Kalt, süß und klebrig

Mit herzlichen Gedanken an Emil habe ich vor einigen Tagen diese Berliner Spezialität auf meinem Balkon genossen:

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Und nachdem ich gestern durch die halbe Stadt zu einem Arzttermin fahren musste – natürlich nach meinem mittäglichen Feierabend in der größten Hitze in, trotz der Ferien, sehr vollen U-Bahnen mit vielen Beweisen, dass Deos nicht unbedingt das halten, was die Werbung verspricht – habe ich mir auf dem Rückweg ein Radler gegönnt. Einige von euch kennen das als Alsterwasser oder Gespritztes. Wobei es, glaube ich, auch noch darauf ankommt, womit das Bier gemixt wird. Sprite, Fanta oder andere Brausen werden je nach Region bevorzugt. Aber mit dieser Wissenschaft habe ich mich nicht auseinandergesetzt, sondern das kalte Getränk einfach nur genossen:

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So viel zu „Kalt“. Nun zu „Süß und Klebrig“. Meine Kinder haben einen einzigen Obstbaum auf ihrem Grundstück. Dieser hat ihnen in diesem Sommer kiloweise Früchte geschenkt. Gestern Abend begannen Sohn und Frau die Mirabellen zu entkernen und zu Marmelade zu verarbeiten. Um 01:30Uhr heute früh waren sie fertig. 60 Gläser wandern nun in den Keller und warten darauf, im Winter Sommererinnerungen auf den Gaumen zu zaubern. Nach dieser Aktion war Putzen angesagt. Die süße Früchtchen und der Gelierzucker und das Einfüllen in Gläser und das in diesen Mengen hinterlässt ziemlich klebrige Spuren.

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4 Antworten zu Kalt, süß und klebrig

  1. Ulli schreibt:

    mmmh Mirabellenmarmelade … überhaupt Mirabellen!!! Sommer ist Genuss, ja, ob nun süß oder kühl und erfrischend … noch ist Genusszeit, leben wir sie!
    liebe Grüße aus der kleinen Stadt am Rhein
    Ulli

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  2. Der Emil schreibt:

    Berliner Weiße. Hach! Und Mirabellenmarmelade! Oder gar Konfitüre! Waaaaaaaaah!

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  3. quiltfru schreibt:

    Also hier in Bayern macht man den Radler mit Zitronenlimo. Man kann ihn übrigens auch gut mit alkoholfreiem Bier machen. Erfrischt und macht nicht so dösig im Kopf.
    Ach, und bezüglich der Einmachsa……. , ich kann auch ein Lied davon singen. Toll finde ich die Aussage, dass der Filius dabei geholfen hat und nicht nur beim Essen. Liebe Grüße, Birgitt

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  4. Gudrun schreibt:

    In menem ehemaligen Dörfchen gab es Mirabellensträucher. Die interessierten Dort niemand. Oder sagen wir mal: fast niemand. Schade, dass ich gerade nicht Fahrrad fahren kann. sonst würde ich Eimer dranhängen, eine Kiste drauf packen und zum Dörfchen radeln.
    Liebe Grüße und lass dir ab und an ein Radler schmecken.

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