raben, die sich aus der Hand füttern lassen. Dort habe ich vor zwei Jahren schöne Fotos gemacht. Und dann fliegen hier noch die aus dem Park entflogenen Papageien herum Schön anzusehen, aber laut 🙂 LG Leonie

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    • Elvira schreibt:

      In Australien waren es die Kakadus, die in einigen Gegenden Queenslands recht aufdringlich werden konnten. In einem Hotel auf Hamilton Island wurde dringend davor gewarnt, die Vögel auf den Balkonen zu füttern. Das viele Füttern führte dazu, dass die Kakadus nicht nur die Balkone „besetzten“ (und natürlich auch ziemlich verschmutzten), sondern auch zu großen Schäden an den überall vorhandenen Insektenschutztüren. Mit ihren Schnäbeln hackten sie große Löcher in die Vorrichtungen und versuchten so, in das Innere der Hotelzimmer zu gelangen.

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  2. Franka schreibt:

    Hier gibt es seit einiger Zeit auch Rabenkrähen. Sie scheinen allerdings sehr scheu zu sein. Kluge Vögel sind das.
    Ich mg die Rotkehlchen sehr gerne. Wenn man im Garten irgendwas mit Erde macht, kommen sie ganz nah ran.
    Als Bildschirmhintergrund mag ich nur ganz ruhige Sachen, die nicht von den Icons ablenken. Nur blau müssen sie sein 😉
    LG, ‚Franka‘

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  3. monisertel schreibt:

    Liebe Elvira,
    ein interessanter Bildschirmhintergrund, der dir doch sicher sofort neuen Schwung verleiht, gell.
    Angenehmen Donnerstag
    moni

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    • Elvira schreibt:

      Du meinst, das verleiht mir Flügel? Könnte ich gerade gut gebrauchen – die beiden Flügel, die ich habe (Nasenflügel) nehmen mir nämlich gerade meine intensive Beschäftigung mit ihnen ausgesprochen übel (Schnauben und Schnauben und Schnauben…..

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  4. kowkla123 schreibt:

    sehr interessant, einen guten Abend wünsche ich, Klaus

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  5. scratchysgarden schreibt:

    Ein heißer inniger Wunsch meiner Kindheit war es, einen Rabenvogel mein eigen nennen zu dürfen 😉 Sollte nicht sein, nie fand ich einen aus dem Nest gefallenen, den ich hätte großziehen dürfen. Auch heute noch üben sie eine große Faszination auf mich aus, und fast täglich bleibe ich stehen, wenn sie in den Abendstunden den ganzen Himmel schwärzen und ihre Schlafbäume beziehen. dieses Spektakel in der Innenstadt ist zwar nicht immer ungefährlich (Flugpost von oben) auch sehen die vollgeschieterten Straßen und Cafés nicht wirklich appetitlich aus … aber ich bewundere sie sehr für ihr kluges Überleben. warum sollte der Mensch der einzige sein, der andere dominiert 😉

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  6. Silberdistel schreibt:

    Ein Beitrag, der mir richtig Spaß gemacht hat, Elvira. Ich bewundere diese klugen Rabenvögel auch immer wieder. Toll, die Geschichte mit Eurem Hund und der Krähe 🙂 Rabenvögel sind wohl durchaus mit die cleversten unter den Vögeln überhaupt. Aber Du hast schon Recht, da gibt es noch so viele andere interessante und hübsche Vögel. Ich glaube, ich könnte sie gar nicht so recht in einer bestimmten Reihenfolge platzieren. Aber letztendlich ist die sicher auch egal. Insgesamt hast Du Dir tolle Bildhintergründe ausgesucht.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

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    • Elvira schreibt:

      Ich erfreue mich ja auch immer an Deinen wunderbaren Fotoimpressionen von Katzen, Vögeln und eurer Gartenvielfalt. An ihnen sieht man, dass ihr ein großes Herz für die Natur um euch herum habt.

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  7. wildgans schreibt:

    Mir wurde das mit den Krähenvögeln verleidet, seitdem ich erlebte, wie sie einmal ein paar junge Enten töteten, einmal den kleinen, neugierigen Gänschen im Vatergarten die Augen auspickten (er hatte sie extra in einen Drahtkäfig getan zu ihrem Schutz, aber sie konnten ihre dünnen Hälse oben raus recken, was ihr Verderben war)…

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    • Elvira schreibt:

      Enten und Gänse fehlen in meiner Sammlung – und ja, das ist grausam. Selbst so niedliche Tiere wie Eichhörnchen sind Nesträuber, und in unserem Aquarium lauern die Fische, wenn sie merken, dass ein Mitschwimmer stirbt, um sich dann möglichst die Leckerbissen zu sichern: die Augen. Wir mussten uns dann immer wieder sagen, dass die Natur eben so ist.

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