bemerkenswert

Ich würde dieser Rede eines jungen Menschen gerne tausende Klicks in den Weiten des Netzes wünschen. Noch mehr aber, dass die Menschen, die sich betroffen fühlen (wie auch ich) und die, die in Politik und Gesellschaft offiziell Verantwortung tragen, der Betroffenheit Taten folgen lassen.

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Das Foto habe ich aus dem Netz gefischt: fotolia.de

 Heute bekam ich von einer Freundin die Rede eines 17jährigen Schülers zugesendet, der soeben sein Abi gemacht hat, er hielt diese Rede vor 600 ZuhörerInnen. Ich finde sie mutig, ehrlich und so bemerkenswert, dass ich sie gerne mit euch teilen möchte, und neugierig auf eure Kommentare dazu bin.

„Ich habe nichts übrig für eine weichgespülte Begrüßungszeremonie und eine darauffolgende nichtssagende Dankesbekundung an Eltern, Lehrer und Co – auch wenn ich weiß, dass ich ohne euch nicht hier stehen würde, im Grunde niemand von uns. Ich möchte nicht die Hochs und Tiefs einer vergangenen Schulzeit paraphrasieren , obwohl ich weiß, dass vieles häufiger Erwähnung finden sollte, um sich so länger in unseren Köpfen – in unseren Erinnerungen – festzusetzen.

Ich möchte mich an meine Mitschüler wenden.

Die momentane durchschnittliche Geburtenrate in Deutschland liegt bei 1,4 Kinder je Frau, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt…

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7 Antworten zu bemerkenswert

  1. Ulli schreibt:

    danke dir, liebe Elvira dafür, dass auch du diese Rede verbreitest … wir sind ja alle angesprochen, nicht wahr?!

    liebe Grüsse
    Ulli

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    • Ulli schreibt:

      schon seltsam, wie wenige hier bei dir reagieren, fällt mir nicht nur heute auf …

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      • Elvira schreibt:

        Dieser Beitrag wurde lediglich 17x besucht! Und ja, ich frage mich auch oft, warum mir manche Leser folgen, von denen ich nie einen Kommentar lese. Und das sind beileibe keine Patcher oder Quilter.

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        • Ulli schreibt:

          bei mir haben die Follower in den letzten Wochen enorm zugenommen, aber ich sehe sie meist nur ein- zweimal, manche liken, die wenigsten schreiben etwas- irgendwie schade und auch seltsam …
          aber ganz ehrlich, ich schaffe es schon längst nicht mehr alle anzuschauen und zu lesen … irgendwie habe ich mich auf eine bestimmte „Gemeinde“ eingeschworen, zu denen nur wenige hinzu gekommen sind … es ist ja auch wirklich eine Zeitfrage …

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  2. scrooge schreibt:

    Wirklich eine sehr beeindruckende Rede. Vor allem diese Passage

    „Man sagt uns, dass das Leben erst jetzt richtig anfangen wird, jetzt da wir unser Abitur in der Tasche haben. Aber von diesem Leben will man hier gar nichts mehr wissen. Man hat uns in Formen gepresst, und alles was an Elan übrig geblieben ist, verpufft wie Wasser auf einem heißen Stein.“

    ist heftig. Schade, dass die Ernüchterung und Mutlosigkeit so früh eintritt. Zu meiner Zeit ging man noch mit Schwung ins Studium, hatte man noch Ideale und Illusionen. Manche haben sich gehalten, andere sind der Realität und dem schnöden Alltag zum Opfer gefallen. Aber wenn ich mir jetzt die Fachhochschulen und Universitäten anschaue (zumindest hier in NL, aber in D wird es nicht viel anders sein) kann ich es verstehen: Nix mehr breite Entwicklung und Experimentierfreude und die Chance, Fehler zu machen, aus denen man wieder lernen kann. Nein, alles muss so schnell wie möglich erledigt werden, so dass man in kürzester Zeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Schade!

    Ich hoffe, er lässt sich nicht unterkriegen, denn er hat recht: Helden und Querdenker werden gebraucht. 🙂

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  3. Elvira schreibt:

    Mich hat dieser Brief sehr beeindruckt. Einfach auch deshalb, weil es beweist, dass die jungen Menschen von heute durchaus noch kritisch denken können und nicht nur mit dem Strom schwimmen. Ich dachte immer, in den Niederlanden wäre es besser um die Bildung bestellt als hier bei uns.

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    • scrooge schreibt:

      Anders auf jeden Fall, aber besser nicht unbedingt. Und auch hier wird, meiner bescheidenen Meinung nach, oft an den falschen Stellen der Rotstift angesetzt. Und der Heilige Bürokratius fühlt sich wohl.

      Ws die Kommentare betrifft, wundert es mich auch immer, was kommentiert wird. Wenn ich etwas schreibe, das mir wirklich am Herzen liegt, bleibt es meist ruhig, aber wenn ich ein Kochbuch vorstelle, geht es rund. *g*

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